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Sentres Magazin – Sport & Touren

No Sex on Powder Days. Freeriden kommt.

Freeriden ist keine Sportart, aber ein wachsender Trend im Wintersport. Der Ruf der Natur, die Suche nach Abenteuer und immer bessere Materialien locken auf die freie Bahn. Skitechnisches Können, Lawinenkunde und eine Portion Mut gehören dazu, um den Traum in Weiß zu genießen.

Skitourengeher gehören zur Südtiroler Winterlandschaft dazu. Kaum ein anderer Wintersport konnte sich in den vergangenen Jahren einer so stark wachsenden Beliebtheit erfreuen. Vom einstigen Außenseitersport zu einer Freizeitbeschäftigung, die en vogue ist. Ausdauertraining, Technik und das bewusste Genießen der Winterlandschaft bringt der Skitourensport auf einen Nenner. Ähnliches gilt für das Ski-Freeriden. Doch steht bei diesem neuen Trend weniger der Aufstieg, sondern vielmehr die Abfahrt im freien Gelände im Vordergrund.

Die Sportindustrie lockt mit ergreifenden Bildern neue Zielgruppen an. Im Ergebnis: breite Skier, die mächtig Auftrieb verschaffen, aber auch mehr Gewicht mit sich bringen. Touren mit über Tausend Höhenmetern werden zum kleinen Kraftakt. Deshalb nutzt der Freerider auch meist die Aufstiegsanlagen der Skigebiete, um seiner Leidenschaft nachzugehen und ins offene, weiße Gelände einzutauchen. Kurze Steig- bzw. Tragepassagen gehören zum Freeriden dazu, mehr aber auch nicht!

Freeriden boomt, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass in den letzen Jahren immer mehr Snowboarder das Brett sprichwörtlich an den Nagel gehängt haben, um den Kick auf zwei Brettern zu erleben. Das europäische Mekka für Ski-Freeride ist das französische Chamonix, dicht gefolgt vom traditionsreichen Arlberg. Aber auch in Südtirol findet dieser Sport neue Anhänger. Der urban angehauchte Trend findet bei den jungen Südtirolern Anklang und klassische Skiidole verlieren an Glanz. Auch die jungen Wintergäste wollen nicht nur in Snowparks akrobatische Turnübungen vollbringen, sondern immer stärker ruft die Sehnsucht nach Pulverhängen. Die Gefahren dürfen aber nicht unterschätzt werden.

Der Sellastock in den Dolomiten bietet dem Freerider wenige, dafür aber atemberaubende Abfahrten. Canal Joel, die famose Holzerrinne, Val de Mesdi, Val Lasties sind klingende Touren, die eine sehr gute Skitechnik erfordern. Diese Freeride Touren in den Dolomiten mit ihren schmalen und steilen Schluchten werden unmittelbar von den Felswänden umzingelt. Stürzen – besser nicht! Auch die Gletscherskigebiete Schnalstal und Sulden bieten off-Piste Varianten an. Bei gutem Neuschnee lassen sich auch in den Skigebieten Schwemmalm in Ulten, Rosskopf und Schöneben herrliche Kurven in den Pulver ziehen.

Im Gegensatz zu Frankreich, Schweiz oder Österreich ist das Variantenfahren in Südtirol nur teilweise erlaubt. Genaue Auskünfte erteilt das Skigebiet vor Ort. Wer sportlich und sicher abseits der planierten Pisten unterwegs sein will, der startet nur mit einer entsprechenden Sicherheitsausrüstung – LVS Gerät, Sonde und Schaufel – und kann diese auch bedienen.

Und für einen gelungen Powder-Day nicht vergessen: Wecker auf 6:00 Uhr stellen! Denn nur die ersten Spuren im unberührten Schnee sind die wahren Freeride-Lines. Ride on.

Die schönsten sentres Ski-Freeride Touren in Südtirol:

Weitere Links zum Ski-Freeride:

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