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Via Vigilius - Gesamtstrecke

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Informationen zur Tour Via Vigilius - Gesamtstrecke

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    58:00 h
  • Strecke
    116km
  • Höhenmeter
    5360 hm
  • Höhenmeter
    6650 hm
  • Max. Höhe
    1770 m
Die Via Vigilius ist ein Weitwanderweg, der von der Bergstation der Seilbahn Vigiljoch bis in die Ortschaft Vela außerhalb der Stadt Trento verläuft.

Wegbeschreibung

Der Weg kann in acht Tagesetappen begangen werden, wobei man auf einzelnen Abschnitten auch bis zu 1300 Höhenmeter im Aufstieg meistern muss. Die längste Tagesetappe misst 20 Kilometer. Die einzelnen Etappen der Via Vigilius können aber auch als Tagestouren erwandert werden. Gute öffentliche Verkehrsverbindungen, wie Eisenbahn und Bus, machen die Anreise zu den jeweiligen Ausgangspunkten und die Rückreise vom jeweiligen Etappenziel relativ einfach. Ein außergewöhnliches Erlebnis ist jedoch die gesamte Begehung des Weges in sieben oder acht Tagen. Die Gesamtstrecke misst 109,2 Kilometer, im Aufstieg werden dabei 6970 Höhenmeter begangen und im Abstieg 7090 Höhenmeter. Der Weg beginnt in Südtirol und überschreitet am dritten Tag die Provinzgrenze ins Trentino. Ein Großteil der Via Vigilius zieht sich durch die relativ unbekannte, sehr eigene und vor allem sehr ruhige Mittelgebirgslandschaft des Val di Non. Entlang der Tagesetappen gibt es immer wieder die Möglichkeit zu Rast und Einkehr; übernachtet wird zumeist in kleinen Hotels oder Pensionen, ein oder zwei Mal auch auf Hütten. Die Via Vigilius ist bis auf einige kurze Abschnitte, auf denen etwas Trittsicherheit vorausgesetzt wird, ein einfach zu begehender Weitwanderweg, der jedoch einen steten Schritt und gute Kondition verlangt.

Die Via Vigilius folgt den Spuren des Bischofs Vigilius von Trient, der um 355 geboren und vermutlich um 405 im Trentiner Rendenatal zu Tode kam. Vigilius wirkte vor allem im oberen Etschtal als Missionar und bereiste die die weitere Umgebung von Trento bis hin zum südlichen Gardasee. Viele neue Pfarreien entstanden durch sein Zutun, zudem wurden viele sakrale Bauten auf seine Initiative hin errichtet. Zahlreiche Kirchen und Bergkapellen, wie auch das Kirchlein am Vigiljoch, tragen heute noch seinen Namen. Als er im Rendenatal eine Saturn-Statue zerstörte, wurde er von aufgebrachten Bewohnern mit Knüppeln und Holzschuhen erschlagen. Beigesetzt wurde Vigilius in der von ihm erbauten Kathedrale in Trento, wo sich immer noch ein kunstvolles Reliquiar befindet.

St. Vigilius ist einer der Patrone Südtirols und des Trentino, sowie Patron der Bergwerke. Sein Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet der Wachsame. Entlang der Via Vigilius trifft man immer wieder auf die Spuren des Bischofs. Man wandert am Vigiljocher Kirchlein vorbei, kehrt im Wallfahrtsort Unsere liebe Frau im Walde ein, geht am Kloster San Romedio vorbei und steigt am Ende der Tour über die Via Vili ab, die in etwa dem Weg folgt, den Bischof Vigilius von Trient in das Val Rendena genommen hat, wo er dann zu Tode gesteinigt wurde.

 

Die einzelnen Teilabschnitte der Via Vigilius:

1. Etappe Via Vigilius – Von der Bergstation Seilbahn Vigiljoch zum Gasthaus Jocher 1:15 Std.

2. Etappe Via Vigilius – Vom Gasthaus Jocher nach Pawigl und von St. Pankraz über den Gampenpass bis Unser Liebe Frau im Walde 7:30 Std.

3. Etappe Via Vigilius – Von Unsere Liebe Frau im Walde über St. Felix und vorbei am Felixer Weiher bis nach Fondo 6:30 Std.

4. Etappe Via Vigilius – Von Fondo vorbei am kleinen Kloster San Romedio bis nach Sfruz 6:30 Std.

5. Etappe Via Vigilius – Von Sfruz über die Ortschaften Tres und Vervò bis nach Vigo di Ton 8:30 Std.

6. Etappe Via Vigilius – Von Vigo di Ton über die Alm Malga Bodrina bis nach Monte di Mezzocorona 7:00 Std.

7. Etappe Via Vigilius – Von Monte di Mezzocorona nach Mezzolombardo; von hier aus bis nach Vallene (Monte Terlago) 9:00 Std.

8. Etappe Via Vigilius – Von Vallene über Vela bis nach Trento 4:30 Std.

Startpunkt

Bergstation Seilbahn Vigiljoch

Zielpunkt

Vela

Besonderheiten

In der Nähe der Kurstadt Meran, in Südtirol gibt es einen Mittelgebirgshügel mit Namen Vigiljoch. Dort steht auch eine kleine Kirche, das Vigiljochkirchlein. Das Vigiljoch war und ist immer noch eine Naherholungszone. Man kann dort ausgezeichnet wandern und Bergradfahren. Am Joch stehen zwei Retro-Skilifte ohne Beschneiungsanlage. Wenn der Winter gnädig ist kann man am Vigiljoch auch Skifahren. Es gibt zwar einen Forstweg, der von Meran aufs Joch führt, doch der ist für den Verkehr gesperrt. Von der Ortschaft Lana in der Nähe von Meran kann man mit einer Seilbahn aufs Vigiljoch fahren. Vor zwölf Jahren hatte das Joch großes Glück. Das alte und zwischenzeitlich geschlossene Berghotel direkt bei der Seilbahnstation wurde vom Meraner Unternehmer Ulrich Ladurner gekauft. Der bekannte Architekt Matteo Thun, aus dessen Feder auch das Kurbad in Meran stammt, zeichnete für Ladurner ein neues Berghotel. Das Vigilius Mountain Resort. Der Unternehmer übernahm auch die Aktenmehrheit der Seilbahn, die für die Hausgäste 24 Stunden am Tag fährt und "machte" das Vigiljoch autofrei. Vor zwei Jahren setzte er sich mit dem Meraner Bergführer, Fotografen und Autor Christjan Ladurner in Verbindung. Er wollte wissen, ob es möglich wäre einen Weitwanderweg zu schaffen, der vom Vigiljoch auf den Spuren des Bischofs Vigilius bis nach Trento führte. Ladurner machte sich zusammen mit seinem Freund Mauro Tumler, einem GPS Spezialisten auf den Weg und nach mehreren Monaten Arbeit hatten die beiden Bergsteiger bestehende Weg so miteinander verbunden, dass man es in acht Etappen vom Vigilius Mountain Resort bis in die, ein paar Kilometer von Trient entfernte, kleine Ortschaft Vela schaffte. Für Ladurner war es wichtig gewesen, ins Trentino hinüber zu wechseln und an Orten wie dem Kloster San Romedio vorbeizuwandern. Der Nonsberg ist eine, vom deutschen Tourismus fast unberührte Gegend und auch für die Südtiroler ist er eine zum Teil recht unbekannte Landschaft. Das hat der Nonsberg nicht verdient, denn er ist eine exotische Gegend, die von Apfelplantagen, Bergwiesen bis hin zu einer, der Toskana sehr ähnlichen Landschaft so ziemlich alles bietet. Die kleinen, schmucken Orte sind verschachtelt und allesamt schön renoviert, die Landschaft ist phantastisch und ruhig. Ein Weitwanderweg war geschaffen, der seinesgleichen suchen muss! Doch fehlte noch ein Namen. Das Vigiljoch spricht drei Sprachen; Deutsch, Italienisch und Englisch. Das Team suchte einen Namen der für alle passen sollte; die Via Vigilius war geboren! Ladurner und Tumler wollten die Via Vigilius unbedingt markieren und mit einem einheitlichem Logo, dem Bischofsstab kennzeichnen. Es brauchte nur wenige Treffen mit der SAT Trentino und dem Wegewart Tarcisio Deflorian und schon kam die Sache ins Rollen. Ein guter Teil der Trentiner Wegstrecke ist schon markiert, in Südtirol ist der AVS dabei den Weg vom Vigiljoch bis zum Felixer Weiher zu beschildern. Eine Idee braucht viele Väter um sie zum Leben erwecken zu können! 

Parken

Lana, Talstation Seilbahn Vigiljoch

Öffentliche Verkehrsmittel

Busverbindung vom Bahnhof Meran nach Lana zur Bushaltestelle in Oberlana.

Busverbindung vom Bahnhof in Burgstall zur Bushaltestelle in Oberlana.

Bei der Bushaltestelle in Oberlana (Kreisverkehr) überquert man die Straße und geht kurz Richtung Ultental (Straßenschild). Die Talstation der Seilbahn zum Vigiljoch liegt gut sichtbar auf der rechten Straßenseite.

Anfahrt

Von Bozen über die Schnellstraße MeBo bis zur Ausfahrt Meran-Süd und weiter nach Oberlana. Der Beschilderung ins Ultental folgen. Kurz darauf erreicht man auf der rechten Seite den Parkplatz bei der Talstation der Seilbahn Vigiljoch.

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