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Sentres Magazin – Sport & Touren

Ghost E-Hybride Trail 9000 Man Test

Mountainbiken mit elektronischen Kraftreserven? Das Ghost E-Hybrid Trail 9000 schickt sich an, auch im Gelände mit dem Elektomotor am Bike überzeugen zu wollen. Doch wie schaut der Einsatz in der Praxis aus.

Das Ghost E-Hybride Trail 9000 ist ein Mountainbike. Den Designern und Konstrukteuren aus 'good old Germany' ist es gelungen ein Elektrobike für das Gelände auf den Markt zu bringen, das diesen Namen auch verdient.

Neugierige müssen schon zweimal hinsehen, um zu erkennen, dass dieses Ghost Bike etwas Besonderes ist. Oder das Bike kurz anheben. Denn das Gewicht ist sicherlich nicht die Stärke dieser neuen Antriebskonzepte. Doch schauen wir uns die Details an.

Die Ausstattung ist mit Shimano XT und Fox RLC 120 mm nicht nur solide, sondern eine feine Sache. Die neuen XT Bremsen kommen mit dem Gewicht problemlos zurecht. Die Fox Gabel arbeitet zuverlässig. Die Steuerungselektronik reagiert sehr sensibel, die Karftuntersützung über den Elektromotor wird fein dosiert und reguliert. Die komfortable Sitzposition passt zum Bike. Lenker, Vorbau und Rahmenkonstruktion vermitteln ein vertrauensvolles Gefühl echter Qualitätsarbeit.

Auf Trails reagiert das E-Mountainbike erfreulich positiv. Durch die zusätzliche Elektro-Power können trotz höherem Gewicht kurze und lange Steilpassagen extrem gut gemeistert werden. Die Standardbereifung mit Schwalbes Racing Ralph passt für den Wurzeleinsatz nicht wirklich, dennoch klettert das Bike über Stein & Co. erstaunlich flott. Analoge All-Mountain Freaks müssen ganz schön in die Pedale treten, um mithalten zu können. Im Downhill ist das Ghost Bike kein Bolide, dennoch ist mit der Fox Federgabel für ausreichend Dämpfung gesorgt und die stark abfallende Rahmenkonstruktion sorgt für zusätzliche Agilität.

Auf der Petersberger Leger Alm bei Aldein in Südtirol war das Ghost Test-Bike ein Blickfang. Nach zahlreichen kurzen Ausritten von neugierigen Zeitgenossen war eines klar: E-Biken fasziniert. Und aus den Gesprächen mit den Testpersonen wurde auch klar, wer die Zielgruppe für ein deartiges Mountainbike sein kann:

1. passionierte Mountainbiker, deren Fitness nicht mehr ausreicht, um problemlos 1.000 Hm zu bewältigen und die dennoch ihrem Traumsport die Treue halten möchte. Das E-Hybride von Ghost ist eine lohnende Alternative.

2. Paare, deren Leistungsdifferenz zu groß ist, um gemeinsam einen konfliktfreien Sonntag auf dem Sattel zu verbringen. Hier wirkt das E-Bike als Beziehungskitt, denn Leistungdifferenzen werden dramatisch ausgegleichen. Marathonmuckis vs. Elektromotor? Beides Kraftreserven für das selbe Ziel.

Was immer Spass macht: Mit dem E-Hybride von Ghost auf einer Aperitivo-Runde in der City unterwegs sein, beim Postamt vorbei und kurz noch beim Bäcker frische Brötchen besorgen. Als Alternative zum Stadtrad oder Motoroller macht ein E-Bike immer ein gute Figur.

Fazit: Dank Antrieb auf der Hinterradnabe überzeugt das Ghost Trail 9000 mit einer soliden Technik. Die komplette Integration des Akkus in den Rahmen verleiht dem Bike eine harmonsiche Ästhetik, die das Bike wie das aussehen lässt, was es ist: ein Mountainbike.

Aufgrund der knapp 1.000 Hm Reichweite und einer Top-Ausstattung werden wir dieses Bike in Zukunft sicher öfter in den Bergen antreffen. Spätestens, wenn die Wirtschaftskrise vorbei ist und sich die Mittelschicht ein Bike von über € 3.000 auch ohne schlechtes Gewissen wieder leisten kann.

Das Bike wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Krautis Bike Academy. Weitere Details zum Ghost E-Hybrid direkt beim Hersteller. Mountainbike Touren zum Testen findest du hier.

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