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Moos in Passeier

Wilde Höhen und sanfte Hänge

Moos in Passeier ist flächenmäßig die größte Gemeinde des Passeiertals. Im Talgrund liegt der Hauptort auf 1000 m ü.d.M., höchster Punkt ist die Bergspitze der Hohen Wilden, auf luftigen 3480 m. Dazwischen: hochalpines Klima, Schluchten und Felshänge. Und: Immer wieder grüne Terrassen, auf denen sich die malerischen Dörfer ausbreiten.

Nördlich von Meran liegt Moos in Passeier mitten im Naturpark der Texelgruppe. Die Gemeinde umfasst die Fraktionen Moos, Platt, Pfelders, Stuls, Rabenstein und Ulfas. Der Fluss Passer, der sich in der Stadt zahm im breiten Flussbett zeigt, braust hier schäumend durch das Tal, das sich eng über 7 km in die Berge frisst. Beim Hauptort Moos weitet sich die Gebirgssenke, zu den Seiten ragen steil die Felswände auf. Nadelbäume wachsen auf dem felsigen Grund, in höheren Lagen gedeihen nur Gräser. Im Sommer blüht die Alpenrose, feurige Flecken zwischen dem kahlen Fels. In der Bergesstille pfeift das Murmeltier, leichtfüßig bewegt sich der Steinbock über die Felsenblöcke. Hoch im Himmel kreischt ein Bussard.

Moos liegt am Talboden, umkrönt von hohen Gipfeln, die Felsmassive der Stubaier und Ötztaler Alpen schaffen einen bergigen Übergang nach Österreich. Das Dorf liegt auf saftiggrünen Almwiesen, der Turm der spätgotischen Pfarrkirche ragt steile 54 m in die Höhe, die Häuser stehen verstreut ringsum. Im Jahr 2009 eröffnete hier das Bunker-Mooseum. Nomen est omen: Die museale Einrichtung befindet sich in einer Bunkeranlage, die Benito Mussolini zur Festigung der italienischen Nordgrenze am Alpenwall errichten ließ. Die Verschmelzung des historischen Baus und der modernen Bauelementen ist spannungsvoll und erstaunlich stimmig. Hier findet man Wissenswertes aus der reichen Flora und Fauna der Texelgruppe und der lokalen Geschichte dokumentiert. Um das Museum leben Steinböcke im Gehege, an der Kletterwand an der Außenwand des Museums kann es der Besucher den kletterlustigen Tieren gleich tun.

Vom Licht durchflutet, vom Wasser gezeichnet
In der Fraktion Platt führt ein Wanderweg an die 15 Gletschermühlen heran, die mit Steinbrocken versetztes abfließendes Eiswasser im Laufe von tausenden Jahren in den Fels geschliffen hat.
Im Nordwesten donnert der Stieber Wasserfall in die Tiefe. Auch die Stuller Wasserfälle sind beeindruckend: Unter Stuls fällt das Wasser über zwei Kaskaden 112 Meter und dann 230 Meter gen Erdboden. Kühler Sprühnebel und Getöse.
Von reißenden Gewässern weiß auch die Fraktion Rabenstein zu erzählen: Ein Rundweg führt an die ehemaligen Ufer des Kummersees. Der trug seinen Namen nicht ohne Grund: mehrere Male brach der Damm, mit zerstörerischen Kräften brach das Wasser über die Dörfer und die Stadt Meran herein.

Bergige Abenteuer
Moos im Passeier ist ein abwechslungsreiches Eldorado für Sportbegeisterte. Ein dichtes Netz an Wanderwegen durchzieht die unberührte Natur, in unterschiedlicher Steigung und Höhenlage führen sie in die alpine Landschaft zu beschaulichen Bergdörfern und klaren Bergseen. Der europäische Fernwanderweg E5 führt hier über das Timmelsjoch und durch Moos. In der Fraktion Ulfas nimmt der Meraner Höhenweg Süd seinen Anfang, der nördliche Abschnitt des Wanderweges endet hier. Freunde des flotten Bergsports treten in Pfelders im Juli zum Berglauf an die Startlinie, der steinige Weg führt zur Stettiner Hütte. In der Nähe findet sich das Eisjöchl, hier fordert einer der höchstgelegenen Mountainbiketrails mutige Sportler heraus. Das Dorf wird im Winter übrigens für Autos gesperrt, eine zukunftsweisende Schutzmaßnahme für die alpine Umwelt.
Wer Sport in Eis und Schnee liebt, der kann sich auf Ski- und Langlaufloipen austoben. In Rabenstein steht eines der größten Eiskletteranlagen Europas, im Januar messen sich Spitzensportler beim Icefight, einem internationalen Wettbewerb.

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Natur spüren - Aufnahmen aus dem Skigebiet Pfelders im Passeiertal.
Eine tagraum Produktion im Auftrag der Marketinggesellschaft Meran (MGM).

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