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Sentres Magazin – Sport & Touren

Räder, Schweiß & Adrenalin

Im Pustertal findet am Samstag den 9. Juli zum 17. Mal der Südtirol Dolomiti Superbike statt - das härteste Mountainbike Rennen der Dolomiten. Egal ob 60 oder 110 km, ein harter Kampf ist vorprogrammiert, ein Kampf gegen sich selbst, die Mitstreiter und die Strecke.

Die Luft riecht nach Schweiß, am Körper spürt man den Wind der vorbeirasenden Fahrer, im Ohr die Geräusche der Pedale und den Applaus der Fans. Mindestens jeder 15. Fahrer der ins Ziel kommt blutet - mein Freund auch. Aufregend ist der Dolomiti Superbike auch für alle die im Ziel auf Ihre Helden warten.

Das Rennen

Der Dolomiti Superbike zählt mittlerweile zu den grössten Mountainbike Rennen in ganz Europa. Jedes Jahr wird die Teilnehmeranzahl und der Andrang um die besten Startplätze größer. Auch heuer werden sich wieder über 3500 Radfahrer/Innen auf Ihren gefederten Untersätzen durchs Hochpustertal kämpfen. Faszination ist garantiert! Unglaublich wie die vielen Fahrer ganz dicht beeinader über die Schotterpisten rauschen, sich enge Waldwege hinunterstürzen und über Stunden bergauf treten. Wir befinden uns in hochalpinem Gelände, man muss mit allem rechnen. Jedes Wetter, jede Temperatur, jede Bodenbeschaffenheit. Könnte man nur auch die Landschaft bewundern, wenn man so mitten durch das Weltnaturerbe der Dolomiten sprintet. Dafür ist keine Zeit! Die Schnellen wollen überholen, andauernd, bis sie sich an die Spitze gekämpft haben und diese dann verteidigen so gut es geht. Die Langsameren halten tapfer durch und kämpfen Kilometer für Kilometer weiter - bewundernswert.

2 Strecken, 1 Kampf

Die Fahrer, welche aus aller Welt zu diesem Rennen anreisen, können sich zwischen der 110 km langen oder der 60 km kurzen Strecke entscheiden. Anspruchsvoll sind sie beide, es hängt immer von der körperlichen Verfassung und der Ausdauer der Teilnehmer ab. Bei der langen Strecke bewältigt der Radfahrer 3357 Höhenmeter! Die meisten davon auf steilen Wald und Forstwegen. Natürlich so schnell als möglich, es ist ja immerhin ein Rennen. Auch die kurze Route hält immerhin 1785 Höhenmeter für die Kämpfer bereit, nur wenige davon bieten kurze Erholungspausen auf glattem Asphalt.

Fazit

Jeder, der in Niederdorf über die Ziellinie kommt,  ist ein Held, egal auf welcher Platzierung und mit welcher Zeit. Heil ankommen oder auch nicht, ist für die adrenalingeladenen Pedalritter zweitrangig. Ein Dolomiti Superfight, ein Kräftemessen auf Rädern. Ehre wem Ehre gebührt. Helm ab!

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