Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Meran

Vom Epizentrum der Macht zur Thermenstadt

Graf Meinhard II (1238 -1295) war ein Macher. Er schlichtete die Streitigkeiten zwischen den Gutsbesitzern des Landes und gab dem "Land im Gebirge" den Namen "Tirol". Meran wurde zur damaligen Hauptstadt.

Der “Vater von Tirol” förderte Handel und Verkehr, ließ den “Zwainziger”, eine eigene Münze in Meran, der Hauptstadt Tirols, prägen und machte die Stadt auch wirtschaftlich zum Epizentrum des Landes. 1420, nach Verlegung des Regierungssitzes vom Schloss Tirol nach Innsbruck, verlor Meran rasch seine politische und ökonomische Vormachtstellung.
Erst 1809 brachte die bedeutende Schlacht der Tiroler am Küchlberg, unter der Führung von Andreas Hofer gegen die Franzosen und Bayern, Meran wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Zu Habsburgerzeiten stieg Meran rasch zu einer der bekanntesten und renommiertesten Kurstädte im gesamten Alpenraum auf. Das milde, mediterrane Klima und die klare Luft machte Meran besonders für Lungenpatienten zu einer noblen Kuradresse. Richard Strauss, Rainer Maria Rilke, Franz Kafka oder die Kaiserin Sissi waren nur einige der prominenten Gäste der Stadt im heutigen Burggrafenamt.D

ie Weltkriege brachten den Tourismus in Meran zum Stillstand. Erst ab 1945 kam es in der zweitgrößten Stadt Südtirols zu einem rasanten Aufschwung des Fremdenverkehrs.

Ein Altstadtspaziergang durch Meran führt zu allererst durch die verwinkelten mittelalterlichen Laubengewölbe. Am Pfarrplatz vorbei durch das Bozner Tor zum neugestalteten Sandplatz. Die nun vor uns liegende breite Kurpromenade läd zum Verweilen, auf einer der vielen sonnigen Sitzgelegenheiten an der Passer, ein. Am prächtigen Kurhaus vorbei und schließlich über die Brücke zum architektonischen Meisterwerk der neuen Therme Meran. Von dort bewegen wir uns in Richtung Postbrücke, überqueren diese und folgen rechts der Winterpromenade bis hinein zur Gilfpromenade, einer botanisch höchst ansprechenden Umgebung. Zurück zum “Steinernen Steg”, rechts die versteckte Steintreppe hoch zur Zenobergstraße und dann links zum “Passeierer Tor”. Das Tor passiert, führt rechts die schmale Passeirer Gasse hinunter zum ruhig gelegenen Pfarrplatz. Damit sind wir wieder an den geschäftigen Meraner Lauben angekommen.

Zur Startseite