Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
zurück zu Sport & Touren

Sentres Magazin – Sport & Touren

Speedhiking - Ein Trend als Training

Speedhiking ist DIE Wintervorbereitung, das perfekte Training für die Skitour. Und statt Pulverschnee gibt es eine Fahrt mit der Seilbahn.

Am Anfang war der Wanderstock
Aus Holz. Haselnuss vielleicht, extra geschnitten, fest, aber doch elastisch. Oder einfach irgend ein abgebrochener Ast, unterwegs eingesammelt, passend zugeschnitzt. Sozusagen ein drittes Standbein, praktisch beim Aufstieg, stützend beim Abstieg, stabilisierend in unstabilem Gelände.

Dann kam Aluminium und Karbon, in Kombination oder pur, aber immer im Doppelpack. Seitdem brauchen wir zwei Wanderstöcke. Na klar, Symmetrie ist wichtig, schließlich haben wir auch zwei Arme und tragen zwei Schuhe. Das nannte sich dann Nordic Walking. Als würden alle plötzlich in Norwegen spazieren gehen. Horden von Stöcke schwingenden Menschen bevölkerten urplötzlich Wald- und Wiesenwege. Sogar auf städtischen Kurpromenaden wurden diese seltsamen Wesen gesichtet, die sündteuren Hi-Tech Karbon- Wanderstöcke locker an der Handschlaufe hinter sich her schleifend. Und plötzlich nichts mehr. Alle weg, untergetaucht, verschwunden. War da eigentlich was? Sind die Wanderstöcke plötzlich obsolet?

Das Wandern wird schneller
Nein, nein und noch mal nein! Der neue Trend heißt Speedhiking. Neu daran ist eigentlich nur die fantasievolle Wortschöpfung. Schnell Wandern konnte man schließlich immer schon. Natürlich gibt es jetzt passend zum Trend Bekleidung und Schuhe, spezielle Speedhiking Stöcke und auch schon die ersten Speedhiking Instruktoren. Die Industrie schläft schließlich nicht, aber was davon wirklich nützlich ist, ist oft schwer abschätzbar. Da ist gute Beratung eben nicht teuer, sondern vorteilhaft und günstig. Da hätten wir auch gleich einen guten Tipp, nämlich die Laufboutique in Meran.

Im Kern ist dieses neumodische Speedhiking, also das schnelle Wandern oder manchmal auch Laufen mit Stöcken, ein ausgezeichnetes Training in freier Natur. Es macht Spaß, hält fit und füllt die geplagte städtische Lunge wieder ordentlich mit Sauerstoff. Immer mehr Sportler nutzen die Herbstwochen, um sich mit Speedhiking die Ausdauer und Kraft für Skitour und Langlauf zu holen.

Steil hinauf in Südtirol
Schließlich kommt an steilen Wegstrecken auch der Stockeinsatz nicht zu kurz, der kräftige Schub mit den Armen unterstützt den Aufwärtsdrang beträchtlich und entlastet die Beine. Schultermuskulatur, Bizeps und Trizeps arbeiten mit. Spätestens nach den ersten zwei oder dreihundert Höhenmetern spüren Anfänger bislang völlig unentdeckte Muskelpartien.

Besonders beliebt in Südtirol sind die Strecken in Seilbahnnähe. Da geht es dann flott und steil die Berge hoch und Knie schonend mit der Bahn wieder ins Tal. Den Seilbahnen ist es recht, der Trend bringt Fahrgäste. Und Südtirol ist bekanntlich gesegnet mit Seilbahnen, das ergibt eine ganze Menge Trainigsstrecken. 48 davon hat Christjan Ladurner für sein Buch Speedhiking in Südtirol zusammengetragen. Wer sie alle noch vor Wintereinbruch schaffen will, muss sich beeilen.


Die sentres Tipps für's Speedhiking:

  • 50 Speedhiking-Touren auf sentres

  • Beste Beratung und Ausrüstung gibt's bei den Spezialisten für die Fortbewegung per pedes, der Laufboutique in Meran.

  • Die schönsten Strecken hat Christjan Ladurner in seinem Buch Speedhiking in Südtirol zusammengetragen. Gibt's im Fachhandel oder online.

  • Unsere spezielle Empfehlung für den flotten Puls von über 180, der Sicherungssteig nach Kohlern

Zur Startseite