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Lana

Lana trägt Früchte

Ein Heer von Apfelbäumen steht in Reih und Glied, umringt das Dorf Lana. Wanderwege ziehen sich kreuz und quer durch die Obstanlagen, begleiten rauschende Waale auf ihrem Weg, führen in die dicht verwachsene, wildromantische Gaulschlucht und ziehen sich bis ins erfrischende Völlan an den Hängen.

Dabei ist die Kulisse nicht statisch, sondern ändert sich mit den Jahreszeiten. Sind die Häupter der Apfelbäume im Frühling blassrosa gekrönt, so bespickt der Sommer ihr Grün mit fruchtig bunten Tupfen. Leuchten ihre Blätter im Herbst noch in dunklem Gelb, zittern im Winter schneebedeckte Ästchen im Wind. Ein Wechselspiel der Farben. In Meran und Umgebung wird die Natur zum Impressario.

Detaillierte Einblicke in Arbeit und Brauchtum der Winzer und Obstbauern gewährt das Obstbaumuseum. Trachten, urige Gebrauchsgegenstände und religiöse Kleinkunst spiegeln die einstige bäuerliche Lebensform wider. In prächtig gewölbten Räumlichkeiten befindet sich auch die älteste Weinpresse Südtirols.

Ein weiteres geschichtliches Relikt ist die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Niederlana. Außen schlicht, überzeugt sie im Inneren mit einem Triumphbogenkruzifix, Glasmalereien, hohen Chorfenstern und dem bekannten Schnatterpeck-Altar. Aus Kastanienholz geschnitzt und aufwändig vergoldet zählt der Schrein zu den prächtigsten gotischen Kunstwerken Südtirols.

Neben vielen weiteren sehenswerten Kirchen umgeben zahlreiche Schlösser und Burgen das Dorf. Schloss Leonsburg, Brandis oder das Schloss Mayenburg bilden imposante Kontraste zum sanften Landschaftsbild. Schloss Braunsberg thront erhaben auf einem Felsvorsprung, flankiert von zwei Zypressen.

Kastanienbäume säumen die Wanderwege zu den Burgen. In Lana und Umgebung gehört der Kastanienbaum seit jeher zum Landschaftsbild und zur Lebenskultur. Die Veranstaltungsreihe „Keschtnriggl“ ist nach dem typischen Korb benannt, in welchem gebratene Kastanien durch Schütteln von ihrer Schale befreit werden. Die Kastanie erleben zwischen Tradition und Küche.