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Sentres Magazin – Sport & Touren

Langsam mahlen - Wandertipp

Bekanntlich mahlen Mühlen langsam, aber beständig. Jedenfalls war es an zahlreichen Südtiroler Wasserläufen so, bis die technische Endwicklung die Mühlen überflüssig machte.

Hunderte, wenn nicht tausende größere und kleinere Mühlen säumten einst die Gebirgsbäche. Was über Jahrhunderte das Leben der Menschen beträchtlich erleichterte, wurde innerhalb kürzester Zeit obsolet. Die allermeisten Mühlen verfielen zusehends, die hölzernen Mühlräder drehten sich nicht mehr und verrotten langsam. Nur die vielen geographischen Bezeichnungen, Mühlen, Mühlwald, Mühlbach usw. sind geblieben.

Aber nach wie vor fasziniert die simple Technik, dieses beinahe hypnotische Drehen der großen Räder, das plätschern des Wassers wenn es über das Holz rinnt. Und natürlich sind die alten Holzmühlen auch romantisch, Sinnbild einer vergangenen Zeit, in der langsame Beständigkeit sinnvoll, hektischer Aktivismus lächerlich war.

Am Ternerbach in Terenten an der Pustertaler Sonnenstraße wurden glücklicherweise sieben dieser alten Mühlen restauriert. Hier dürfen sich die Räder wieder drehen, hier darf das Wasser wieder lustvoll durch ausgehöhlte Baumstämme auf das Mühlrad springen und seine Kraft entfalten. Der Mühlenlehrpfad in Terenten ist besonders für Kinder ein Riesenspaß, für Kinder jeden Alters natürlich.

Zu den Mühlen in Terenten geht es hier entlang.

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