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Sentres Magazin – Genuss & Gastlichkeit

Ziellos für Anfänger.

Promenieren ist vordergründig natürlich eine Frage der korrekten Geisteshaltung, aber auch Gelegenheit und Ausrüstung spielen eine Rolle.

Promeniert wird bevorzugt auf Promenaden. Das wird jetzt niemanden erstaunen. Aber auch ruhig gelegene Nebenstraßen in den etwas luxuriöseren Stadtvierteln eignen sich. Der Meraner Stadtteil Obermais mit seinem mehr als deutlichen Hauch Belle Epoque, gesprenkelt mit bäuerlicher Architektur, mittelalterlichen Ansitzen und einigen Schlössern, wäre eine passende Umgebung. Oder die ruhigen Straßen um die alte Pfarrkirche von Gries in Bozen.

Mehr zum Thema:
- promenieren auf Südtirols schönen Promenaden
- passende Schuhe erhältlich im Fachhandel, zum Beispiel bei Bergsport Weger in St. Pauls-Eppan, bei Maciaconi Sport in St. Christina in Gröden oder beim Schuhhaus Trenner in Sterzing

Hingegen eignen sich Neubauviertel und Industriezonen nicht zum promenieren. Es ist schier unmöglich, in so einer Umgebung die gewünschte korrekte und positive Geisteshaltung einzunehmen. Aber welche Geisteshaltung eigentlich?
Ruhe und Gelassenheit sind vonnöten, ganz eindeutig. Ein ausgeglichenes Wesen ist wünschenswert. Im Unterschied dazu sind Hektik und Ungeduld keine geeigneten emotionalen Zustände. Man kann nicht gestresst und eilig promenieren. Auch mit Kinderwagen promenieren ist schwierig. Das liegt nicht am zu befahrenden Terrain, welches meist gut für den Transport der nächsten Generation geeignet ist. Es liegt eher an der sich nur schwer einstellenden Ruhe und Gelassenheit.

Um erfolgreich zu promenieren benötigen wir, wie anfangs bereits erwähnt, genügend Zeit. Fünf oder zehn Minuten promenieren ist ein Unding, nicht wirklich machbar. Wir  empfehlen eine Stunde oder länger. Natürlich ist es auch eine Frage der Tageszeit und des Wochentages. Für die meisten potentiellen Promenierer kommen wahrscheinlich ohnehin nur die Wochenenden in Frage. Der Sonntagvormittag ist besonders geeignet, aber auch ein geruhsamer Samstagnachmittag erfüllt die Voraussetzungen. Was wir nicht benötigen, ist ein Ziel. Promenieren kann man ganz ausgezeichnet ohne sich Gedanken über die aktuelle und schlußendlich erreichte geographische Position zu machen.

Jetzt noch einige Worte zur Ausrüstung. Nachdem man immer und ausschließlich zu Fuß promeniert, ist ein bequemer Schuh unabdingbar. Hohe Absätze schmücken zwar, sind aber für dieses spezielle Vorhaben weniger geeignet. Hier muss die besonders elegante Ästhetik dem praktischen Nutzen weichen. Was aber nicht bedeutet, dass Frau in klobigen Klötzen durch die städtische Landschaft stiefeln muss. Mann natürlich auch nicht. Bequemlichkeit, gute Verarbeitung und ansprechendes Design schließen sich nicht aus. Hier hilft der wohl sortierte Fachhandel.

Abschließend bleibt zu sagen, erfolgreiches promenieren lässt sich gut mit heißen und kalten Getränken kombinieren. Ein Capuccino vorher, ein Aperitif danach runden den geruhsamen Vormittag oder Nachmittag erst so richtig ab.

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