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Die ortlesRonda

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Informationen zur Tour Die ortlesRonda

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    22:00 h
  • Strecke
    78.9km
  • Höhenmeter
    4510 hm
  • Höhenmeter
    hm
  • Max. Höhe
    3236 m
Hochalpin, wild, einzigartig, unvergleichbar, nicht kopierbar … das sind nur einige Eigenschaften, um diese Tour zu beschreiben. Die Tour ist auf 3½ Tage angelegt und nur Bikern zu empfehlen, die absolute gute körperliche und fahrtechnische Voraussetzungen mitbringen

Wegbeschreibung

Hätte vor 20 Jahren jemand erzählt, dass Biker 2014 auf dieser Route den König Ortler umrunden werden, hätte man ihn wahrscheinlich für „teppat“ (verrückt) erklärt. Jetzt ist es jedoch soweit: Zurückzuführen auf die Gletscherschmelze, welche in den letzten Jahren unglaublich viel vom ewigen Eis weggefressen hat, ist es nun möglich diese Route zu befahren. Jedoch ohne vernünftige, konditionelle und fahrtechnische Vorbereitung ist das Abenteuer zum Scheitern verurteilt. Die Luft auf über 3000 m ist einfach etwas dünner … 90% der Route verläuft auf alten Militärwegen rund um das Ortlermassiv, wobei speziell die Abfahrten sehr gut zu fahrende Trails sind. Schwierigkeitsgrad bis S3 sollte man beherrschen, sowie Schwindelfreiheit ist von Vorteil. Der höchste Punkt der Tour liegt auf 3300 m, nahezu 95 % der
Route befindet sich zwischen 2000 und 3000 m. Alle Anstiege sind wie der Namen schon sagt: Anstiege! (65% der Höhenmeter Schiebe- oder Tragepassagen). Es ist nicht alles fahrbar, das sollte jedem klar sein, der sich entscheidet diese Tour in Angriff zu nehmen. Das Bike tragen und schieben gehört dazu, da darf man nicht empfindlich sein. Belohnt wird man mit einer einzigartigen Gebirgslandschaft und grandiosen Abfahrten. Nicht zu unterschätzen ist die Querung über den Langenferner bis zur Casatihütte. Die Querung ist nicht steil oder ausgesetzt, jedoch ist größte Vorsicht geboten. Achtung Gletscherspalten! Andererseits wäre es doch eine tolle Schlagzeile: „Biker in Gletscherspalte verschwunden.“

Zum Ausgangspunkt:
➊ Seilbahn Sulden – ➋ Schaubachhütte – ➌ Madritschjoch –
➍ Zufallhütte

Ein Anstieg und eine Abfahrt.
Start am Nachmittag vor 16 Uhr in Sulden. Mit der Seilbahn zur ➋ Schaubachhütte. Alternativ über den steilen Zufahrtsweg bis zur Schaubachhütte radeln (plus 710 hm).

Auffahrt/Anstieg: ➌ Madritschjoch, 3146 m

Abfahrt: ➍ Zufallhütte 2256 m. Mit einer recht sportlichen Auffahrt ab der Schaubachhütte beginnt das Spektakel. Starke Uphillfahrer fahren bis zu 80% der Strecke. Die Abfahrt vom Madritschjoch bis zur Zufallhütte ist wohl eine der schönsten Abfahrten im Alpenraum. Kurze S4 und S3 Passagen sind dabei, meist S2.

TAG 1: Zufallhütte – Pizzinihütte

Auffahrt/Anstieg: Über den ➎ Weg Nr. 150 zum ➏ Eisseepass (3239 m). Überquerung des ➐ Langenferners bis zur ➑ Casatihütte.

Abfahrt: Von der Casatihütte (3269 m) zur ➒ Pizzinihütte 2706 m. Kurze S5 Passage dabei, im Mittelteil S3, meist jedoch S2; im unteren Teil S1.
Am Tag 1 steht der höchste Übergang auf dem Programm. Der Anstieg von der Zufallhütte mit Überquerung des Langenferners (Gletscher bis zur Casatihütte ist sehr zeitaufwendig und kräfteraubend. Es ist eine kurze Etappe, jedoch unter 5 Stunden nicht zu schaffen. Mit ein bisschen Panorama genießen, einem Abstecher zum Eisseepass, sowie Fotos schießen, ist der Tag recht ausgefüllt. Sollte man schon so gegen 15 Uhr bei der Pizzinihütte sein, wird ein Abstecher zur Branca-Hütte (Trail Nr. 28 C), die Abfahrt zur Baita dei Forni und wieder zurück zur Pizzinihütte empfohlen (2½–3 Std. einrechnen). 75 % der 1100 hm sind nicht fahrbar. Bis auf den Punkt 2850 m ist der Weg jedoch sehr angenehm und nicht allzu steil. Der Aufstieg unterhalb des Eisseepasses bis auf 3000 m hat es dann in sich. Steiles Gelände, das Bike muss geschultert werden. Absturzgefahr besteht jedoch keine. Die Überquerung des Langenferners ist nur mit Gletschererfahrung empfehlenswert. Gletscherspalten vorhanden! Steighilfen für die Schuhe erforderlich (Grödel reichen aus). Infos über den Zustand des Gletschers bei www.südtirolbike.info oder bei der Bergsteigerschule Ortler einholen.

TAG 2: Pizzinihütte – Tibethaus

1. Anstieg und Abfahrt
Auffahrt/ Anstieg 1: ➓ Passo Zebru (3010 m).
Abfahrt 1: Durch das ⓫ Val Zebrù bis ⓬ Val Zebru fuori, Weggabelung
Alp Solaz. Eine S5-Passage, einige S4 und S3-Abschnitte, das meiste jedoch S2.

2. Anstieg und Abfahrt
Auffahrt/Aufstieg 2: Über den ⓭ Weg Nr. 23 zur ⓮ Alpe Solaz, ⓯ Weggabelung Passo Ables, ⓰ Passo Ables (3081 m).
Abbfahrt 2: Passo Ables – Cantoniera 2 – Laghetto Alto ⓱ Stilfserjochstraße. S 4 die ersten 100 Tiefenmeter. Recht viele S3-Abschnitte im oberen Teil, das meiste jedoch S2.

3. Anstieg
Anstieg 3: Stilfserjochstraße – ⓲ Cantoniera 3 – ⓳ Laghetto Alto – ⓴ Stilfserjoch/Tibethaus

Dieser Tag hat es in sich. Der Anstieg zum Passo Zebru ist geeignet, um die müden Knochen in Schwung zu bringen. 300 hm liegen vor uns, wobei 50% davon fahrbar sind. Die restlichen hm schiebt oder trägt man das Bike. Ein grandioses Panorama erwartet uns auf dem 3010 m hohen Übergang und die Abfahrt durch das Val del Zebrù ist einfach nur genial. Bei der Weggabelung Zebrù di fuori Weg Nr. 23 beginnt der Anstieg zur Alp Solaz. Dieses Teilstück ist in Bikerkreisen noch total unbekannt. Die 300 hm Aufstieg bis zum Höhenweg Richtung Alpe Solaz sind so was von gemein und kräfteraubend, dass der Satz „Scheiße, was mach ich denn eigentlich da?“ wohl jedem irgendwann über die Lippen kommt. Belohnt wird man mit einem Höhenweg, der fantastische Blicke ins Valfurva und auf Bormio (3000 m) hergibt. Ab der Alpe Solaz führt ein sehr angenehm angelegter Militärweg bis auf 2700 m. Ab dieser Höhe ist es mit dem Fahren wieder vorbei, die letzten 300 hm muss das Bike geschoben oder getragen werden. Ist jedoch sehr kurzweilig, weil die Landschaft und der Ausblick soviel hergeben, dass man die Müdigkeit kaum spürt. Am Passo Ables scheint die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg stehen geblieben zu sein. Unzählige Schützengräben prägen das Landschaftsbild und man findet noch jede Menge Kriegsutensilien vor. Die ersten 100 hm sind kaum fahrbar (loses Geröll), der Trail wird jedoch von Meter zu Meter besser und endet nach einem wahren
Abfahrtsrausch auf der Stilfserjochstraße. Der Anstieg zum Tibethaus führt uns bis kurz unterhalb der Cantoniera 3 über die Asphaltstraße. Wir halten uns rechts und fahren über einen alten, sehr schön angelegten Militärweg zu unserer nächsten Übernachtungsmöglichkeit, dem Tibethaus.
Wichtiger Tipp: Bei der Weggabelung Weg Nr. 23 auf der Militärstraße Passo Ables sind mindestens 5 Std. bis zum Tibethaus einzukalkulieren. Sollte sich das zeitlich nicht ausgehen, Abfahrt nach Bormio und über die Stilfserjochstraße Auffahrt zum Tibethaus.

TAG 3: Tibethaus – Sulden

Abfahrt: Stilfserjoch –  Tibet-Trail – Franzenshöhe – Trafoi
– Gomagoi
Auffahrt: Gomagoi – Sulden
Am dritten Tag stehen noch der legendäre Tibet-Trail nach Trafoi und die Auffahrt nach Sulden zum Ausgangspunkt der Tour auf dem Programm. Die Spitzkehren-Orgie hinter der Signalkuppe Weg Nr. 22 ab Franzenshöhe Nr. 13 schmeckt an Tag 3 wie ein tolles Dessert nach einem erstklassigen Festtagsmenü. Nur mit sehr viel Willenskraft schafft man die 600 hm Auffahrt von Gomagoi nach Sulden über die Asphaltstraße, ohne den Bikeshuttle in Anspruch zu nehmen.

Variante

Diese Variante ist der kürzest mögliche Weg mit dem Bike rund um den Ortler. Es gibt jedoch noch einfachere und flowigere Varianten.

Startpunkt

Sulden Seilbahn

Zielpunkt

Sulden Seilbahn

Besonderheiten

Es handelt sich um eine sehr schwierige Hochgebirgstour. Ohne Hochgebirgserfahrung nicht zu empfehlen.
Dauer: 3½ Tage (nur ausgesprochen fitte Biker schaffen es in 2½ Tagen).
Auffahrten/Anstiege: Viele Tragepassagen
Abfahrten: Technischer Schwierigkeitsgrad von S1–S4

Stolz und majestätisch steht er da als natürlich geformte Schönheit: der Ortler, Alleinherrscher in Südtirol; mit seinen 3905 m ist er der höchste Berg Südtirols und Besitzer eines gewaltigen Bergmassivs. Sein kleiner Bruder Monte Zebru (3735 m) und seine majestätische Schwester, die Königsspitze (3851 m) bilden das Herzstück dieses Bergmassivs. Diese drei Berge werden ständige Begleiter dieser Tour sein und erwarten ehrfürchtige Betrachter.

Übernachtungstipps: Zufallhütte, Rifugio Pizzini, Rifugio Campo, Tibethütte
Ausstattung: Fully mit min.140 mm erleichtern diese Tour. Die Abfahrten sind nicht Hardtail tauglich. Protektoren für die Abfahrten erforderlich. Hochgebirgsausrüstung mit warmer Bekleidung.

Parken

Sulden Seilbahn

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Über den Reschenpass oder über Bozen nach Sulden.

Quelle

Mtb_im_vinschgau

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