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38 Ortles-Ronda - Tag 1

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Informationen zur Tour 38 Ortles-Ronda - Tag 1

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:00 h
  • Strecke
    13.3km
  • Höhenmeter
    1200 hm
  • Höhenmeter
    850 hm
  • Max. Höhe
    3110 m
Die Abenteuer-Tour rund um das Ortlermassiv powered by Trailsucht

Wegbeschreibung

Hätte vor 20 Jahren jemand erzählt, dass Biker 2014 auf dieser Route den König Ortler umrunden werden, hätte man ihn wahrscheinlich für „teppat“ (verrückt) erklärt. Jetzt ist es jedoch soweit: Zurückzuführen auf die Gletscherschmelze, welche in den letzten Jahren unglaublich viel vom ewigen Eis weggefressen hat, ist es nun möglich diese Route zu befahren. Jedoch ohne vernünftige, konditionelle und fahrtechnische Vorbereitung ist das Abenteuer zum Scheitern verurteilt. Die Luft auf über 3000 m ist einfach etwas dünner … 90 % der Route verläuft auf alten Militärwegen rund um das Ortlermassiv, wobei speziell die Abfahrten sehr gut zu fahrende Trails sind. Schwierigkeitsgrad bis S3 sollte man beherrschen, sowie Schwindelfreiheit ist von Vorteil. Der höchste Punkt der Tour liegt auf 3300 m, am Langenfernerjoch, nahezu 95 % der Originalroute befindet sich zwischen 2000 und 3000 m. Alle Anstiege sind wie der Name schon sagt: Anstiege! (65 % der Höhenmeter Schiebe- oder Tragepassagen). Es ist nicht alles fahrbar, das sollte jedem klar sein, der sich entscheidet, diese Tour in Angriff zu nehmen. Das Bike tragen und schieben gehört dazu, da darf man nicht empfi ndlich sein. Belohnt wird man mit einer einzigartigen Gebirgslandschaft und grandiosen Abfahrten. Nicht zu unterschätzen ist die Querung über den Langenferner bis zur Casatihütte. Die Querung ist nicht steil oder ausgesetzt, jedoch ist größte Vorsicht geboten. Achtung Gletscherspalten! …

 

TAG 1
➊ Seilbahn Sulden – ➋ Schaubachhütte – ➌ Madritschjoch –
➍ Zufallhütte

 

Ein Anstieg und eine Abfahrt
Start am Nachmittag vor 16 Uhr in Sulden bei der Seilbahn. Über den steilen Zufahrtsweg bis zur ➋ Schaubachhütte. Alternativ mit der Seilbahn (minus 710 hm und 4,5 km).


Auffahrt/Anstieg: ➌ Madritschjoch, 3146 m
Mit einer recht sportlichen Auffahrt ab der Schaubachhütte beginnt das Spektakel. Starke Uphillfahrer fahren bis zu 80 %.

 

Abfahrt: Vom Madritschjoch zur ➍ Zufallhütte, 2256 m. Die Abfahrt vom Madritschjoch bis zur Zufallhütte ist wohl eine der schönsten Abfahrten im Alpenraum. Kurze S4- und S3-Passagen, meist S2.

Variante

Zur Beschreibung der Varianten

 

VARIANTE 1: Von der Zufallhütte zum Übergang am Langenfernerjoch ins Valle di Cedec bis zur Pizzinihütte und weiter bis nach Santa Caterina oder Bormio. Von der Pizzini-Hütte ins Tal schauend, sieht man rechts oberhalb der Zufahrtsstraße einen Trail, der sich den Hang entlang schlängelt. Dieser Weg führt über Confi nale di Sopra, Baite Cavallaro zum Eingang des Zebrutales und weiter nach Bormio. Dieser Abschnitt ist an einem Tag ab der Zufallhütte zu schaffen. Will man in Santa Caterina übernachten, wird empfohlen von Confi nale di Sopra den Trail zurück nach Santa Caterina zu fahren. Eine schöne und sehr lohnende Abfahrt.

 

VARIANTE 2: Passo Ables: Dieser Übergang ist wirklich eine „zache Partie“ und kann nur noch Hartgesottenen empfohlen werden. Die Militärstraße zum Pass ist in den letzten zwei Jahren im oberen Teil ziemlich eingebrochen und zerfallen. Alternativ wird die Auffahrt ab Bormio über Torre di Fraele zum Lago di Cancano ins Val di Forcola, über den Passo Pedenolo und der Bocchetta di Forcola bis zum Stilfserjoch als gut befahrbar empfohlen. Landschaftlich sehr reizvoll! Wer nicht unbedingt den kürzesten Weg um König Ortler fahren möchte, sollte diese schöne fahrbare Variante ausprobieren. Technische Schwierigkeitsgrade in den Abfahrten liegen im Bereich S1–S3 mit kurzen S4-Passagen.

Startpunkt

Sulden, Seilbahn

Zielpunkt

Zufallhütte

Besonderheiten

Hochalpin, wild, einzigartig, unvergleichbar, nicht kopierbar … das sind nur einige Eigenschaften, um diese Tour zu beschreiben. Die Tour ist auf 3½ Tage angelegt und nur Bikern zu empfehlen, die absolut gute körperliche und fahrtechnische Voraussetzungen mitbringen.

 

Stolz und majestätisch steht er da als natürlich geformte Schönheit: der Ortler, Alleinherrscher in Südtirol; mit seinen 3905 m ist er der höchste Berg Südtirols und Besitzer eines gewaltigen Bergmassivs. Sein kleiner Bruder, der Zebrù (3735 m) und seine majestätische Schwester, die Königsspitze (3851 m), bilden das Herzstück dieses Bergmassivs. Diese drei Berge werden ständige Begleiter dieser Tour sein und erwarten ehrfürchtige Betrachter. Es handelt sich um eine sehr schwierige Hochgebirgstour. Ohne Hochgebirgserfahrung nicht zu empfehlen. Im letzten Jahr sind noch weitere interessante und lohnenswerte Varianten hinzugekommen. Aufgrund dieser Varianten verkürzen sich viele Trageund Schiebepassagen deutlich und ab 200 m unterhalb des Langenfernerjochs sind somit eigentlich alle Trails befahrbar.

Parken

Sulden

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Über den Reschenpass oder über Bozen nach Sulden

Bewertung der Redaktion

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