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Mölten

Mildes Klima, sanfte Landschaft

Der sonnig gelegene Ort Mölten auf dem Tschögglberg liegt auf 1330 Metern windgeschütz in einer Mulde. Im Winter ist Mölten oft milder als die Orte unten im Tal. Die umliegenden Nadelwälder und die weiten Almlandschaften machen Mölten zu einer beliebten Region für Wanderer und Mountainbiker.

Das umfangreiche Gemeindegebiet von Mölten wird im Süden von der Gemeinde Terlan, im Norden vom Sarntal, im Westen von Vöran und im Osten von der Fraktion Flaas der Gemeinde Jenesien begrenzt.  Eine Landschaft aus sattgrünen Nadelwäldern, bestehend hauptsächlich aus Fichten und Lärchen, umgibt den kleinen Ort. In den höheren Lagen des Saltens verwandelt sie sich in blumenreiche Almwiesen. Die höchste Erhebung von Mölten ist die "Hohe Reisch", mit der Bergkuppe der "Steinernen Mandln" auf 2003 m.

Besonders vielfältig ist die geologische Entwicklung der Region Mölten. Vulkan- und Sedimentgesteine aus den Erdzeitaltern des Perm und der Trias wechseln sich ab und bilden so eine höchst vielseitige Bodenzusammensetzung. Die durch Erosionsprozesse entstandenen Erdpyramiden im Möltner Gemeindegebiet erreichen teilweise die spektakuläre Höhe von 30 Metern. Ein Erdphänomen, ähnlich den "Eislöchern" in Eppan im Überetsch, sind am Fuße der Porphyrerhebungen des Tschaufen am Salten, die "Kalten Löcher". Auch bei sommerlichen Höchsttemperaturen werden in diesen Vertiefungen Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt erreicht.

Erste Besiedlungen der Möltner Gegend konnten aufgrund von zahlreichen Fundstücken aus der Ur- und Frühgeschichte auf zumindest 2000 v. Chr. zurückdatiert werden. "Lafenn oder Znol" sind Hof- und Flurnamen, die eindeutig auf Siedlungstätigkeiten der Kelten zurückzuführen sind. Die Namensherkunft von Mölten ist nicht eindeutig erforscht. Wahrscheinlich geht der Ortsnamen auf die langobardische Festung "Maletum" zurück, die um 590 von den Franken zerstört worden ist.

Mölten ist aufgrund der schwierigen landschaftlichen Bedingungen bis heute nur über relativ lange Anfahrtswege entweder von Meran über Hafling, von Terlan oder von Jenesien aus erreichbar. Nachdem 1901 eine Materialbahn von Vilpian im Etschtal nach Mölten errichtet worden war, kam es erst 1922 zum Bau einer einfachen Drahtseilbahn auf der selben Strecke. Erst 1955 wurde die erste Personenseilbahn von Vilpian bis in die Nähe des Ortes Mölten umgesetzt.

Mölten,Verschneid, Versain und Schlaneid sind die vier Fraktionen, aus denen die Gemeinde Mölten zusammengesetzt ist. Ein vielseitiges Gebiet, das auch für die erste Haflingerpferdezucht-Genossenschaft, gegründet im Jahre 1904 in Mölten, bekannt geworden ist. 

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