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Auf dem Pasubio

Vallagarina-Rovereto
schwer
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Informationen zur Tour Auf dem Pasubio

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    0:00 h
  • Strecke
    34.1km
  • Höhenmeter
    1280 hm
  • Höhenmeter
    1280 hm
  • Max. Höhe
    2203 m
Dieser Weg verläuft am südlichsten Rand des Trentino und man befindet sich zum Teil auch in der Region Veneto. Über die alten Militärstraßen des Pasubio gelangt man in ein geschichtlich und landschaftlich außerordentlich interessantes Ambiente. Der Weg kann von beiden Richtungen begangen werden, empfohlen ist allerdings der Uhrzeigersinn, da man so den steilen Anstieg der Scarubbi auf kiesigem Untergrund meiden kann.

Wegbeschreibung

Vom Passo di Pian delle Fugazze (Parkplatz neben dem Ristorante al Passo) beginnt man der Straße entlang zu radeln. Wenig oberhalb verlässt man sie, wenig bevor man ins Veneto einfährt und biegt auf eine Schotterstraße auf der linken Seite, die in die andere Richtung verläuft und leicht ansteigt. Dieser Weg heißt „la Strada degli eroi“ (Straße der Helden, eigentlich heißt so nur der finale Abschnitt dieses Weges, der nach dem Tunnel D’Havet beginnt) und diese Militärstraße wurde von italienischen Soldaten 1917 errichtet und 1938 verbreitert. Mit einer Länge von ca. 10 km führt sie nach Pasubio, inmitten der eindrucksvollen Berggruppe auf über 1900 m Höhe. Auf ausgezeichnetem Grund und mit einer beständigen Steigung (7%) erklimmt man über eine Serie von Kehren das Val di Fieno, wobei man nach und nach immer mehr durch einen dichter werdenden Wald fährt. Auf 1500 m und nach ca. 5 km wird die Straße für ca. 2 km steiler (um 11%) und der sich nun bietende Ausblick ermöglicht schöne Ansichten der kleinen Dolomiten von Carega, des Lago di Speccheri und des wilden Vallarsa.

Man erreicht den Tunnel D’Havet, der seinen Namen vom General hat, der das Projekt der Verbindungsstraße Pasubio – Pian delle Fugazza realisiert hat, die flache Straße, die an der Seite des Val Canale verläuft. Hier beginnt nun der spektakulärste Teil dieser Tour. Die letzten 2,5 km führen durch die östliche Flanke des Pasubio, an steilen Kanälen und großen Felsen vorbei, vorbei an den Goldmedaillen der Gefallenen, die in den Fels gehauen wurden (die erste, auf die man trifft, ist jene von Cesare Battisti). Das unvergessliche Szenario vermittelt ein eindrucksvolles Bild.

Durch einige kurze Tunnel erreicht man das Rifugio, das nach dem General Papa benannt wurde und gleich danach befindet sich die Kreuzung nach Porte di Pasubio, wo man nicht die Gelegenheit auslassen sollte, einen weiteren Abhang zu erklimmen (im letzten Stück zu Fuß). Innerhalb der Zona Sacra del Pasubio, welche Schauplatz harter Zusammenstöße zwischen italienischen und österreichischen Truppen zwischen 1916/18 war. Bei diesem langen Stellungskrieg wurden viele Zeugnisse dieser harten Zeiten hinterlassen. Von der Porte del Pasubio geht es weiter entlang der Militärstraße nach oben (10%) und man erreicht den Arco Romano und den Friedhof der Brigata Liguria. Wenig später erreicht man die Selletta Comando (2075 m) und die Votivkapelle Santa Maria.

Hier empfiehlt es sich das Rad stehen zu lassen, um zu Fuß zur höchsten Spitze des Pasubio zu gelangen (Cima Palon, 2232 m). Der Weg (ca. 30‘) führt in ein Amphitheater und man kommt an Resten einiger Schützengräben vorbei. Steile Wege (etwa jener des Generals Ghersi, der fast bis zur Spitze führt und somit einen alternativen Aufstieg darstellt) und Felsen, die immer wieder von Höhlen zum Unterschlupf oder für das Aufstellen von Geschützen durchlöchert sind. Man befindet sich inmitten eines Freiluft-Kriegsmuseums und man findet sogar einige informative Tafeln. Man überschreitet die Selletta Damaggio, die sie vom Dente Italiano trennt und in wenigen Minuten befindet man sich auf der Cima Palon, wo man sich anhand der klaren Informationstafeln orientieren kann. Der Blick umfasst 360° und schließt die umliegenden höher gelegenen Spitzen ein, vom Adamello-Presanella, zur Brenta-Gruppa, dem Lagorai und den Pale di San Martino.

Nachdem man wieder bei der Kirche Santa Maria angelangt ist, führt der Weg weiter und man erreicht in Kürze die Porte del Pasubio. Hier geht es nach links weiter über die Strada degli Scarubbi, eine Straße, die bereits vor dem Krieg existierte und die von den Truppen genutzt wurde (es ist die einzige, die mit Fahrzeugen befahren werden kann). Sie befindet sich zur Gänze im Vicentino-Territorium und durchquert den nördlichen Hang des Monte Forni Alti.

Nach einigen Kilometern bergab auf gutem Grund wird die Straße flacher für einen weiteren Kilometer (der Weg ist weiterhin wunderschön, aus dem Stein gehauen und durch diverse Tunnel, entgegen der Caneve di Campiglia). Anschließend wird sie wieder steiler und über eine Reihe von Kehren und über kiesigen Untergrund ist es empfohlen, gut auf die Geschwindigkeit zu achten. Man erreicht die Kreuzung zur Malga Campanila und nach 9 km erreicht man die Porte del Pasubio bei der Bocchetta di Campigli, wo die berühmte Straße der 52 Tunnel beginnt. Es handelt sich um einen Saumpfad, der lediglich zu Fuß begangen werden darf, auch das Befahren mit dem Rad ist verboten. Er wurde zur Gänze in die Hänge der Berge Forni Alti e Soglio Rosso gehauen, ursprünglich von den italienischen Truppen als Alternative zu den anderen beiden Wegen gebaut, wobei dieser den Vorteil des Schutzes vor Artilleriegeschossen bietet. Es bietet sich daher mindestens eine kurze weitere Erkundung an (beispielsweise der ersten 4 Tunnel), wobei man das Rad erneut zurücklassen muss.

Von der Bocchetta verläuft der Rest der Tour über Asphalt. Abwärts gelangt man zur Kreuzung von Colle Xomo, wo man nach rechts auf die Straße zum Ponte Verde biegt. Über einen angenehmen Weg von 5 km, leicht abwärts, erreicht man erneut eine Kreuzung und den finalen Anstieg von ca. 3 km, über welchen man zurück zum Pian delle Fugazze gelangt.

Startpunkt

Passo di Pian delle Fugazze

Zielpunkt

Passo di Pian delle Fugazze

Parken

Passo di Pian delle Fugazze (Parkplatz beim Ristorante al Passo)

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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Lena Lechthaler

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