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Sentres Magazin – Sport & Touren

Klettersteige – von einst bis heute

Gurt anlegen, Helm aufsetzen, Karabiner einhängen – und auf geht’s in den Klettersteig. Für viele Bergsportler, denen das Klettern zu anspruchsvoll ist, bilden Klettersteige eine lohnende Alternative, um dennoch reizvolle Gipfel unter besonderen Herausforderungen zu besteigen, auch für Kinder. Aber wann sind denn eigentlich die ersten Klettersteige entstanden?

Dies ist der erste Beitrag einer Klettersteig-Serie. In diesem Artikel wird die Entstehungsgeschichte der Klettersteige von Edith Runer für sentres durchleuchtet.

Was hat der Kontinent Amerika mit den Klettersteigen in den Alpen gemeinsam?  Man glaubt es kaum, aber es ist der geschichtliche Ursprung. Im  Jahr 1492 landete Christoph Kolumbus aus Versehen in der „Neuen Welt“,  und genau  im selben Jahr bestiegen französische Soldaten den 2087 Meter hohen Gipfel des Mont Aiguille in der Dauphiné mit Hilfe von hölzernen Sturmleitern. Deshalb gilt 1492 vielfach als Geburtsstunde der alpinen  Klettersteige

Verbindung statt Vergnügen
In den folgenden  Jahrhunderten wurden in den Alpen gar einige Gebirgspfade mit künstlichen Anstiegshilfen errichtet. Allerdings nicht zum touristischen Vergnügen, sondern sie galten als wichtige Verbindungswege. Der älteste Klettersteig in den Alpen, der tatsächlich als Attraktion für Urlauber gedacht war und somit auch aus heutiger Sicht als erster seiner Art bezeichnet werden kann, liegt laut den Erkundungen des Klettersteig-„Papstes“ Eugen E. Hüsler  im österreichischen Dachstein-Gebirge. Es ist der Randkluftsteig, der 1843 errichtet wurde.

Die Weiterentwicklung der Klettersteige im Alpenraum gibt es im 2.Teil des Artikels zu lesen.

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