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Sentres Magazin – Natur & Umwelt

E-Bike - eine Testfahrt

Auch in den Städten unseres kleinen Landes Südtirol halten nun schon seit einiger Zeit E-Bikes, mit Elektromotor unterstützte Fahrräder, Einzug und gewinnen immer mehr an Beliebtheit.

Die E-Bikes könnten die Zukunft des Stadtverkehrs werden: ein umweltfreundlicher, kosten – und müheschonender Autoersatz. Immer öfter fallen einem Geschäftsmänner und -frauen auf, die im Anzug auf ihren Fahrrädern scheinbar mühelos an einem vorbeiziehen … Was steckt dahinter?

Dank Sportler in Bozen, die mir ein hochwertig ausgestattetes Rad der Firma Kalkhoff zur Verfügung gestellt haben, hatte ich das Vergnügen ein solches zu testen und bin nach einiger Fahrerei zu diversen Schlüssen gekommen.

Meine erste Begegnung mit elektrobetriebenen Fahrrädern war mit den in Bozen so zahlreich vertretenen Produkten eines bekannten lokalen Unternehmens. Das Design der E-Bikes heutzutage hat sich sehr zum Positiven hin verändert, von der Optik sind sie kaum mehr von einem normalen Fahrrad zu unterscheiden. Die Anschaffungskosten liegen bei einem Preis von  € 1.000 bis € 2.500, je nach Qualität, zwar höher als bei einem Fahrrad, sind dennoch billiger als bei einem Moped und nachdem das E-Bike keine Zusatzkosten verlangt, lohnt sich die Anschaffung ziemlich bald. Das Gewicht und die Größe des Motors haben sich erheblich reduziert, und bei den modernsten Rädern, wie dem hier getesteten Modell von Kalkhoff, liegt der Schwerpunkt unten in der Mitte, wodurch sich das Fahrverhalten zu einem gewöhnlichen Fahrrad nicht erwähnenswert ändert.

Man hat die Möglichkeit mittels 3 verschiedener Stufen den Grad der Unterstützung zu wählen und somit kann man den Motor weniger oder mehr beanspruchen. Dies geschieht über ein Display am Lenkrad an dem man die elektronische Hilfeleistung, wenn man möchte, auch ausschalten kann. Mit einer vollgeladenen Batterie fährt man ca. 100 km. Die Gangschaltung, der bequeme Sattel und der Fakt, dass man keinen Helm tragen muss, tragen maßgeblich zum Fahrkomfort bei.

Und es ist wirklich so, dass der Elektromotor die Beinmuskulatur beachtlich unterstützt! Mann und Frau flitzen wahrlich durch die Stadt und auch Steigungen sind mit dem Bike souverän und ohne großartige Anstrengung zu meistern - kurz etwas kräftiger in die Pedale getreten, schon schaltet sich der Motor kraftvoll aber nicht ruckartig zu. Und das ist ein wahrlich tolles Gefühl, als ob man geschoben oder gezogen wird.

Ich bin bergauf, bergab und geradeaus gefahren und muss zugeben, dass ich, als eigentlich sportliche Radfahrerin, meine anfängliche Skepsis fast vollkommen ablegen konnte. Ich war zufrieden und positiv überrascht. Es hat Spaß gemacht, war eine tolle neue Erfahrung und so ein E-Bike ist, richtig verwendet, sicherlich eine lohnenswerte Investition für so Manche die:

  • im Stadtgebiet zur Arbeit fahren müssen
  • sich die nervenaufreibende Parkplatz-Suche ersparen wollen
  • Benzin und Versicherungskosten so niedrig wie möglich halten möchten und sich ganz nebenher  ein bisschen bewegen wollen.

Denn auch hier bleibt der sportliche Faktor – zum Glück – nicht ganz  ausgeschlossen … treten muss man nämlich trotzdem.
 

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