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Sentres Magazin – Sport & Touren

Südtirol rodelt

Der Trend ist klar, die Rodel ist in. Klein oder Groß, es wird gerodelt. Und das auf immer mehr und besseren Pisten.

Die Rodelbauer haben alle Hände voll zu tun, in den Sportfachgeschäften gehört die Rodel zum begehrten Artikel und an manchen Wochenenden heißt es bei den Rodelverleihern in den Skigebieten, tut uns leid, alles schon weg.

So ändern sich die Zeiten. Vor wenigen Jahren noch war Rodeln ein eher seltener Zeitvertreib. Ab und zu sehr lustig, am liebsten beim klassischen Mondscheinrodeln. Ansonsten eine Winterbeschäftigung für Familien mit kleinen Kindern. Seit einigen Jahren gibt es aber einen stetigen Trend hin zur Rodel, bei Einheimischen sowieso, aber jetzt auch verstärkt bei Gästen.

sentres hat in Wipptal und Eisacktal nach dem neuen Rodeltrend gefragt und der Grundtenor der Antworten war überall derselbe. Ja, Rodeln würde immer wichtiger, der Trend wäre nicht zu übersehen. Und in den Wintersportdestinationen hat man bereits reagiert.

In Ratschings steigt die Anzahl der Rodler seit Jahren. Wenngleich hier durch die lange und meist schneesichere Saison der Skifahrer nach wie vor die wichtigste Rolle spielt, ist die Nachfrage nach Alternativen im Winterurlaub stark. Auch im Jaufental, oft im Schatten der bekannteren Täler nebenan, möchte man die Infrastruktur für Rodler verbessern.

Sterzing mit seinem Skigebiet Rosskopf ist ohnehin Vorreiter wenn es um Rodelbahnen geht. Die vom deutschen ADAC als eine der besten Rodelbahnen Europas ausgezeichnete Bahn zieht seit Jahren zahlreiche Besucher an. Und es werden immer mehr.

In der Region Gitschberg-Jochtal wurde vor allem in die Sicherheit der Bahnen investiert. Ein eigens beauftragter Experte hat die Anlagen überprüft, seine Verbesserungsvorschläge wurden kurzfristig umgesetzt und jetzt können Rodelbegeisterte in größtmöglicher Sicherheit auf flotten Kufen unterwegs sein.

Besonders große Anstrengungen wurden auf der Plose unternommen. Nicht nur wurde mit der zweiteiligen Rodelpiste Rudi Run die längste Rodelbahn Südtirols geschaffen, diese bleibt auch in der Saison jeden Freitag bis 23:00 Uhr geöffnet. Wer genug Kondition hat, kann auf der beleuchteten Piste von der Rossalm bis hinunter ins Tal rodeln, eine Strecke von beinahe 13 km. Den Muskelkater gibt es dann auch gratis dazu.

Zu diesen Highlights kommen noch die zahlreichen klassischen Rodelbahnen. Hier lautet das Motto noch hoch tragen, dann erst runterrutschen. In Villnöss etwa mit seinen variantenreichen Bahnen bei der Zanser Alm. Oder auf der Rodenecker und Lüsner Alm, wo sich familienfreundliche Winterwanderungen mit heiterem Rodelspass kombinieren lassen. Auch auf der Villanderer Alm hat man die Auswahl zwischen mehreren Bahnen, nur hochgehen muss man natürlich selber.

Was aber alle angesprochenen Tourismusverantwortlichen betonen, Sicherheit geht vor. Rodeln kann gefährlich sein, deshalb wichtig, gute Schuhe mit kräftigem Profil und Helm. Dann steht dem Rodelspass nichts mehr im Wege.

Wer jetzt Lust auf Rodeln bekommen hat, findet auf sentres zahlreiche Vorschläge.

Genauere Infos zu den Rodelbahnen in den Skigebieten gibt es auf den jeweiligen Homepages:

Skigebiet Brixen-Plose
Skigebiet Ratschings-Jaufen
Skigebiet Rosskopf

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