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    Ligurien Foto: A.V. Ft. Monica Saettone
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    Landschaft in Ligurien Foto: Foto Archivio Agenzia in Liguria
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Ligurien

Ligurien ist eine Küstenregion im Nordwesten Italiens. Die Region gilt als italienische Riviera und hat sich mittlerweile weltweit als beliebte Reise- und Outdoordestination etabliert. Ligurien begeistert seine Besucher vor allen Dingen mit seiner Vielseitigkeit: Mediterranes Kleinstadtflair trifft hier auf teils pulsierendes Großstadtleben, während das einsame Hinterland in den ligurischen Alpen Ruhe und Erholung verspricht und auch Outdoorbegeisterte garantiert nicht zu kurz kommen.
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Ziele in Ligurien


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Ausflugstipps in Ligurien


Outdoorsport in Ligurien: große Abwechslung für Sportler aller Leistungsstufen

Ligurien hat sich für Sportbegeisterte aller Leistungsstufen zu einem beliebten Reiseziel entwickelt.

Mountainbiker finden in Nationalparks, im Hinterland und besonders in den Küstenorten wie Finale Ligure flowige (Freeride-)Trails und spannende Downhillpassagen, immer mit Blick aufs Meer. An der „Pista Ciclabile“ (Radwege) stehen Fahrradverleihstationen mit einer großen Auswahl an Leihrädern, egal ob Mountainbike, Rennrad, E-Bike oder Trekking- bzw. Tourenrad zu Verfügung.

 

Von Strandwanderungen, Trekkingrouten, Gipfelwanderungen in den Seealpen oder dem Apennin-Gebirge hin zu mehrwöchigen Fernwanderungen und Höhenwegen zwischen 600 und 800 m an der Riviera di Levante – dank der verschiedenen Wanderareale findet in Ligurien nahezu jeder Wandertyp eine passende Tour.

Finale Ligure hat sich als beliebte Wanderdestination schon länger einen Namen gemacht, während die Riviera di Ponente ansonsten eher durch seinen Kleinstadtcharme punktet und weniger als begehrte Anlaufstelle für Wanderer gilt. Das ligurische Hinterland bietet seinen Gästen mit diversen Höhenwegen ebenso zahlreiche Wanderoptionen.

Auch für Kletterbegeisterte ist das Gebiet um Finale Ligure von Frühjahr bis Herbst eine beliebte Destination. Die ca. 3000 Klettertouren im ligurischen Hinterland umfassen nahezu alle Niveaustufen. Der Naturpark Beigua wartet mit über 1000 Boulderrouten unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad an teils steilen Felshängen auf.

Das jährlich Ende September stattfindende FLOW-Festival stellt einen Höhepunkt der Outdoor-Saison in Ligurien dar.

 

Video: TurismoInLiguria

Riviera di Ponente: kulturelle und landschaftliche Vielfalt vereint

Als Riviera di Ponente wird der ca. 180 km lange, westliche Küstenabschnitt bezeichnet, der zwischen der französischen Grenze und der ligurischen Hauptstadt Genua liegt. Die farbenfrohen Kleinstädte Imperia, Cervo, Albenga oder Noli mit ihren historischen und mittelalterlichen Zentren laden zum gemütlichen Flanieren ein. Die pittoresken Buchten und endlosen Sandstrände der Ponente verleihen der Küste Liguriens ihre natürliche Schönheit. Gleich im Hinterland macht sich ein Panorama aus Kalkfelsen, steilen Weinterrassen und Olivenhainen breit, das dem Wanderer in Finale Ligure einen wunderbaren Blick auf die Strandpromenaden zu seinen Füßen gewährt.

Die jahrhundertelange Erfahrung in der Kultivierung des Olivenbaums, insbesondere in den Talhängen im Hinterland von Imperia, macht das ligurische Olivenöl zu einem echten kulinarischen Geheimtipp über die Regions- und Ländergrenzen hinaus. Es gilt als sehr fein, süßlich und weniger intensiv als beispielsweise sein toskanischer Konkurrent.

Genua: pulsierendes Großstadtleben zwischen zwei Extremen

Die ehemalige Seefahrerrepublik befindet sich ziemlich genau in der Mitte zweier Küstenstriche und trennt die Riviera di Ponente von der Riviera di Levante. Die prunkvollen Paläste aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sowie der mittelalterliche Dom dort sind Relikte aus vergangenen Zeiten und deuten auf die Wichtigkeit des damaligen Hafenzentrums hin. Heute ist die Hauptstadt Liguriens vor allem geprägt von sozialen und kulturellen Unterschieden. Reich und Arm, Jung und Alt, Ladeninhaber und Obdachloser – die gesellschaftliche Kluft in Genua ist riesig und schafft ein lebhaftes, spannendes Großstadtleben zwischen Glanz und Verfall.

Riviera di Levante: Kleinstadtcharme und Wandervergnügen in Cinque Terre

Auf insgesamt ca. 120 km erstreckt sich anschließend die Riviera di Levante. Dieser Küstenstrich östlich von Genua mit dem bunten Camogli, dem edlen Portofino hin zu Sestri Levante steht ganz im Kontrast zum regen Alltag in der ligurischen Hauptstadt. Die kleinen, malerischen Küstenorte verzaubern mit ihren unberührten Landschaften und romantischen Gassen, in denen das authentische italienische Leben fernab vom Tourismustrubel zum Vorschein kommt.

Ein Stück weiter geht es nicht mehr ganz so ruhig und beschaulich zu. Die gigantische Steilküste südlich der Riviera di Levante, die sogenannten Cinque Terre, lockt von April bis Oktober Besucher aus allen Erdteilen an. In luftigen Höhen über dem Meer schlängelt sich der 9 km lange alte Wanderpfad entlang schattiger Wälder und Weinterrassen und verbindet die fünf malerischen Dörfer Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Neben dem architektonischen Charme der bunten Häuser und verwinkelten Gassen, erlebt man hier als Wanderer nicht zuletzt eine atemberaubende Rundumsicht auf Meeresbuchten, steinige Felsen und die gesamte Pflanzenvielfalt des Mittelmeerraums.

Triora: mystisches Bergdorf in den Alpen Liguriens

Wer sich der Menschenansammlungen in den Sommermonaten in Cinque Terre entziehen möchte und stattdessen nach einer ruhigen Wanderroute sucht, für den empfiehlt sich eine Bergtour in den ligurischen Alpen – z.B. in Triora. Das uralte Bergdorf liegt auf 800 m über dem Argentina-Tal im Hinterland von San Remo. Mit seinen kargen Hängen, finsteren Wäldern sowie Wasserfällen hat das Dorf landschaftlich einiges zu bieten und nimmt gleichzeitig geradezu mystische Züge an. Seine inoffizielle Bezeichnung im Kreise der Einheimischen als „Ort der Hexen“ kommt also nicht von ungefähr. Auf verlassenen Pfaden genießt man während seiner Wandertour Ruhe, Erholung und Einsamkeit – die beste Möglichkeit, um dem hektischen Alltagstreiben zu entfliehen.