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Sentres Magazin – Sport & Touren

Der Geheimtipp – Bikerevier Trudner Horn

Mountainbiken in Südtirol! Vinschgau, natürlich, auch zu Recht. Pustertal, biken mit Dolomitenblick. Aber um das Trudner Horn im Süden Südtirols?

Um eines vorwegzunehmen, Genuss definiert jeder für sich selbst, gerade beim Biken. Was für den einen die Panoramatour auf einem bestens gepflegten Forstweg, ist für den anderen der kühne Ritt auf steilen Steigen. So gesehen ist jede Art von Genussbiker im Bikerevier Trudner Horn genau richtig. Aber im Trudner Horn Gebiet gibt es für Biker auch noch einen extra Kick, der Biker ist hier auch Entdecker und Tourenscout. Denn der Begriff Bikerevier beschreibt hier Möglichkeiten, nicht ausgeschilderte Touren.

Aber jetzt erstmal von Anfang an: Der Naturpark Trudner Horn erstreckt sich auf einer vermessenen Fläche von exakt 68.483.541qm. Er liegt im Süden Südtirols auf der orographisch linken Seite des Etschtales um eben dieses Trudner Horn herum. Gipfel wäre zuviel gesagt, eher eine bewaldete Anhöhe auf 1781 Meter Seehöhe. Im Süden des Naturparks Trudner Horn liegt in der Nachbarprovinz Trentino das Cembratal, im Westen wird der Naturpark vom Etschtal mit den Orten Salurn, Neumarkt und Auer begrenzt. Nach Norden und Osten hin liegen Aldein und Radein und mittendrin die Dörfer Truden, wo sich auch das Naturparkhaus Trudner Horn befindet, und der romantische Weiler Altrei.

Insgesamt eine Menge Fläche, viele Hügel, hunderte Kilometer Forstwege und Steige, markiert und unmarkiert, die noch auf ihre Entdeckung durch abenteuerlustige Biker warten. Natürlich findet der Mountainbiker Tourenvorschläge zum lostarten, aber auch viel Spielraum für die eigene Tour, den persönlichen Wegverlauf. Und warum auch nicht, einfach hinein in den lichten Buchenwald, rechts oder links abbiegen, irgendwelchen Wegen nachfahren, manchmal vielleicht auch schieben oder tragen, um dann, schlussendlich, auf nirgendwo eingetragenen Trails den Flow zu finden.

Die Region um das Trudner Horn entfaltet ihren größten Reiz im Herbst. Wenn sich die Blätter in den Mischwälder färben und die Lärchen ein feuriges Kleid überziehen, werden die ohnehin wenig begangenen Wanderwege immer einsamer. Die ideale Zeit für Entdeckergeist und Abenteuer, für die Lust, Neues zu entdecken und den eigenen Weg zu finden. Aber bitte immer mit Achtsamkeit und Respekt. Es ist schließlich ein Naturpark.

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