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Sentres Magazin – Natur & Umwelt

Vorfahrt am Pfitscherjochhaus

Das Pfitscherjochhaus trägt seit diesem Sommer ein neues Kleid aus Lärchenholz. Aber was steckt darunter. sentres hat nachgefragt.

Kurz gesagt, es ist eine ganze Menge. Im Grunde eine großangelegte Generalsanierung.  Wie uns Dr. Volgger vom Pfitscherjochhaus erzählt, wurde das altehrwürdige Schutzhaus so richtig auf Vordermann gebracht. Die Liste der bisher getätigten Umbau- und Erneuerungsarbeiten ist lang und im kommenden Frühjahr wird noch einiges dazukommen. Leicht war und sind solche Arbeiten nicht, schließlich steht das Pfitscherjochhaus auf beinahe 2300 Metern. Da kann es auch im Hochsommer ziemlich kalt und stürmisch werden, eine Herausforderung für die beteiligten Unternehmen. Und das Ganze natürlich während des laufenden Betriebes, schließlich kann man so eine Schutzhütte nicht so einfach zusperren.

Neue Außenhülle
Aber jetzt mal schön der Reihe nach. Für jeden offensichtlich wurde die Fassade aus Lärchenholz durch eine neue ersetzt. Dahinter verbirgt sich ein moderner Wärmeschutz. Gleichzeitig wurden natürlich auch die alten Fenster gegen eine moderne Isolierverglasung ausgetauscht. Und wenn man schon mal dabei ist, gibt es auch gleich ein neues Dach. Also außenrum alles neu.

Vorfahrt für Biker
Die Nächtigungszahlen auf dem Pfitscherjochhaus sprechen eine deutliche Sprache, die Biker sind auf der Überholspur. Wie uns Dr. Volgger bestätigt, sind mittlerweile ein Großteil der Übernachtungsgäste Mountainbiker. Mit einigen Umbauarbeiten wurde den Bedürfnissen dieser auch finanziell attraktiven Gästegruppe Rechnung getragen. So wurde ein altes Matrazenlager durch moderne Zimmer ersetzt und ein eigener, natürlich abschließbarer Radraum mit Werkbank und Stellplätzen für bis zu 35 Bikes eingerichtet. Da kann sich jeder Biker auf den nächsten Frühling freuen, wenn das Pfitscherjochhaus seine Tore nach der Winterpause wieder öffnet.

Was sonst noch geschah
Es ist beinahe müßig alles aufzuzählen, was sonst noch erneuert oder neu eingebaut wurde. Das reicht von der Anpassung an die neuesten Brandschutzbestimmungen, einer Pelletsheizung statt der alten Ölheizung, einer erweiterten Gaststube, einer größeren Küche für ein verbessertes Arbeitsumfeld bis zu neuen Zimmern mit Nasszelle in den oberen Stockwerken und und und...

Bis Juni 2013 werden alle Arbeiten abgeschlossen sein und so kann das runderneuerte Schutzhaus getrost in viele neue Saisonen blicken. Wir von sentres wünschen jedenfalls alles Gute und freuen uns schon auf unseren ersten Besuch im neuen Pfitscherjochhaus.

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