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Die Bletterbachschlucht

Südtiroler Unterland
schwer
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Informationen zur Tour Die Bletterbachschlucht

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    0:00 h
  • Strecke
    38.4km
  • Höhenmeter
    1180 hm
  • Höhenmeter
    1180 hm
  • Max. Höhe
    1893 m
Es handelt sich um eine wunderschöne und etwas untypische Rundwanderung in den Bergen des „Reggelberg“, der, nachdem er den bezaubernden, abgelegenen Göllersee erreicht hat, zur Entdeckung eines weiteren Juwels von außergewöhnlichem wissenschaftlichem und landschaftlichem Interesse führt: der Bletterbachschlucht.

Wegbeschreibung

Die Tour startet am Ponte Aldino (760 m, Parkmöglichkeit beim Hotel Brückenwirt) auf der Straße nach Aldein/Maria Weißenstein, die nach der Brücke über den Schwarzenbach mit langen geraden Abschnitten zwischen Apfel- und Grünflächen sofort Höhenmeter macht. Es ist der erste Anstieg der Tour, kurz, aber mit einer gewissen Anstrengung (knapp 4 km bei 9,5%), der kurz vor dem Eingang von Aldein endet und auf einem Feldweg, der gegenüber der Haltestelle des Aldeinerhof zum Göllersee führt, nach links abbiegt.

Fast flach und mit leichten Höhen und Tiefen schlängelt sich die Straße durch ein wunderschönes Buchen- und Tannenholz, hell und duftend. Nach einigen Abzweigungen auf dem Hauptweg (rot-weißer Wegweiser R) biegt man 1,3 Kilometer vom Aldeinerhof entfernt rechts auf einen Weg ab, der nach einigen hundert Metern zu einem wenig bekannten See führt, der jedoch zu den schönsten und unberührtesten des Überetsch zählt: der Göllersee (1083 m). In einer bezaubernden Kulisse spiegelt er die verschiedenen Grüntöne der Bäume und Schilfbäume wider, die ihn umrahmen. Weiter bergauf auf dem Weg (ausgeschildert nach Aldein), der nun abwechselnd auf Porphyrplatten und auf wurzeligen ab stets gut befahrbaren Abschnitten weiterführt, kommt man kurz vor dem umzäunten Biotop von Bigleidermoos an. Unmittelbar danach verlässt man den Wald in der Nähe einiger Bauernhöfe und radelt nach Überqueren der asphaltierten Straße vor dem Hotel Schönblick durch das Dorf in Richtung Weißenstein, bis man auf der rechten Seite eine asphaltierte Straße mit dem Schild Bletterbach findet.

Die Straße steigt 3 Kilometer lang mit einer durchschnittlichen Steigung von 7% und einigen kurzen Rampen in der Mitte breiter Wiesen und Weiden an. Nach dem Schlöger-Hof geht es fast flach nach Osten weiter in Richtung der Felskuppe des Weißhorn, die andere alleinstehende Höfe überragt, und dann geht es wieder leicht bergauf, bis eine Forststraße (Heimwald) überquert wird, die nach rechts in Richtung Bletterbachschlucht abfällt. Es ist ein Abstieg (fast ein Kilometer), der zwar steil ist, aber dennoch befahrbar ist. Dies sollte durch Mäßigung der Geschwindigkeit erfolgen, die der wahrscheinlichen Anwesenheit von Wanderern angemessen ist. Am Ende muss man mit dem Fahrrad auf der Schulter die Zickzack-Treppe hinuntersteigen, die zum steinigen Flussbett führt. Auf 1420 Metern Höhe betritt man plötzlich die beeindruckende Schlucht, die der Bletterbach auf der Westseite des Weißhorn seit 15.000 Jahren (Eiszeit) ununterbrochen ausgehoben hat.

Hier in der Taubenleckschlucht lohnt es sich sicherlich, die Strecke zu unterbrechen und das Fahrrad an einem Baum zu befestigen, um zwischen schwindelerregenden, vielfarbigen, von Erosion geprägten Mauern, die mit ihren unterschiedlichen Schichten aus Porphyr, Sandstein und Kalkstein beeindrucken, den Bach hinaufzugehen. Nicht nur für Geologen ist es interessant, die unterschiedlichen Erdzeitalter hier abzulesen.

Man folgt im Bachbett ein paar hundert Meter dem „geologischen Pfad“ des GEOPARC Bletterbach, der dank der interessanten Informationstafeln auch Laien ansprechen kann, vor allem aber durch die Pracht der Bilder beeindruckt.

Wenn man Zeit hat (der Exkurs dauert mindestens eine Stunde, mit Rückkehr), ist es ratsam, einen empfehlenswerten Punkt anzusteuern: die als Butterloch (Buco del Burro) bekannte Schlucht, in der der Bach mit einem Sprung von fünfzig Metern abfällt. Zurück am Taubenleck nimmt man das Fahrrad auf dem Treppenweg auf der gegenüberliegenden Seite der Abfahrt in Richtung Radein auf den Rücken. Am Ende der Treppe schiebt man ein weiteres kurzes Stück weiter bis zu einer Höhe von etwa 1500 Metern, wo sich der Weg auf einer breiten Forststraße fortsetzt, die mit einer weiteren schönen Strecke von etwa einem Kilometer zum Ausgang des Waldes und zu einer Weggabelung in der Ortschaft Oberradein führt (Schranke).

Hier besteht die Möglichkeit, direkt in Richtung der Kirche von Radein und des Ortes fortzufahren und die Tour mit einer langen Abfahrt auf Asphalt (12 km) zu beenden, die durch Unterradein führt und deren letzte Strecke auf der stark befahrenen Dolomitenstraße verläuft. Wenn man aber immer noch Energie hat, gibt es auf schönen Forststraßen eine viel faszinierendere Alternative, mit der man den Asphalt drastisch reduzieren und die Strecke verdoppeln kann (24 Kilometer, davon 5 bergauf).

In diesem Fall biegt man nach links ab, mitten auf den grünen Wiesen mit Blick auf das Weißhorn und das Schwarzhorn. Nach nur 200 Metern verlässt man den Schotterweg und biegt rechts auf einen Weg ab, der fast sofort zu einer weiteren Schotterstraße führt (rechts), kurz nach der breiten Forststraße, die zum Jochgrimm führt. Es ist eine angenehme Steigung, fast alle 3 Kilometer im Wald, die sich leicht mit etwas anspruchsvolleren Strecken abwechselt (jedoch mit Steigungen von nie mehr als 10%). Am Ende stößt man auf eine Abzweigung rechts (Schindelboden-Forststraße), die für den Abstieg genommen wird.

Nachdem man die Wiesen der Kalditscher-Höfe überquert hat, passiert man an der Kreuzung am Ende der Abfahrt die Schranke rechts (Schilder Kugeljoch) und steigt weiter in den Schwarzenbergwald hinauf. An der ersten Kreuzung biegt man rechts ab und die nächste markiert den Beginn einer steilen, aber kurzen Abfahrt, die an der Unteren Cugola Alm endet.

Links vom Gebäude, das heute nur noch als Notunterkunft dient, führt ein Pfad durch die Wiese, die einige hundert Meter bergab bis zu einer Schranke am Eingang zum Wald führt. Die Route geht nun auf hervorragendem Grund bergab auf einem schönen Feldweg, der an Höhe verliert und die Nordseite der Leitenspitze ziemlich steil schneidet. Nachdem man zwei Kreuzungen überquert hat, die sich auf der Schotterstraße immer in den Kehren befinden, passiert man eine kleine Brücke über den Schwarzbach und zwischen den Häusern des kleinen Kerns von St. Martin. Kurz nachdem der lange Schotterweg endet und es dann weiter steil bergab auf Asphalt weiter bis nach Unterradein geht, gelangt man von hier aus bald zur Dolomitenstraße in Copara, auf der man schnell und immer bergab zum Ausgangspunkt zurückkehren kann (5 Kilometer). Immer mit dem Ziel, die Strecke auf Asphalt so gering wie möglich zu halten, besteht stattdessen die Möglichkeit, auf dem Weg der „Vecia Ferovia“ des Val di Fiemme, der durch Überqueren der Straße und hinter einer Kurve sofort befahren werden kann, ein letztes angenehmes Stück Feldweg zu fahren und eine Treppe zu überwinden.

Auf der unbefestigten Straße, auf der jedes Jahr im August ein wichtiges MTB-Rennen stattfindet, fährt man sanft an den alten Bahnhöfen Kaltenbrunn und Pausa und zwei kurzen Tunneln vorbei, bis man nach etwa 7 Kilometern auf zwei Abzweigungen stößt, denen man nach rechts folgt, um in die Nähe einer kleinen Kapelle zu kommen. Um die Tour abzuschließen, muss man nur eine kurze Abfahrt auf Asphalt machen, bis man die Dolomitenstraße überqueren und einen leichten Anstiegskilometer zurück zum Ausgangspunkt zurücklegen kann.

Startpunkt

Zielpunkt

Besonderheiten

Die Route beinhaltet einige kurze Abschnitte auf Wanderwegen und die Überquerung der Schlucht über Stufen (350/400 Meter zwischen Abstieg und Aufstieg), wobei man das Rad auf der Schulter tragen und die „Grundregeln des Berges“ beachten muss (insbesondere, wenn man mit Fußgängern und Wanderern zusammentrifft, denen immer Vorrang gewährt wird).

Parken

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

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  • Erlebnis

  • Landschaft

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Lena Lechthaler

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