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Sentres Magazin – Sport & Touren

Rundwanderung am Pfitscher Joch - Wandertipp

Auf den Spuren steinzeitlicher Jäger und Sammler am Alpenhauptkamm.

Im Talschluss des Pfitscher Tales führen zahlreiche steinige Pfade in die wilde und einsame Gebirgswelt der Zillertaler Alpen. Ausgangspunkt unserer heutigen Tour ist der Parkplatz in der vierten Kehre der Pfitscherjochstraße. Von hier aus wandern wir vorbei an der Grieblalm in nordwestliche Richtung, um dann an der nächsten Wegkreuzung rechts abzuzweigen und dem Tiroler Höhenweg zum Pfitscher Joch hinauf zu folgen. Der Weg führt uns dabei durch unberührte alpine, baumlose Naturlandschaften; in dieser rauhen Umgebung behaupten sich nämlich nur noch trockene Gräser und widerstandsfähige Moose. 

 

Das 2.246 Meter hohe Pfitscher Joch befindet sich am Alpenhauptkamm und wurde nachweislich bereits seit etwa 9.000 Jahren von Menschen als Übergang zwischen dem Zamser Grund und dem Pfitschertal genutzt. Neben mehreren mittelsteinzeitlichen Jägerlagern aus dem 8. bis 6. Jahrtausend v. Chr. haben Mineraliensucher im Jahr 2016 in dieser Gegend, auf rund 2.900 Metern, ein einzigartiges Artefakt gefunden: Es handelt sich um ein vermutlich rund 4.000 Jahre altes Steinbeil aus glasklarem Bergkristall, eine absolute Rarität.

 

Mehr dazu:
- Wegbeschreibung der Rundwanderung am Pfitscher Joch
- Einkehrmöglichkeit in der Schutzhütte Pfitscherjoch-Haus (in den Sommermonaten wird auch ein Shuttle Bus zur Verfügung gestellt) 

 

In der Nähe der österreichisch-italienischen Staatsgrenze befindet sich das Pfitscher-Joch-Haus, die älteste private Schutzhütte Südtirols. Von hier aus genießt man den atemberaubenden Ausblick über die sattgrünen Wiesen in der weiten Pfitscher Talsohle. Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge, die steil zu beiden Seiten des Tales aufsteigen. Weiter oben erheben sich mächtig die beeindruckenden Felswände mehrerer Dreitausender. Nach einer stärkenden Mahlzeit und einem erfrischenden Getränk steigt man mit einmaligem Blick ins Tal und auf die vergletscherten Hänge des 3.470 m hohen Hochferners in etwa einer Stunde wieder zurück zum Ausgangspunkt.

 

 

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