Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
zurück zu Genuss & Gastlichkeit

Sentres Magazin – Genuss & Gastlichkeit

Villnöss, das Langsam-Tal

Im Villnösser Tal dürfen und sollen die wertvollen Urlaubstage langsamer als anderswo vergehen.

Wer Villnöss besucht, sei es für einen Tag, sei es für einen längeren Aufenthalt, kommt nicht auf der Suche nach kilometerlangen Skipisten. Auch Apres-Ski Hütten, Partymeilen und Vergnügen rund um die Uhr haben Besucher nicht im Sinn. Es ist die Schönheit der winterlichen Landschaft, die große Ruhe und Erhabenheit der Berge, die unverbauten Berghänge und die dunklen Wälder, ungestört von Schneisen für Skipisten und Liftanlagen.

Nicht das die Zeit hier im Villnösser Tal stehen geblieben wäre, es ist kein abgeschiedenes, verlassenes oder vergessenes Tal. Es ist bloß ruhiger hier, ohne die Hektik der Hauptsaison in anderen Dolomitentälern. Alles ist etwas friedlicher, die Orte sind kleiner und die Straßen enger. Auch die Bauernhöfe werden noch richtig bewirtschaftet und sind nicht einfach getarntes Feriendomizil oder Luxus-Chalets für vermögende Gäste.

Das Villnösser „Skigebiet“ besteht aus einem kurzen Schlepplift für die kleinen Anfänger, gleich daneben ein Spielplatz mit Kinderbetreuung. Nicht weit entfernt der Kinderpark „Ranui“ mit ausreichend Platz zum herumtollen, inklusive Schneeiglu und Spielburg, Schneezug und Rodelbahn.

Rodeln übrigens wird großgeschrieben in Villnöss, und sportlich ist es auch noch. Denn wer abwärts seinen Spaß haben will, muss vorher hochsteigen. Kein Lift bringt in die Höhe, jeder Meter Abfahrt und Spass muss verdient werden. Mehrere Bahnen gibt es zur Auswahl. Die Abfahrt von der Gampenalm lässt sich sogar auf über 8 km bis hinunter nach Ranui ausdehnen. Mit der Bahn „Ranuier Rungg“ gibt es auch eine waschechte Piste für Rodelrennen, das ist aber dann doch eher etwas für die Profis.

Einige Almhütten sind im Winter geöffnet, natürlich auch in Vollmondnächten. Wer sich vor einer romantischen Abfahrt im Mondlicht gerne noch mit einem kräftigen Hüttenschmaus stärken möchte, sollte aber besser lange vorher reservieren, denn diese Abende sind beliebt.

Besonders genussreich und vielfältig ist man im Villnösser Tal auf Schneeschuhen unterwegs. Durch tief verschneiten Wald oder auf weiten Almen unterhalb der Geislerspitzen, auf kurzen Entdeckungstouren oder bei stundenlangen einsamen Wanderungen bringen einen die Touren weit abseits von Hektik und Trubel. Und wer gerne seine eigene Spur in den Tiefschnee setzt, der kann auf Tourenskiern die umliegenden Gipfel besuchen.

Ursprünglichkeit und Ruhe, das zeichnet das Villnössertal aus. Wertvolle Eigenschaften, die hoffentlich erhalten bleiben.

Zu den schönsten Touren im Villnössertal geht es hier.

Zur Startseite