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Sentres Magazin – Sport & Touren

Bilder bewegen

Die Technik bietet die Möglichkeit, jetzt kann jeder spannende Videoclips selbst produzieren.

Selige Zeiten als unsere Mütter und Väter in den 70er und 80er Jahren mit Super 8 Kameras das bewegte Leben ihrer allzu oft recht anstrengenden Sprösslinge für die Nachwelt festhielten. Natürlich war es etwas mühsam, die schmalen Bänder mussten schließlich zur Entwicklung gebracht werden. Erst dann konnten sie in mehr oder weniger lustigen Heimkinoabenden Familie und Freunden vorgeführt werden.

Seit aber 1985 die ersten tragbaren Videorekorder für Amateure auf den Markt kamen, hat sich des Filmen flott verbreitet. Die anfangs schweren Geräte wurden schnell handlicher, die digitale Technik gab nochmals einen bedeutenden Schub. Heute gibt es Geräte für jeden Geschmack, Anspruch und Geldbeutel, kaum ein Haushalt ist noch ohne. Schließlich gibt es viel festzuhalten, im Urlaub, Alltag und Berufsleben.

Parallel zum Massenmarkt hat sich in den letzten Jahren im Outdoorbereich eine interessante Nische entwickelt. Die immer weitere Miniaturisierung der Technik ermöglicht immer kleinere Geräte, immer kleinere Geräte eröffnen immer interessantere Einsatzzwecke. Zusätzlich wirkt sich die Konkurrenz mehrerer spezialisierter Unternehmen wohltuend auf die Preise aus.

Bisher ein Bereich vor allem für Profis, greifen nun auch immer mehr Freizeitsportler zur Helmkamera. Die neue Technik machts möglich.

Full HD mit einer Auflösung von 1920 × 1080 ist schon beinahe selbstverständlich, Gewichte von unter 150 Gramm sind kein Problem, zahlreiches Zubehör zur Befestigung am Ski- oder Radhelm, am Surfboard, Rennrad oder anderem Sportgerät wird serienmäßig mitgeliefert.

Erwähnenswert ist z. B die Contour HD, jetzt sogar mit integriertem GPS Modul. Und ganz neu, ein eingebauter Bluetooth Chip. Damit, so die Herstellerfirma, kann man auf dem Bildschirm seines Smartphones sehen, was die Kamera gerade aufnimmt, um sie dann entsprechend zu justieren. Bisher die große Schwachstelle dieses Geräts, da die Contour HD, wie die meisten Konkurrenzmodelle, über keinen eingebauten Bildschirm verfügt. Gerade den besten Stunt geliefert, aber leider nur der Himmel zu sehen? Das Problem scheint gelöst, aber warten wir die ersten Praxistests ab.

Ein weiteres interessantes Gerät, und auch der härteste Konkurrent, ist die GoPro HD Hero standardmäßig ebenfalls ohne Bildschirm, aber mit einer, allerdings eher teuren, Nachrüstmöglichkeit. Wie wir uns selbst überzeugen konnten, ist die Bildqualität ist für so einen Winzling beachtlich. Das Gerät wird in Südtirol übrigens auch von sportler.com vertrieben.

Recht neu auf dem Markt ist die HDMax Extreme. Laut technischen Daten ein sehr interessantes Gerät, hat es doch einen eingebauten Bildschirm, einen Anschluß für ein externes Mikrofon (der Ton ist ansonsten der wunde Punkt all dieser Geräte) und sogar eine Kabelfernbedienung.

Mit etwas Übung bieten alle diese Geräte eine Menge Spaß, preislich liegen sie alle gleichauf bei circa 350.- Euro. Actionvideos zu produzieren war noch nie so einfach und günstig, jetzt kommt es nur mehr auf die Regie an.

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