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Sentres Magazin – Sport & Touren

Am Seil auf den Lampskopf

Der Klettersteig Lampskopf in Pflersch ist ein ganz besonderer in der Riege der Eisenwege - „besonders“ in seiner Entstehung und auch ungewöhnlich in seinem Verlauf.

Für die meisten Südtiroler endet das Wipptal – gedanklich – am Brenner. Dabei zieht es weit über die Grenze hinweg bis nach Innsbruck. Vor vier Jahren haben die Gemeinden des Wipptales  beschlossen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu verstärken. Eines der vielen Projekte lautete „Rund um die Tribulaune“. Ziel war und ist es, die Bergwelt im Bereich von Gschnitzer Tribulaun,  Kleinem Tribulaun und Pflerscher Tribulaun für die Wanderer und Bergsteiger besser zu erschließen.
Im Zuge dieses Projektes ist vergangenes Jahr der erste Klettersteig im Südtiroler Wipptal entstanden. Er führt vom Weiler Erl in der Talsohle (ca. 1250 m) hinauf auf den Goglberg, auch Lampskopf genannt. Der Klettersteig wurde daher „Lampskopf“ getauft. Ziel ist die Tribulaunhütte auf 2.368 Meter Meereshöhe.

Mehr dazu:
- zur Beschreibung des Klettersteigs Lampskopf
- einkehren unterwegs im Restaurant Zoll
- empfohlene Unterkunft im Pflerschertal, das Familienhotel Feuerstein

Viel Abwechslung
Wer von Klettersteigen spricht, der stellt sich in der Regel reine Felsenkletterei vor. In Pflersch haben die „Baumeister“ eine ganz ungewöhnliche „Ferrata“ geschaffen. Sie führt zum Teil über steiles Wiesengelände, durch Laub- und später Nadelwald, unter Felsvorsprüngen entlang – ja, und natürlich auch über schroffe Felsen. Da ein Blümchen zum Bestaunen, dort eine Wurzel zum Überschreiten, und dann doch auch wieder kraftzehrende Passagen im steilen Fels - an Abwechslung fehlt es diesem Klettersteig nicht.
Was die Schwierigkeit anbelangt, könnten sehr viele Passagen als leicht (A) bis mäßig schwierig (B) eingestuft werden, einige wenige heikle Stellen (C) sind jedoch auch dabei. Der Klettersteig endet zunächst an der Waldgrenze. Nach einem steilen Anstieg über Wiesengelände ist die „Überschreitung“ des Lampskopfes jedoch wieder versichert. Der Höhenunterschied beträgt bis zur Tribulaunhütte insgesamt rund 1100 Meter, davon sind rund 450 Höhenmeter mit Stahlseilen versichert. Der Aufstieg kann in rund dreieinhalb Stunden bewältigt werden, der Abstieg in rund zweieinhalb Stunden.

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