Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
zurück zu Sport & Touren

Sentres Magazin – Sport & Touren

Das Outdoor ABC, Teil Zwei von M bis Z.

Aufmerksam lesen und auswendig lernen.

Muskelkater, der: Keine Miezekatze mit ausgeprägter Muskelpartie, sondern eine Verballhornung des Wortes „Katharr“. Verzögerter Muskelschmerz von etwa einwöchiger Dauer; Sportlerschreck. Die weit verbreitete Meinung, dass Muskelkater durch eine Milchsäureüberproduktion hervorgerufen wird, ist reine Spekulation. Durch ungewohnte Bewegung oder besonders andauerndes Training entstehen in den Muskeln kleine Risse. Die Schmerzen können durch Dehnen und leichte dynamische Arbeit gemildert werden. Auch Wärmebehandlung hilft, da der Muskel stärker durchblutet wird.

Neueinstieg, der: Aller Anfang ist schwer. Eine neue Sportart zu erlernen, fordert Ausdauer und meist den einen oder anderen blauen Fleck. Andererseits, wie sagte schon Rilke: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne! Der Sport ist zwar selten anstrengender, aber auch selten intensiver als am Anfang. Das erste Mal sicher auf dem Snowboard Kurven zu drehen ruft ein unvergessliches Hochgefühl hervor. Neue Sportarten zu erlernen ist eine Herausforderung!

Ortler, der: höchster Gipfel der Ostalpen, grausamer Berg und beeindruckender Gletscher. Hat schon manch einen eifrigen Möchtegern-Bezwinger zur Umkehr gezwungen. Sieht aber auch von unten gut aus.

Per aspram ad astra: lateinische Redewendung, wörtlich übersetzt: „Durch das Raue zu den Sternen“, beliebtes Mantra ambitionierter Sportler. Wird variiert mit: „Ohne Fleiß kein Preis“ und „Von nichts kommt nichts“. Soll als wohlgemeinter Kommentar eine anspornende Wirkung haben, entbehrt aber oft nicht einer gewissen Schadenfreude.

Qualitative Hochwertigkeit, die: Selten macht sich Qualität so bezahlt wie beim Sport. Federgabeln sollen auch wirklich federn und Wasser abweisende Stoffe Wasser abweisen. Beim Preis Kompromisse machen zahlt sich bei Sportartikeln fast nie aus.

Rucksack, der: Rucksäcke machen Leute. Kaum ein Kleidungsstück sagt mehr über den Charakter seines Trägers aus als der Rucksack. Welches Modell? Uriger Jute-Ranzen oder High-Tech Variante? Vollgestopft oder systematisch gepackt? Freud hätte seine Freude. Feingeister mit Vorliebe zur Psychoanalyse auch.

Seidenschlafsack, der: Beste Erfindung seit es Schutzhütten gibt. Lässt jede ruppige Hüttendecke zum sanften Hautschmeichler werden. Im Sommer beim Zelten herrlich leicht auf der Haut.

Taschenlampe, die: Wer einmal auf dem Weg von der Dunkelheit überrascht wurde, der weiß: Nie wieder ohne meine Taschenlampe. Am besten, man legt gleich Reservebatterien dazu. Auch beim Zelten unverzichtbar.

Untat, die: Liegengelassener Müll, Trampelpfade durchs Biotop, rücksichtsloses Fahrverhalten auf dem Mountainbike: bringt Sportfreunde in Verruf. Wissen und vermeiden wir.

Vergessen, das: Nichts, wirklich Nichts, ist ärgerlicher, als nach einem anstrengenden Abstieg festzustellen, dass die Sonnenbrille/der Schlafsack /der rechte Handschuh/das GPS-Gerät/ die Trinkflasche in der Hütte liegen geblieben sind. Rucksack lieber immer doppelt kontrollieren, es zahlt sich aus!

Wettervorhersage, die: Wer auf dem Berg vom Gewitter überrascht wird, der hat etwas falsch gemacht. Immer vorher den Wetterbericht zu Rate ziehen. Am besten mehrere Dienste vergleichen. Gewitter und Schneestürme sind unangenehm und gefährlich. Bei Schlechtwetterwarnung lieber auf hochalpine Unternehmungen verzichten. Der phantasievolle Innere Schweinehund, siehe I, hat bestimmt ein paar Vorschläge zur Hand. Oder man überlegt sich eine wetterunabhängige sportliche Alternative.

Xalps: Extremes Rennen für Überflieger, von der Mozartstadt an die Spieltische in Monaco, entweder zu Fuß oder mit dem Gleitschirm. Der Erste sahnt alles ab, für die anderen gilt: Rien ne va plus. sentres hat berichtet.

Yak, das: grantiger Neuzugang aus Tibet, fühlen sich besonders in Sulden wohl und mögen keine Fotografen. Werden von Reinhold Messner persönlich auf die Alm getrieben. Im Unterschied zum Yeti, den gibts nicht, jedenfalls nicht in Südtirol, oder?

Zuckerast, der: Plötzlicher Schwächeanfall, der durch Unterzuckerung hervorgerufen wird. Zwingt die stärksten Kerle in die Knie. Kann aber leicht vermieden werden: Am Tag zuvor viele „gute“ Kohlenhydrate, wie sie in  Vollkorngetreideprodukten, Reis, Hülsenfrüchten und  Kartoffelenthalten sind, zu sich nehmen- und unterwegs einen Energieriegel oder Traubenzucker griffbereit halten.

Zur Startseite