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Sentres Magazin – Sport & Touren

Andreas Marri erzählt

Ein Interview mit Andreas Marri, dem neuen sentres Tourenguide.

sentres: Andi, kannst du kurz was zu deiner Person sagen?

Andreas: Ich bin ein "Lagrein Grieser", in Bozen geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe die Matura als Geometer abgeschlossen. Ich arbeite seit mittlerweile 24 Jahren bei der Umweltagentur und habe noch 24 Jahre bis zu meiner Pensionierung vor mir (lacht). Ich bin ein begeisterter Sportler und habe bis zu meinem 30. Lebensjahr aktiv Fußball gespielt.

sentres: Die Mutter aller Fragen. Wie bist du zum Bergsport gekommen?

Andreas: Ich bin, wie fast jeder Südtiroler, schon als Kind mit meinen Eltern und Verwandten viel in den Bergen unterwegs gewesen, sei es bei Wanderungen oder auch leichten Klettersteigen. Ich habe, wie schon oben erwähnt, viel Freizeit mit Fußball verbracht, den ich dann mit Anfang 30 an den berühmten Nagel gehängt habe. Ich habe mich dann vermehrt mit Hochtouren, Skitouren und dem Bergsport im Allgemeinen, beschäftigt.

sentres: Kann man also sagen, dass du ein "Spätzünder" bist, was beispielsweise Skitouren betrifft? Mit 30 erst so richtig in Skitouren einsteigen ist eigentlich relativ spät.

Andreas: Na ja, Hoch- und Skitouren sind für mich klassische Bergsportarten, wo ich sehr viel mehr den Genuss, als unbedingt die Leistung, spüren kann. Mit jüngeren Jahren ist man experimentier- und risikofreudiger und achtet weniger auf den Genuss als Ganzes. Wobei ich, vor allem bei Skitouren, das ganze "Paket Berg" auskosten und genießen wollte. Fakt ist aber auch, dass ich als "Getriebener" bei einer Tour schon an die kommenden nächsten drei gedacht habe (grinst)!

sentres: Was spornt und treibt dich heute immer noch an in die Berge zu steigen?

Andreas: Auf jeden Fall das Naturerlebnis, die Freude früh aufzustehen und die Freiheit zu genießen, unabhängig davon auf einem Gipfel zu stehen oder auf Wandertour unterwegs zu sein. Ein weiterer Ansporn ist mein Sohn, der jetzt 8 Jahre alt ist. Früher alleine unterwegs, genoss ich das Bergerlebnis anders als heute. Mit der Familie kann ich den Genuss teilen. Es ist immer wieder eine Freude zu beobachten, wie mein Sohn Rafael, beispielsweise bei einer Klettersteigtour, den Umgang mit dem Helm, den Klettergurt, den Karabiner, schon als Erlebnis für sich betrachtet.

sentres: Welches sind deine Zukunftsprojekte?

Andreas: Ein Traum von mir ist, in der Bergwelt von Ecuador oder Chile auf Trekking- oder Skitour unterwegs zu sein. Dabei möchte ich mich aber weniger auf einen einzelnen Berg, wie beispielsweise den Aconcagua konzentrieren. Das Gesamterlebnis in kultureller, geschichtlicher und geographischer Hinsicht steht für mich im Vordergrund.

sentres: Letzte Frage. Lieblingsberg und Lieblingstour in Südtirol?

Andreas: Mein Lieblingsberg ist mit Abstand der Peitlerkofel in Villnöss, verbunden mit einer Menge Kindheitserinnerungen. Meine Lieblingsskitour führt auf das Gaishorn im Schalderertal bei Vahrn, weil sie abwechslungsreich ist und meistens gute Schneebedingungen hat. Eine weiterer beliebter Skitourengipfel ist die Königsspitze in Sulden. Ich bin außerdem sehr viel und sehr gerne im Pustertal und Tauferer Ahrntal in den Rieserfernern (Magerstein, Schneebiger Nock, Lenkstein, Hochgall) unterwegs.

sentres: Vielen Dank für das Interview!

Hier sind die bisherigen Touren von Andreas für sentres.

Kurze Stellungnahme Horst Gamper, sentres-Tourenredaktion:

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