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organisierte Wanderung

Wandern in Südtirol - Meraner Höhenweg

organisierte Wanderung · Meraner Land
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    Foto: Rafael Pohle, Hauser Exkursionen
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7 Tage
ab 795,00 €
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Einmal um die Texelgruppe - Einer der schönsten Rundwanderwege in Südtirol

  • Auf Bergwegen rund um die Texelgruppe wandern
  • Tolle Ausblicke auf die Ortlergruppe geniessen
  • Jeden Abend kulinarische Highlights geniessen
  • Die Bergbauernkultur hautnah spüren und erleben
  • In der Sonne des Südens das Unterwegssein schätzen
  • Die herzliche Gastfreundschaft der Südtiroler Bevölkerung erleben
  • Sich lange an eine besondere Bergwanderwoche erinnern

 

Höhenwege haben ihren besonderen Reiz. Ausgefallen schön ist hier unsere neue Wanderwoche - der Meraner Höhenweg. Kein Wunder, bietet er doch sehr abwechslungsreiche Tage in den Bergen der Südalpen. Anfangs geht es ohne große Höhenunterschiede entlang uralter Bewässerungskanäle, bevor sich im Pfelderer Tal der Weg dann über die Waldgrenze erhebt und in eine hochalpine Landschaft führt. Ein Höhepunkt stellt sicher die Übernachtung am Eisjöchl dar. Und auch aufgrund der vielen Bergbauernhöfe, die wir passieren, wird der Meraner Höhenweg zur kulturellen Umrundung der Texelgruppe. Zum krönenden Abschluss wandern wir hinein ins Zentrum der Texelgruppe, wo die letzte Eiszeit ein wahres Juwel an Bergseen hinterlassen hat. Wie auf einer Perlenkette aufgezogen, reihen sich hier die Spronser Seen entlang unserer Wanderroute aneinander. Genießen wir die Ruhe einer einzigartigen Berglandschaft auf bequemen Wegen und die traditionelle Gastfreundschaft mit kulinarischen Genüssen, wie sie seit jeher in Südtirol allseits geschätzt werden.

Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

 

Tag 1: Individuelle Anreise, Treffpunkt und erster Trekkingtag

Treffpunkt mit Ihrem Bergwanderführer ist um 10:00 Uhr am Bahnhof in Meran. Mit dem Bus geht es dann vom Stadtzentrum von Meran in das nahe Riffian. Hier starten wir unsere Tour auf nicht sehr steilen Bergwegen entlang uralter Bewässerungssysteme, den Bergwalen, von denen heute noch viele in Betrieb sind um die Felder und Wiesen an den sonnigen Hängen zu bewässern. Bald schon führt usnere Route durch Bergwälder hinauf und weiter hoch über dem Passeiertal, vorbei an Bergbauerhöfen, von denen einige zur Einkehr einladen. Zunehmend flach wandern wir weiter zu unserem Nachtquartier, dem 1.100 m hoch gelegenen Gasthaus Magdfeld, das an einer sonnigen Hangkante hoch über der Passer liegt und beeindruckende Blicke in die Bergwelt bietet, die uns die nächsten Tage begleiten wird. Auch die regionale Küche bietet einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage in Südtirol.

 

800 Hm

200 Hm

Gehzeit: ca. 4-5 Std.

Gasthaus (A)

 

Tag 2: Nach Pfleders

Heute kommen wir hoch über dem Tal auf guten Wegen zügig voran. Am Christlhof knickt der Weg nach Westen ab und führt über den Weiler Ulfas hinein ins Pfelderer Tal. Die letzten Kilometer laufen wir gemütlich im Talgrund am rauschenden Bergbach entlang nach Pfelders, dem Bergsteigerort, der auf dem Weg ist, der erste autofreie Ort Südtirols zu werden. Wer noch Einkäufe erledigen muss, kann das hier tun, bevor es noch ein Stück taleinwärts zu unserem Nachtquartier, dem traditionellen Gasthof Zeppichl geht.

 

1000 Hm

500 Hm

Gehzeit: ca. 6.5-7.5 Std.

Gasthaus (F, A)

 

Tag 3: Auf das Eisjöchl

Heute erwartet uns eine kürzere Etappe, die es aber in sich hat. Mit der Morgensonne im Rücken wandern wir zur Lazinser Alm, wo wir uns mit einer frischen Buttermilch für den folgenden Aufstieg stärken können. In weiten Schleifen zieht sich der ehemalige Militärweg aus dem Ersten Weltkrieg hinauf zum Eisjöchl. Hier stand bis 2014 die Stettiner Hütte, eine der großen Hütten des Alpenvereins Südtirol, die in diesem Schicksalsjahr von einer Lawine fast vollständig zerstört wurde. Inzwischen ist ein vorläufiger Ersatzbau entstanden, der es uns ermöglicht, wieder an diesem exponierten Platz auf 2.875m Höhe zu übernachten. Der Nachmittag bietet noch genügend Zeit, um das umgebende Plateau zu erkunden. Nach dem Abendessen ist ein kurzer Abstecher zum Eisjöchl ein lohnenswerter Tagesausklang. Hier genießen wir den Sonnenuntergang vor der Kulisse der Felswände des Ötztaler Hauptkamms.

 

1200 Hm

Gehzeit: ca. 4-5 Std.

Stettiner Hütte (F, A)

 

Tag 4: Biohof Montfert

Heute geht es fast nur bergab. Nach dem ersten etwas steileren Abstieg ist mit dem Eishof die erste Jausenstation im Pfossental erreicht. Hoch über uns ragen die Gipfel des Similaun und der Hohen Weiße in den Südtiroler Himmel. Über bunte Blumenwiesen wandern wir talabwärts bis zur Jägerrast. Wir bleiben jetzt oberhalb des Wassers, das sich seinen Weg steil hinunter ins Schnalstal sucht. Der Meraner Höhenweg führt uns in der Nachmittagssonne hinüber zum Montferthof, der wie kaum ein anderer in seiner Ursprünglichkeit erhalten geblieben ist. Man fühlt sich zurück erinnert an die Zeit, als die hoch gelegenen Höfe im Vinschgau nur zu Fuß erreichbar waren und jeder in seiner Abgeschiedenheit einen ganz eigenen Charakter entwickelt hat. Noch heute wird auf dem inzwischen als Bio-Hof geführten Betrieb nach alter Tradition zweimal jährlich frisches Bauernbrot gebacken. Dazu gibt es selbst produzierten Speck und allerlei Leckereien aus dem Kräuter- und Gemüsegarten.

 

100 Hm

1500 Hm

Gehzeit: ca. 6-7 Std.

Montferthof (F, A)

 

Tag 5: Nasereithütte

Sehr exponiert auf einem Felsen über dem Schnalstal steht das Kirchlein von Katharinaberg. Wir queren etwas oberhalb davon hinüber zu mehreren Berghöfen. Abwechselnd verläuft der Weg über sanfte Bergwiesen und durch steile felsige Flanken. Immer wieder tauchen unvermittelt Höfe auf. Kein Wunder, verbindet doch der Meraner Höhenweg in diesem Abschnitt die höchstgelegenen Bergbauernhöfe im Vintschgau miteinander. Alte aber noch funktionsfähige Materialseilbahnen sind eine Freude für jeden Technikliebhaber. Eine neue Hängebrücke erleichtert eine Talquerung bevor in der 1000-Stufen-Schlucht etliche Höhenmeter auf großen Granitplatten zu bewältigen sind. Beim Gigglberg führt der Weg weg von der sonnigen Hangkante und durch dunkle Lärchenwälder hinein an den Zielbach zur Nasereit-Hütte, die viele Jahre dem Verfall nahe war. Seit 2014 erstrahlt sie von Grund auf saniert in neuem Glanz und bietet eine ganz besonderes Übernachtungserlebnis. Kulinarisch werden wir mit Südtiroler Leckereien aus dem eigenen Garten verwöhnt.

 

850 Hm

800 Hm

Gehzeit: ca. 5-6 Std.

Gasthof (F, A)

 

Tag 6: Spronser Seen

Heute steht nur noch eine kurze Etappe auf dem Meraner Höhenweg an. Vorbei an der Tablander Alm geht es zum neu errichteten Hochganghaus. Hier und entlang des Weges sind immer wieder prähistorische Schalensteine zu bewundern, deren Bedeutung auch heute noch umstritten ist. Am Hochganghaus verlassen wir die Originalroute und steigen steil hinauf zur Hochgangscharte. Hier erwartet uns ein einzigartiger Rastplatz. Während hinter uns die Felswände senkrecht hinunter stürzen bis ins 2.000 m tiefer gelegene Vinschgau, breitet sich vor uns die einzigartige Seenplatte der Spronser Seen aus. Eiszeitliche Gletscher haben hier eine faszinierende Landschaft hinterlassen. Einen See nach dem anderen wandern wir gemütlich ab. Wir passieren die Ruine der ehemaligen Meraner Hütte und lassen an einem winzigen, unter einem Felsblock hineingebauten Schäferhütterl die vergangenen Tage nochmal Revue passieren. Mit etwas Glück zieht sogar einer der seltenen Geier über uns seine Kreise. Zum Tagesabschluss wandern wir entlang kaskadenartiger Wasserfälle hinab zu den Almwiesen der Oberkaser-Alm. Hier kann man hautnah das Leben auf einer Alm spüren, die noch heute primär von der Milchwirtschaft lebt.

 

1000 Hm

300 Hm

Gehzeit: ca. 5-6 Std.

Almhof (F, A)

 

Tag 7: Ausklang

Mit dem letzten Tag lassen wir unsere Wanderwoche rund um die Texelgruppe gemütlich ausklingen. Leicht ansteigend wandern wir über Granitplatten und Latschenhänge, in denen immer wieder Gamsrudel zu sehen sind, zur Hütte am Mutkopf. Hier öffnet sich der Blick hinaus über Meran bis Bozen und hinüber in die Dolomiten. Nach einem moderaten Abstieg kehren wir ein letztes mal ein. Der Hochmuthof trotzt in seiner Ursprünglichkeit der nahen Seilbahn. Wie lange wir hier noch verweilen und in den Erlebnissen der letzten Tage schwelgen wollen, bleibt uns überlassen. Den letzten Abstieg hinunter nach Dorf Tirol bei Meran schaffen wir ganz entspannt, zum Schluss mit der Seilbahn ins Tal. Zufrieden mit der hinter uns liegenden Bergwanderwoche in Südtirol, treten wir nach der Verabschiedung die Heimreise an.

 

100 Hm

800 Hm

Gehzeit: ca. 2-3 Std.

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Algund

Bedingungen

Anforderung: Es handelt sich um Bergwanderwoche auf überwiegend guten Wegen. Sie sollten über ausreichend Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) verfügen und eine gute körperliche Verfassung aufweisen, um die angegebenen Gehzeiten zu bewältigen.

Unterbringung: Sie sind untergebracht in einfachen Hütten und Almen. Diese sind einfach, haben jedoch Duschmöglichkeiten und Trockenräume.

Verpflegung: Die im Preis enthaltene Halbpensionsverpflegung ist gut und reichlich und typisch "südtirolerisch".

Dienstleistungen

Inklusivleistungen

 

  • GoAlpine-Bergwanderführer
  • 6 x Übernachtung in der Berghütte/Hüttenlager
  • 6 x Halbpension
  • 2 x Transfer
  • 1 x Seilbahn
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

 

Nicht enthaltene Leistungen

 

An- und Abreise

Tagesverpflegung und Getränke

Trinkgelder

Anfahrt

An- & Abreise sind nicht im Preis enthalten

Parken

ggf. zusätzliche Parkgebühren bei Anreise mit dem PKW

Koordinaten

DD
46.756148, 11.194802
GMS
46°45'22.1"N 11°11'41.3"E
UTM
32T 667616 5180405
w3w 
///vererbte.melodie.schreiben
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad
zum Reiseführer: ItalienSüdtirol

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