Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
zurück zu Genuss & Gastlichkeit

Sentres Magazin – Genuss & Gastlichkeit

Meran ganz persönlich

Meran einmal anders. Privat, persönlich, sozusagen backstage. Grafikdesigner und Hotelier Philipp Aukenthaler und Gastronom Luigi Ottaiano stellen Meran im November vor.

Früh morgens liegt die Passerstadt noch schlaftrunken im schwachen Licht. Langsam erwacht sie und schlüpft in ihr farbenfrohes Herbstkleid. Beim morgendlichen Stadtspaziergang laden herbstlich dekorierte Schaufenster zur späteren Shoppingtour ein. Noch im Dunkeln wecken Feinkost, Kunst und Sportartikel meine Neugierde.

Hier in den Meraner Lauben treffe ich auf Luigi Ottaiano. Der gebürtige Neapolitaner lebt seit über 20 Jahren in Meran und liebt die kleine Stadt, ihr Flair und die frische Luft. Fröhlich und munter nimmt er mich mit, grüßt Bekannte und lächelt in noch verschlafene Gesichter. In schnellem Schritt schreiten wir durch die bunte Altstadt, zu den verwunschenen, historischen Gemäuern seines Arbeitsplatzes, des Restaurant Kallmünz. Während sich die Sonne draußen sachte ihren Weg durch die Häuserreihen bahnt, widmet sich Luigi schon seiner Arbeit als Chefkoch.

Bei klarem Herbstwetter spaziere ich die Passerpromenade entlang. Durch das milde, mediterrane Klima lässt es sich in Meran auch im November noch wunderbar flanieren. In einem der stilvollen Restaurants, die die Promenade säumen, genieße ich mit Philipp Aukenthaler, der im Familienbetrieb Hotel Aurora, als Geschäftsführer einer Clublounge und Grafikdesigner viel beschäftigt ist, ein köstliches Frühstück. Philipp schwärmt von seiner Heimatstadt "Meran ist einer der schönsten Orte, um den Herbst zu genießen. Gerade jetzt wohnt ihr ein besonderer Zauber inne." Ich gebe ihm völlig recht.

"Der Herbst ist in Meran die Jahreszeit der Kultur", meint Philipp. "Das Meraner Theater in der Altstadt startet in die Saison, das Südtiroler Kulturinstitut bringt zwei erstklassige Stücke nach Meran und auch in der ES Contemporary Art Gallery von Erwin Seppi gibt es eine interessante Ausstellung von Uta Neumann." Luigi ist da ganz seiner Meinung. Er erzählt vom Wine Festival, mit dem Meran elegant und schwungvoll in den November startet. Die Besucher der Veranstaltung füllen die Gassen der Passerstadt, alles ist dann in Bewegung. Zu diesem Anlass veranstaltet der Gastronom eine Champagner Degustation - selbstverständlich mit dem passenden Menü. Als motivierter, junger Geschäftsmann lässt auch Philipp den Herbst hochleben. Seit ein paar Jahren lebt in seiner Familie der alte Tiroler Brauch des Martini-Gansl wieder auf. Am 11.11., Tag des heiligen Martin, wird im Familienbetrieb eine köstliche, gebratene Gans festlich zum Abendessen serviert. Im Meraner Nachtleben  finden Brauchtum und elektronische Musik zur hippen Symbiose: Beim „Techno-Töggelen“ gibt es neben Keschtn, Sußer und Gselchts auch beste Techno Beats.

Dann fällt Meran in einen friedlichen, kurzen Dornröschenschlaf. Bis die ersten Schneeflocken fallen und der Christkindlmarkt die Tore öffnet, lädt die Kurstadt zu ruhigen, entspannenden Tagen ein. Die letzten Sonnenstrahlen vor dem Winter lassen sich voll auskosten, denn Schloss Trauttmansdorff lockt noch bis Mitte November in voller Blütenpracht und die Therme Meran lädt zum entspannten Wellnesstag ein.

Hier alle Meran-Tipps auf einen Blick:

Zur Startseite