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Olang

Vielfältige Möglichkeiten für jedermann.

Die Gemeinde Olang (im Volksmund "Oaling" genannt!) liegt am Fuße des bekannten Kronplatzes im Pustertal. Im Süden grüßen die Dolomiten im Norden ragen die Gipfel der Rieserfernergruppe in die Lüfte... Olang - ein Urlaubsziel das viel zu bieten hat - in und zu jeder Jahreszeit.

Der Olanger Talkessel war schon in der Steinzeit besiedelt, davon zeugen  Gräberfelder, Brandopferplätze und Siedlungsreste aus vorgeschichtlicher Zeit. Auch die Römer hinterließen Spuren: Meilensteine des Kaisers Septimus Severus sowie Münzen und Ringe wurden ans Tageslicht gefördert.
Um 990 taucht Olang erstmals namentlich in Urkunden auf. Als „Olanga“ wird es im Kopialbuch des Hochstifts von Brixen vermerkt, aus dem Namen entwickelt sich später „Olagen“ und schließlich das heutige Olang. Für den Tourismus wurde Olang durch den Bau der Pustertaler Eisenbahn im Jahre 1871 interessant, die unter der k. u. k.-Monarchie erbaut wurde und die Anreise erleichterte.

Die Dörfer Ober-, Mitter- und Unterolang liegen in der grünen Talebene des Pustertales, nur einige Felder trennen die Ortschaften voneinander. Ringsum ragen Gebirgsmassive auf: im Süden stehen die Pragser Dolomiten, im Norden die mächtige Rieserferner Gruppe. Die Fraktion Geiselsberg liegt direkt am bekannten Kronplatzes.
Die Fraktionen verfügen allesamt über eine eigene Pfarrkirche, denn wenn es um das Seelenheil ging, wollte man im Mittelalter nicht sparen.

Besonders sehenswert ist die Ägydiuskirche von Mitterolang, ein ursprünglich gotischer Bau. An der Westfassade der Pfarrkirche pragt ein großes Fresko des hl. Christopherus aus dem Jahre 1.500. Verwirklicht wurde es vom Brunecker Maler Friedrich Pacher, einem bekannten Mitarbeiter der Werkstatt Michael Pachers. Das Kircheninnere ist vom barocken Stil geprägt.
Wer der Straße folgt, der gelangt nach Oberolang. Hier steht einer der schönsten Bildstöcke Südtirols: Das „Spitze Stöckl“ wurde zum Gedenken an die verheerende Pestepidemie von 1448 errichtet und zeigt in vier Fresken die Passion Christi.
An die Zeit, als Olang ein beliebter Kurort war und erholungsbedürftige Gäste in den Schwefelquellen badeten, erinnern die restaurierten und sich in Privatbesitz befindlichen Badeanlagen Bergfall und Schartl.

Ski- und Wanderparadies
Schon vor dem ersten Weltkrieg spielten die Olanger mit dem Gedanken, eine Seilbahn auf den Kronplatz zu bauen, um die unberührte Natur des Berges der Bevölkerung zugänglich zu machen. Kriegswirren, Geldknappheit und administratorische Probleme verzögerten das Vorhaben enorm, erst im Jahr 1963 nahm die Seilbahn ihren Betrieb auf. Die Anlage wurde ausgebaut und modernisiert, heute hat man die Wahl zwischen 24 Aufstiegsanlagen. Schneeweise 100 Pistenkilometer warten hier im Winter auf ambitionierte Sportler und fröhliche Rodler!

Darüber, dass sich das Gebiet im Winter derartiger Beliebtheit erfreut, vergisst man leicht, dass die Gegend auch in den warmen Monaten einiges in petto hat: Wanderwege führen durch die satte Flora des Naturparks Fanes-Sennes-Prags und die einzigartige Landschaft der Dolomiten. Spannende Trails und Klettersteige sorgen für Action in der Idylle.

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