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Sentres Magazin – Sport & Touren

Zwei Tage unterwegs – Wandertipp

Darf es etwas mehr sein? Ostern steht vor der Tür und damit vielleicht auch ein paar freie Tage? Aber nicht lange genug, um eine ganze Woche unterwegs zu sein? sentres hat einen Vorschlag.

Seit 2010 ist der Vinschger Höhenweg durchgängig begehbar, oder besser erwanderbar. In 6 Tagesetappen von Schloss Juval bis zur Etschquelle, über 100 km und 5000 Höhenmeter. Der Höhenweg verläuft größtenteils in Höhenlagen zwischen 1500 und 2000 Metern, nur im Matschertal geht es auch höher hinauf.

Die erste Etappe des Vinschger Höhenweges, nämlich der Aufstieg von Staben nach St. Martin in Kofel, bietet viele Eindrücke, aber auch beinahe 1500 Hm. Die Etappen durchs Matschertal sind faszinierend und alpin, die Landschaft ist aber weniger typisch für den Vinschgau. Und die letzte Etappe ist zwar Anfangs ein feiner Spaziergang, wird dann aber zu einem ziemlichen Gehatsche und Gelatsche den Reschenstausee entlang.

Das wahre Herzstück des Vinschger Höhenweges sind die Etappen Zwei und Drei. Hier kann man die steilen Hänge des Sonnenberges unmittelbar erleben. Starke Eindrücke aus einer beinahe untergegangenen bäuerlichen Welt, verlassene Gehöfte, die vom harten Leben am steilen Hang erzählen, trockene Wiesen, mühsam aufgeschichtete Mauern, uralte Verbindungssteige. Und tausend Meter tiefer das schachbrettartige Muster einer modernen, durchrationalisierten Landwirtschaft. Zwei Welten, eine hier oben am steilen Hang, eine unten im Tal.

Unser Tourenvorschlag für das Herzstück des Vinschger Höhenwegs beginnt in Latsch mit der frühmorgendlichen Seilbahnfahrt hinauf nach St. Martin in Kofel. Die Seilbahn fährt ab 7:00 Uhr jede halbe Stunde. In St. Martin beginnt die Wanderung mit der zweiten Etappe des Vinschger Höhenweges bis Tanas. Die einzige Übernachtungsmöglichkeit gibt es beim Gasthof Paflur oberhalb von Tanas, reservieren wäre daher kein Fehler. Am nächsten Tag führt die Route, also eigentlich eine Variante der dritten Etappe des Vinschger Höhenweges, bis nach Gschneier und weiter auf dem gleichnamigen, wunderschönen Waalweg, bis schließlich auf Weg 20A und 20 der Abstieg nach Schluderns beginnt.
Garantiert zwei lohnende Wandertage. Hier noch einmal zu den zwei Tagesetappen: Erste Etappe, Zweite Etappe

 

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