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Sentres Magazin – Geschichte & Kultur

Chiusa sub Sabione sita – Kulturspaziergang

Die Eisenbahn am Fluss, die Staatsstraße am Berg und die Autobahn über dem Tal, viele Möglichkeiten an Klausen vorbei zu fahren. Zu Unrecht.

1027 wird Klausen erstmals erwähnt, als chiusa sub Sabione sita, als die Engstelle unterhalb von Säben. Der steile und unzugängliche Felsen hoch über Klausen war, wie Funde zeigen, bereits im 4. Jahrtausend vor Christus besiedelt. Wegen seiner strategisch und wirtschaftlich bedeutsamen Lage blieb Säben über die Jahrtausende durchwegs bewohnt.

Unterhalb von Säben, mit dem Rücken zum Felsen und geschützt durch Eisack und Tinnebach, entwickelte sich eine kleinen Ortschaft, eben das heutige Klausen. Da, wie es der Name ja bereits ausdrückt, Klausen an der engsten Stelle des Eisacktales liegt, zudem am Aufstieg zum Ritten, über den ja der Weg nach Süden führte, gab es eine Zollstelle. Bald auch einen Markt und ein Gericht, so entwickelte sich Klausen über die Jahrhunderte zu einem prosperierenden Marktflecken.

Die kleine und schmucke Altstadt blieb bis heute bestens erhalten und ist alleine schon Grund genug, nicht einfach vorbeizufahren. Der Aufstieg zum Kloster ist ein Eintauchen in Südtiroles Geschichte und in mittelalterliche Baukunst. Beides zusammen ist ein lohnender Kulturspaziergang, auch und gerade dann, wenn das Wetter einmal nicht so toll ist.

Hier geht es durch die Gassen von Klausen und dies ist der Weg hoch nach Kloster Säben.

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