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Sentres Magazin – Natur & Umwelt

Wohin mit dem Weihnachtsbaum?

Alljährlich dasselbe Problem, der Weihnachtsbaum muss raus. Muss er wirklich?

Traditionell wird der Weihnachtsbaum am 24. Dezember aufgestellt und
je nach Gusto mit Lametta, Sternen, Kugeln und hoffentlich viel Schokolade dekoriert. Wenn es nicht bereits am Heiligen Abend oder am darauffolgenden Weihnachtstag zum unfreiwilligen warmen Abriss kommt, steht der Baum weiterhin recht unschuldig in der Ecke, verwildert zusehends, trocknet aus, verliert die Nadeln und wird langsam aber sicher zum ungeliebten Gast in der heimischen Hütte.

Der arme, bemitleidenswerte Baum, in der Blüte seiner Jugend
gnadenlos dem Schutz des Waldes entrissen, wird ohne Skrupel wieder
ausgewildert. Eben noch Mittelpunkt des Familienlebens, geschmückt und
besungen, mit großen kindlichen Augen bestaunt, liegt er jetzt in miserablem Zustand vergessen und unbeachtet am Straßenrand. Nur mehr die Müllabfuhr kümmert sich um den einst so stolzen Waldbewohner, schreddert ihn und führt in wieder der Natur zu.

Muss das denn wirklich sein? Muss es nicht! Dachte sich jedenfalls
der britische Designer Tom Hatfield. 1,7 Millionen brutal ausgesetzte Weihnachtsbäume auf Londons Straßen brachten ihn auf eine vorzügliche Idee. Er konstruierte daraus eine Rodel. Inspirieren ließ er sich dabei von Fabien Cappello, einem Designer der sich schon länger mit dem Thema Zweitverwertung der in Ungnade gefallenen Nadelhölzer beschäftigt hatte.

Was für ein Spaß für die Kinder. Eben noch haben sie voll Vorfreude
die Geschenke unter dem Baum hervor gezerrt und schon rutschen sie auf eben diesem Baum einen verscheiten Hang hinunter. Ein schöner Gedanke.

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