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Sentres Magazin – Natur & Umwelt

Weltnaturerbe Dolomiten – und nun?

Wer im Internet „Weltnaturerbe Dolomiten“ googelt, wird staunen. Unzählige Tourismusgebiete und Hotels werben mit dem Prädikat Weltnaturerbe. Dabei sollte das „Erbe“ mehr sein als nur ein Marketing-Instrument.

Eine Erbschaft ist wie eine Medaille: Auf der einen Seite freut man sich über den scheinbar geschenkten Reichtum, auf der anderen Seite sind damit auch Verpflichtungen verbunden. Mit dem Weltnaturerbe Dolomiten verhält es sich nicht anders. Jahrelang haben Südtirol und seine Nachbarprovinzen Udine, Pordenone, Belluno und Trentino auf diesen Titel hingearbeitet. 2009 hat die Unesco die Dolomiten schließlich in die Liste der Weltnaturerbe-Gebiete aufgenommen. Gute zwei Jahre später, im Herbst 2011, erfolgte die erste Kontrolle durch einen Unesco-Beauftragten. Sein Fazit: Die Dolomiten haben mit ihrer Einzigartigkeit und außergewöhnlichen Naturschönheit alle Voraussetzungen für den Titel. Aber: Die Bewohner dieses herausragenden Stückes Erde haben künftig auch allerhand zu tun, um den Titel zu verteidigen.

Das Weltnaturerbe Dolomiten „Der Menschheit erhalten“

Wie aber kommt ein Stück Fels wie die Dolomiten auf diese berühmte Liste der Weltnaturerbe? Die Antwort auf diese Frage bedarf einer Rückblende: Schon in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts rief die Unesco (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) dazu auf, jene Tempel und  Bauten zu retten, die durch den Bau des Assuan-Staudammes von den Nil-Fluten bedroht waren. Später gab es eine ähnliche Aktion in Venedig und schließlich den Beschluss: Wir müssen unser Erbe schützen. 1972 verabschiedete die Unesco-Generalkonferenz die Welterbe-Konvention. Deren Leitidee war die „Erwägung, dass Teile des Kultur- oder Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen.“

Den zweiten Teil dieses Magazinbeitrag gibt es hier.

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