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Rundweg an der Hochalm

Pustertal - Kronplatz
schwer
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Informationen zur Tour Rundweg an der Hochalm

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    0:00 h
  • Strecke
    49.2km
  • Höhenmeter
    1640 hm
  • Höhenmeter
    1640 hm
  • Max. Höhe
    2280 m
Eine Route an der nördlichen Grenze der Dolomiten mit beachtlicher, aber absolut lohnender Anstrengung, da man einige der isoliertesten und weniger frequentierten Täler und Berge Südtirols entdecken kann, die sich als landschaftlich und ökologisch von großem Wert erweisen.

Wegbeschreibung

Die Route beginnt in Niederolang (1039 m) und nimmt sofort den ersten der beiden Anstiege der Tour in Angriff. Der klassische Furkelpass-Radweg verbindet das Pustertal mit einigen ladinischen Tälern Südtirols. Es ist eine Steigung von knapp 11 Kilometern, die im Zeichen der Diskontinuität stehen, aufgrund des Wechsels von anstrengenden Abschnitten mit anderen, die entschieden entspannender oder fast flach sind (die durchschnittliche Steigung beträgt 7%). Die Straße ist fast durchgehend asphaltiert und sie wird für die Schönheit der Umgebung und für die bemerkenswerte Aussicht auf das Antholzertal und die Pustertaler Berge geschätzt.

Man fährt an Mitterolang (Achtung auf einige Kreuzungen, an denen man immer der Beschilderung zum Furkelpass folgen muss) und am Weiler Gassl vorbei. Die Straße wird steiler und über einige Kehren fährt man durch weite Wiesen, immer an der Waldgrenze entlang. Dabei öffnet sich der Blick auf die Gruppe des Hochalpenkopfs immer weiter, darunter auch die bemerkenswerte Dreifingerspitze.  

Nachdem man den sonnigen Weiler Geiselberg mit einer flachen Strecke passiert hat, geht es weiter mit einem steilen Anstieg entlang der bewaldeten Hänge des Kronplatzes. Im letzten Teil verlässt man den Asphalt, um in der Nähe einer Kurve auf eine unbefestigte Straße (Wegweiser Nr. 3) einzubiegen. Der letzte Kilometer zum Furkelpass führt durch den Wald (der letzte Abschnitt ist der anspruchsvoll und für hundert Meter kann man nicht radeln, aber alternativ kann man von der Kreuzung aus auf Asphalt weiterfahren). Vom Pass (1759 m) geht es hinunter zum Station der Seilbahn vom Kronplatz und links biegt man in den Wald nach St. Vigil in Enneberg, wobei eine sanfte Abfahrt entlang des Furkeltals beginnt. Nach einem sehr angenehmen Kilometer mit langen und geraden Abschnitten inmitten eines herrlichen Lärchen- und Tannenwaldes beginnt die Straße vor dem Peitlerkofel mit einem stärker ausgeprägten Gefälle abzufallen, während man in der Ferne den großen Gletscher der Marmolada sehen kann. Wenn man eine Kreuzung in 1640 Metern Höhe erreicht, muss man links abbiegen und weiter auf Schotter und dann auf Asphalt in der Nähe des Restaurants La Miara hinunterfahren, bis man eine Kreuzung in der Ortschaft Val dla Tor erreicht, an der zwei Forststraßen starten. Die Nr. 12 führt auf das Piz da Peres (ladinischer Name von Pizzo delle Pietre) und die Nr. 19 aus führt in das Val Fojedöra.

Sobald man dem zweiten gefolgt ist, beginnt der letzte Aufstieg der Tour, der viel anspruchsvoller ist als der vorherige und der auch die zentrale Phase der Route eröffnet. Man befindet sich nun in den abgelegenen Tälern, die relativ menschenleer und für die Einzigartigkeit der Landschaft unglaublich eindrucksvoll sind und dabei den Kamm des Hochalpenkopf begrenzen. Hierbei handelt es sich um relativ niedrige Berge (ca. 2500 m), auch bekannt als die Dolomiten von Olang, die sich von West nach Ost vom Furkeltal bis zum Pragser Tal auf einer Linie fast parallel zum Pustertal erstrecken. In dieser Phase kann man die einzigartigen Eigenschaften dieser Berge, die vom Gipfel in grüne und weite Wiesen abfallen, gut erfassen und dann mit hohen und mächtigen Felsspitzen über die darunter liegenden Täler, etwa das Val Fojedöra, überhängen, welches man bergauf befährt und das nächste Grünwaldtal, das bergab befahren wird. Eigenschaften, die diese wenig besuchten Berge zu einer vielleicht einzigartigen Gruppe in Südtirol machen, mit einer faszinierenden Mischung aus Dolomiten und Apenninen. Die Besteigung des Val Fojedöra ist der schwierigste Teil. Die 6,2 Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von über 14% und der letzte schreckliche Kilometer mit 23%. Man kann nur langsam und mit den agilsten Bewegungen vorankommen. Stopps dienen dazu, sich auszuruhen und ein Umfeld von beträchtlichem Interesse zu schätzen. Während man auf der rechten Seite das Panorama des Gadertals bewundern kann, das von den mächtigen Gipfeln des Heiligkreuzkofel und der Zehnerspitze dominiert wird, fällt auf der gegenüberliegenden Seite die Landschaft auf, die von den steilen Südwänden des Piz da Peres und den gezackten Formen des Munt de Paracia geprägt ist. Alles steht in einem außergewöhnlichen Kontrast zum Grün der Bäume, die die den Talboden bedecken. Oberhalb der 2000 Meter verengt sich das Tal zwischen Dreifingerspitze und Munt de Paracia im Verlauf des Baches und die Straße steigt auf Kiesboden nach oben (fast unmöglich, auf den Pedalen zu bleiben). Man befindet sich im spektakulären Schutttrichter der sandigen Hänge der beiden mit dichten Kiefernwäldern bedeckten Berge.

Auf dem Kreuzjoch (2283 m), welches sich 21 Kilometer vom Start entfernt befindet, ist es ein Muss, anzuhalten, um die unvergleichliche Reinheit und Stille dieser wilden und eindrucksvollen Landschaft zu genießen (fantastischer Blick über das Gründwaldtal, das unter den zerklüfteten Gipfeln des Munt de Gröpes und des Seekofel verläuft). Vor der Wiederaufnahme der Fahrt ist es ratsam, das Fahrrad für einen kurzen Spaziergang (einige Minuten) am Pass abzustellen, um den Hochalmsee (2252 m) zu entdecken, ein verzaubertes Gewässer von intensiv blauer Farbe, das sich in einem grünen Grasbecken unterhalb der Dreifingerspitze befindet.

Ebenso landschaftlich reizvoll und offensichtlich weniger anstrengend als der Aufstieg, obwohl er im steilen Anfangsabschnitt und im mittleren Abschnitt viel Aufmerksamkeit erfordert, ist die lange Abfahrt entlang des Grünwaldtals, die in 7,5 Kilometern zum Pragser Wildsee führt.

Nach dem Anfang nimmt die Steigung erheblich ab, sobald man an einer Hütte vorbeikommt, ein kleines Tal überquert und ein Grasplateau unterhalb des Kamms des Hochalpenkopfs erreicht, wo sich die wunderschönen Berghütten des Hochalpenkopf (Ucès de Fojedöra in Ladinisch) befinden. Hier wird die kleine Straße zu einem Weg, der in den Wald führt und unter den Seitnbachspitzen im Zick-Zack abfällt. Für ein paar hundert Meter ist es fast unvermeidlich, vom Fahrrad abzusteigen. Bei 1950 m kann man auf einem sehr schönen Pfad in den Sattel zurückkehren, bis zu einem Punkt, an dem der Hang abfällt und der Pfad zu einem leichteren Feldweg wird. Das Überqueren von grünen Grasflächen in der Mitte des Waldes mit kiesigen Abschnitten wechselt sich ab mit riesigen Trümmern, die von den Gletschern der Berggipfel abgetragen wurden.

Nach der Lichtung, auf der sich die Gründwaldalm befindet, erreicht man bald den Pragser Wildsee (1494 m), der am Westufer entlang zum Hotel Pragser Wildsee führt. Bei einer rasanten Abfahrt von 10 Kilometern auf Asphalt entlang des Pragser Tals überquert man die Pustertaler Landstraße, die bis nach Welsberg führt. Um den Ring zu schließen, kann man auf dem schönen Radweg, der entlang des Olanger Stausees verläuft nach Oberolang und somit zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Startpunkt

Niederolang (BZ) 

Zielpunkt

Parken

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Lena Lechthaler

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