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Sentres Magazin – Sport & Touren

Wanderparadies Latemar – Ein Königreich der Emotionen

Der Latemar stand bisher etwas im Schatten der bekannteren Rosengartengruppe. Ganz zu Unrecht, wie die neuen thematischen Wanderwege in dieser Region beweisen.

Das Projekt Latemarium macht die Wanderregion zwischen Obereggen, Pampeago und Predazzo zu einem großartigen Erlebnis für die ganze Familie. Dazu zählen Themenwege, die an Stationen entlang der Strecke Interessantes zu Natur und Kultur vermitteln, dazu zählen spektakuläre Aussichtspunkte, künstlerische Werke inmitten der Natur, ein Hochseilgarten, Bikestrecken und sogar zwei Laufstrecken für besonders sportliche Besucher.

Wir möchten in Zusammenarbeit mit dem Erlebnisreich Latemarium die vielfältigen Wandermöglichkeiten durch diese spektakuläre Naturlandschaft vorstellen. Da das Thema vielfältig ist, nicht in einem einzigen Wandertipp, sondern in einer kleinen Serie. Und damit auch gleich zu unserem ersten Wandertipp im Erlebnisreich Latemarium:

Wandertipp Latemar.Unesco - Panoramatour im UNESCO Weltnaturerbe

Während die Almwiesen und bewaldeten Hänge rund um den Gebirgsstock des Latemar sanft zu den umliegenden Tälern abfallen und sich Almwege durch die blühende Landschaft schlängeln, führen steinige Steige hinauf in den Dolomitenfels, in eine karge Landschaft von betörender Schönheit. Weit oben auf fast 2700 Metern Seehöhe liegt auf einem Felssporn die Pisa Hütte - Rifugio Torre di Pisa. Grob gemauert aus den Steinen der Umgebung scheint die einzige Schutzhütte der Gebirgsgruppe beinahe im Fels zu verschwinden. Den Namen hat die Hütte von einem Felspfeiler, der mit seiner dramatischen Neigung an das bekannte Vorbild in der toskanischen Stadt Pisa erinnert.

Aufstrebende Felssäulen, zerklüftete Wände, ein schiefer Turm und ein grandioses Panorama erwarten die Wanderer, die die etwa 700 Höhenmeter von der Bergstation Oberholz bis zur Hütte überwunden haben. Ein absolut erstrebenswertes Wanderziel, dass man sich aber verdienen muss. Nach einer bequemen Fahrt mit dem Lift folgt der Anstieg bis zur Aussichtsplattform Latemar.360°.

Mehr dazu:
- die Wanderregion Latemarium
- der Wanderweg Latemar.Unesco

Noch einmal weit blicken und noch einmal tief Luft holen, dann folgt der Steig Nr. 18 hinauf zur Gamsstallscharte. Kein schwieriger Steig, auch gut gesichert. Aber eben recht steil. Dafür kurz, wenngleich die Wegstrecke im Gebirge wenig Aussagekraft hat, es sind die Höhenmeter, die zählen. Aber mit stetem Schritt ist die Scharte bald erreicht und zur Hütte ist es dann auch nicht mehr weit.

Ist das Ziel einmal erreicht, sollte man es keinesfalls eilig haben, so oft ist man schließlich nicht hier. Das Schutzhaus wird zwar aktuell etwas renoviert, weshalb auch keine Übernachtungen möglich sind, die Sonnenterrasse ist aber attraktiv wie immer und auch Getränke und Speisen schmecken so gut, wie es nur hoch oben am Berg möglich ist. Und auch der Abstieg über die Südflanke des Latemar und schließlich auf dem bequemen Wanderweg Nr. 22 zurück zur Bergstation Oberholz ist weder lang noch schwierig, Eile ist also sicher nicht geboten.

 

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