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Sentres Magazin – Natur & Umwelt

Müll am Berg

Welchem Wanderer und Bergsteiger ist er nicht schon unfreiwillig ins Auge gefallen. Der Müll am Berg ist ein Erlebnisverderber, soviel steht fest. Ebenfalls fest steht, daß er auch in den Bergen Südtirols zum immer wiederkehrenden Begleiter einer Tour wird. Eine Bestandsaufnahme.

Die Alpen, der Berg, der Gipfel. Der alpine Lebens- und Erlebnisraum ist der Inbegriff für traumhafte Landschaft mit viel unberührter Natur. Zwar ist der Begriff "unberührt" heute meist so dermaßen überdehnt, daß oftmals eine städtische Grünfläche unberührter und natürlicher daherkommt, als so manche mit Almhütten- und Skihütten zugepflasterte Bergregion, doch dies ist ein anderes Thema.

Die zweite Dimension
Die Erschließung der alpinen Landschaft hat neben dieser architektonischen auch eine andere Dimension der "Vereinahmung" durch den Menschen erfahren, nämlich die Vermüllung. Seit es Menschen in abgelegene Bergregionen treibt, wird aus welchen Gründen auch immer, Müll zurückgelassen. Geschätzte 50 Tonnen an nicht mehr benötigten Materialien, von schlichten Transportkartonen, zu Sauerstoffflaschen, Zelten oder haufenweise Seilen, liegen heute beispielsweise am höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest.

Die bunte Mischung
Beträchtliche Mengen nicht mehr benutzter Produkte, Aludosen, Verpackungsmaterialien, Glas- und Plastikflaschen, Essensreste oder unzähliger Zigarettenstummel, liegen in luftigen Höhen meist ganz in unserer Nähe. Und eigentlich wollten wir nur die majestätische Landschaft unserer Berge sehen und erleben. Nur durch die Kraft der Gewöhnung, schafft es der sensible Wanderer und Bergsteiger heutzutage noch an all diesen zerquetschten, halbgebleichten Coladosen und in der Sonne schimmernden Halbliter-Plastikflaschen vorbeizuziehen, ohne jedes Mal wieder aufs neue den fehlenden Respekt für Natur, Berg und nicht zuletzt für den nächsten Wanderer anzuprangern.

Den zweiten Teil des Artikels "Müll am Berg" gibt es hier.
 

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