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Sentres Magazin – Sport & Touren

Große Zinne, Aufstieg für Erstbegeher – Globo Alpin Wochenschau

Sommerzeit ist Kletterzeit und was gibt's Schöneres, als das Wahrzeichen der Sextner Dolomiten zu besteigen! Die Große Zinne (2999 m) ist ein majestätisches Gipfelziel, die Ansicht der steilen Nordflanken versetzt ins Staunen.

Der Globo Alpin Wochenbericht von Hannes Pramstaller auf sentres.com führt uns in die Sextner Dolomiten

Nachdem sich das Wetter vergangene Woche von seiner instabilen Seite gezeigt hat, starteten wir an diesem Tag sehr zeitig. Bei der Auronzo Hütte angekommen, erwartete uns ein wunderschöner Ausblick. Die Restwolken schlummerten noch unter uns, die Südwand der Großen Zinne stand frei und sonnenumwoben direkt vor unserem Anlitz. 

Den kurzen Zustieg zur Wand hatten wir kurzum bewältigt und am Einstieg der Route, zwischen Großer und Kleiner Zinne, seilten wir uns an, fixierten unsere Helme und kletterten los. Zügig gewannen wir Höhe und mit jedem Zug eröffneten sich großartige Fernblicke wie Luken auf unterschiedlichen Etagen eines Traumschiffes.

Bei dieser Dolomiten-Route wechseln sich immer wieder steilere Kletterstellen mit geröllbedeckten Bändern ab.

Am Gipfel genossen wir eine ganze Weile den atemberaubenden Tiefblick, bevor wir uns konzentriert auf zum Abstieg machten. Durch Abseilen und Abklettern erreichten wir am frühen Nachmittag den Wandfuß.

Die Große Zinne ist die mittlere der drei Zinnen und mit 2.999 m der höchste Gipfel der Drei Zinnen Gruppe. Sie fällt durch ihre 500 Meter hohe, senkrechte bis überhängende Nordwand auf. Die Südseite der Großen Zinnen ist weit weniger steil. Durch diese Südwand führt auch der Normalweg.

Ausgangspunkt: Auronzohütte (2320 m)
Normalweg (Südwand)
Dauer: 3 Stunden Aufstieg, und 3 Stunden Abstieg.
Schwierigkeit: IV-, meist II – III

Wetterverhältnisse bei der Tour: Am Vormittag heiter bis wolkenlos, am späten Nachmittag Quellwolken, mit lokalen Schauern.

 

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