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Sentres Magazin – Sport & Touren

Dürerweg und E5 – Wandertipp

Albrecht Dürer musste über die Berge, wir gehen freiwillig, gerne und mit Vergnügen.

Albrecht Dürer hätte beinahe ziemlich nasse Füße bekommen, als er 1494 bei seiner ersten Reise nach Venedig durch die Salurner Klause wollte. Da war aber nichts zu machen, das Wasser stand wieder einmal zu hoch. Verflixt noch mal, wird er sich gedacht haben, muss das jetzt wirklich sein, so unerwartet mitten in der Renaissance? Schließlich war er Künstler, nicht Bergsteiger. Aber es blieb ihm nichts anderes übrig, er musste in die Berge.

Mehr dazu:
- Dürerweg und E5 - der genaue Wegverlauf auf sentres.com
- die Knödel gibt es natürlich beim Fichtenhof in Gfrill

So kommt es, dass das Südtiroler Unterland sich mit einem nach diesem berühmten Künstler benannten Wanderweg schmücken darf, während andere Regionen lediglich seine Werke an den Wänden irgendwelcher Museen hängen haben.

Damit aber nicht genug, schließlich muss man mit der Zeit gehen. Das bedeutet, man benötigt mehr Wanderwege, höher gelegene Wanderwege und natürlich auch mit modernen Namen benannte Wanderwege. Das alles lässt sich im Südtiroler Unterland einfach finden, es schlängelt sich nämlich der Europäische Fernwanderweg Nr. 5, kurz einfach E5 genannt, durch die Mischwälder. Und das in sehr ansprechender Manier. Sich schlängeln ist für einen Wanderweg gar nicht so einfach und trotzdem vollbringt der E5 dieses Kunststück, zumindest in diesem südlichen Abschnitt. Weit entfernt von den steinigen Steigen der nördlichen Etappen empfängt der E5 die Wanderer oberhalb von Gfrill auf eine lässig-charmante Art, die sicher auch dem Albrecht Dürer gefallen hätte, wäre er denn so weit hinaufgestiegen. Nun ja, hätte es die guten Knödel im Fichtenhof damals schon gegeben, wer weiß, vielleicht hätte er noch ein paar Höhenmeter zusätzlich erklommen.

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