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Um den Peitlerkofel

Villnöss
schwer
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Informationen zur Tour Um den Peitlerkofel

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    0:00 h
  • Strecke
    35.3km
  • Höhenmeter
    1200 hm
  • Höhenmeter
    1200 hm
  • Max. Höhe
    2344 m
Wunderschöne Wälder und Pfade im Naturpark Puez-Geisler, eine Zwischenstrecke inmitten der herrlichen Almen am Fuße des imposanten Peitlerkofel und das ständige Angebot an Panoramen unter den charakteristischsten (und vielleicht weniger bekannten) Bergen der Dolomiten, machen diese Tour zu einer, die man nicht leicht wieder vergessen wird.

Wegbeschreibung

Man verlässt den Parkplatz St. Magdalena an der Abzweigung nach Ranui (1325 m) und bei der Abzweigung zur Kirche St. Johann, die am Waldrand unter der prächtigen Geislergruppe liegt, biegt man nach rechts und folgt der breiten, asphaltierten Straße, die knapp darunter verläuft und nach knapp 6 Kilometern in leichtem Aufstieg erreicht man den Infopunkt und die Parkplätzen der Zanser Alm. Hier betritt die Route den Naturpark Puez-Geisler und folgt der schönen Forststraße Nr. 33 (Hinweisschilder für die Schlüterhütte), die im oberen Teil des Villnößtals einen steilen Abhang (10%) hinaufführt und zeitweise vom Wald aus sehr eindrucksvolle Ausblicke auf die gegenüberliegenden Geislergruppe und die Aferer Geisler bietet.

Man ignoriert ein paar Abzweigungen und bleibt immer auf der Hauptschotterstraße. Nach 4 Kilometern leichten Aufstiegs, auch aufgrund der hervorragenden Bedingungen des Bodens, begibt man sich auf das breite Grasbecken, das den Talschluss zwischen dem Zendleser Kofel und den letzten nordöstlichen Kämmen der Geislergruppe bildet. Nach einer sehr kurzen Strecke, die fast flach verläuft, lässt man die Abzweigung zur Gampenalm links hinter sich und setzt den Weg fort, der sich ab diesem Punkt durch ein paar Kurven verengt. Wegen der schlechter werdenden Bedingungen des Untergrunds, ist eine erhebliche körperliche Anstrengung erfordert.

Es fehlen nur 1400 Meter und man hat die Schlüterhütte erreicht und die durchschnittlichen Steigungen von 17% (Spitzen bei 23%) überwunden. Hier kann man eine Pause einlegen und die bemerkenswerte Aussicht auf das Eisacktal, die Sarntaler Berge und die Ötztaler Alpen bewundern.

Noch 250 Meter bei gleichbleibender Steigung und schließlich endet der lange Aufstieg nach fast 12 Kilometern auf dem grasbewachsenen Sattel des Kreuzkofeljoch (2340 m), der den Blick auf eine andere herrliche Dolomitenlandschaft freigibt: Im Vordergrund zur Linken sticht der imposante Wiesen- und Felskomplex des Südwesthangs des Peitlerkofel hervor, während rechts und gegenüber die Geislergruppe und der Conturines, die das Gadertal begrenzen, und die entferntesten Gipfel der westlichen Dolomiten zu sehen sind.

Am Ende des ersten Teils setzt sich die Route im ladinischen Gebiet mit einer spektakulären 10-Kilometer-Route fort, die die Umrundung des Peitlerkofel gegen den Uhrzeigersinn auf Wegen und unbefestigten Straßen in großer Höhe fortführt. Dabei kommt man an Hängen vorbei, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Links vom Kreuz des Kreuzkofeljochs beginnt der Pfad Nr. 35, der sich fast sofort gabelt.

Wenn man nach rechts geht, geht man langsam und mit leichtem Auf und Ab ein kurzes Stück bergab und dann steil (400 m ohne Rad) zu einer abgelegenen Hütte bei der Peitlerscharte.

Hier wird der Weg zu einer schönen unbefestigten Straße, die die weite, mit Berghütten und Scheunen übersäte Wiese überquert, die Peitlerwiesen, welche den weichen Südosthang des Peitlerkofel ausmachen (der Name „Putia“ (Peitler) bedeutet in Ladinisch nämlich „grüne Felder“). Eine sanfte und erholsame Landschaft wie kaum eine andere.

Nach einer ausdrucksstarken hölzernen Darstellung des Heiligen des Gadertals, Freinedemetz, erreicht man die Utia Vaciara. Zweihundert Meter später muss man vorsichtig sein und dem Weg Nr. 35 nach links folgen, der bergauf beginnt und sich dann etwa einen Kilometer fast flach bis zum Gömapass (2111 m) fortsetzt.

Vom Pass aus ändert sich das Panorama wieder und öffnet sich nach Norden auf die bescheidenen Profile der Plose und der Lüsner Alm, die fast vollständig von Wiesen in den höheren Gebieten und niedrigeren Wäldern bedeckt sind, sowie auf die entferntesten Gipfeln der Pustertaler Alpen, die die Grenze zwischen dem Pustertal und Österreich markieren.

Man steigt auf Pfad 8B ab, geht einige hundert Meter zu Fuß um eine kleine Geröllhalde zu überqueren und kann dann wieder weiter radeln, wenn der Pfad den Wald verlässt und sich zu einer guten unbefestigten Straße erweitert, die bald den Auffrischungspunkt Utia de Goma (2030 m) erreicht.

Die unbefestigte Straße führt einen halben Kilometer weiter, verengt sich dann wieder in Richtung eines Pfades und beginnt zwischen riesigen Felsblöcken, die den Nordhang des Peitlerkofel bedecken, anzusteigen. Die geneigte Pyramide (der Hauptgipfel, 2875 m) und die trapezförmige Erhebung (der kleine Peitlerkofel, 2813 m) sind durch eine tiefen Einschnitt getrennt.

Wegen des sehr unebenen Bodens muss man etwa 700 Meter bergauf schieben, um die Munt de Fornella (2067 m) zu erreichen, eine Einkehrmöglichkeit, an der einige alte Werkzeuge der Feldarbeit ausgestellt sind. Man folgt der unbefestigten Straße mit dem Wegweiser 8A, bis man nach einer kurzen Abfahrt das Würzjoch (1987 m) erreicht.

Man biegt nach links in Richtung Villnöß ab, fährt etwas mehr als 3 Kilometer auf Asphalt bergab und dann wieder leicht bergauf, passiert die Rodella-Alm und fährt bergab, bis man, kurz nachdem man die Abzweigung nach Afers ignoriert hat, einen Feldweg erreicht, der mit der Nr. 11 nach links abzweigt (auf einer Höhe von 1700 Metern, nach 4 Kilometern von der Malga Rodella). Nach einem steilen Abstieg in den Wald auf einer etwas holprigen Straße biegt man an einer ersten Gabelung links ab und überquert einen Bach und nimmt eine zweite nach rechts. Kurz darauf befindet man sich wieder auf Asphalt. Weiter bergab (immer noch herrlicher Blick über die Geislergruppe) erreicht man die Kirche St. Magdalena und erreicht nach einigen Kilometern die asphaltierte Straße direkt unterhalb der Kreuzung von Ranui und den Parkplatz, wo die herrliche Tour endet (nicht ohne die Gelegenheit genutzt zu haben, St. Johann in Ranui mit einem kurzen letzten Umweg genau zu untersuchen).

Startpunkt

St. Magdalena

Zielpunkt

Parken

Parkplatz St. Magdalena nahe der Kreuzung nach Ranui (1325 m)

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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Lena Lechthaler

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