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Neumarkt

Vergangenheit allgegenwärtig

Neumarkt, das ist Landschaft und Architektur, die an Süden erinnert, Klima, das sich nach Süden anfühlt und Wein, der nach Süden schmeckt.

Der Marktflecken Neumarkt bietet Mittelalter. Herrschaftliche Ansitze mit sich weit öffnenden Innenhöfen und die dicht gedrängten dicken Säulen der Laubengänge aus dem 16. Jahrhundert prägen das Bild. An jeder Ecke plätschern wuchtige Steinbrunnen und an den bunten Fassaden der Bürgerhäuser ranken Efeu und wilde Reben.

Prunkvolle Bauwerke zeugen von der einstigen wirtschaftlichen und kulturellen Wichtigkeit des Dorfes. Die zentrale Lage im Unterland an wichtigen Handelswegen und an der Etsch, die damals noch schiffbar war, verhalf dem Ort zu einem regen Handelstreiben. Neumarkt war Knotenpunkt und Umschlagplatz. Mandeln, Feigen, getrocknete Weintrauben und Zucker erreichten das Dorf aus dem Süden. Den kostbaren Tuchballen aus dem Norden verdankt das Ballhaus, das damalige Warenlager, seinen Namen.

Knarrende Dielen, uralte Möbel. Dazwischen Küchengeräte, Spiele und allerlei Hausrat aus einer längst vergangenen Zeit. Das Museum für Alltagskultur exponiert seine Objekte so, als wäre ein Haushalt nie aufgelöst worden. Ein Ort für Nostalgiker. Ein Ort der Geschichte.

Wie auch das Hospiz Klösterle aus dem Jahre 1220. Die klösterlichen Mauern dienten einst unzähligen Pilgern auf ihrem Weg nach Rom als Unterkunft. Heute schmiegt es sich versonnen an seinen Hang bei Laag und wartet auf die alljährlichen Unterlandler Freilichtspiele.

Da füllen sich die vom Verfall gezeichneten Gemäuer wieder mit Leben. Die lichten Arkaden und der gepflasterte Innenhof bieten die passende Kulisse für Theater, Kunst und Emotion.

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