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Sentres Magazin – Sport & Touren

70 Kilometer Einsamkeit

Der Pfunderer Höhenweg führt in mehreren Tagesetappen von Sterzing bis Bruneck durch die Einsamkeit der Pfunderer Berge.

Hier geht direkt es zur ausführlichen Tourenbeschreibung: Der Pfunderer Höhenweg - Gesamtstrecke.

Steile Almen, Grasmatten bis beinahe hinauf auf die Bergkuppen und Gipfel, weite Talsenken und Hochalmen. Der Wind trägt das Pfeifen der Alpendohlen kilometerweit, von den Hängen immer wieder das warnende Pfeifen der Murmeltiere. Und sonst kein Laut. Nur das Knirschen der Sohlen auf den gerade mal fußbreiten Wegen. Konzentration ist gefragt, schnell könnte ein Fehltritt zu einer ungewollten Rutschpartie über die abschüssigen Wiesen führen.

Der Spätsommer in den Pfunderer Bergen gehört ausschließlich der Natur, Wanderer sind selten. Die Berghütten und Berggasthöfe bereiten sich langsam auf den kommenden Winter vor, das Vieh ist bereits auf tiefer gelegene Almen getrieben, Wege und Steige werden immer einsamer. Oft ist man einziger Gast in den Hütten. Still sind die Pfunderer Berge zu dieser Jahreszeit.

In Sterzing geht es los, beinahe 70 Kilometer und an die 5700 Höhenmeter werden auf dem Pfunderer Höhenweg überwunden. Erst nach 5 bis 6 Tagesetappen erreicht man das Ziel Bruneck im Pustertal. Ein Großteil der Strecke liegt auf über 2000 Metern, bis auf 2900 Meter hinauf führt der Übergang über das Rauhtaljoch. Wer den Pfunderer Höhenweg erwandern möchte, sollte also ausreichend gerüstet und fit sein. Aber wer sich wirklich entschließt, diesen einsamsten der Südtiroler Höhenwege zu gehen, wird eine der schönsten Seiten Südtirol kennenlernen, eine magische Welt der Berge, wie sie sonst in den Alpen kaum noch zu finden ist.

Die beste Zeit um den Pfunderer Höhenweg zu entdecken ist Anfang bis Mitte September, eine Übersicht über den Gesamtverlauf und die einzelnen Etappen gibt es hier.

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