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Lajen

Wo früher bösartige Riesen wohnten, ist heute die gute Laune zu Hause

Lajen liegt über dem Eingang des Grödner Tales im Eisacktal. Einst soll hier ein missmutiger Riese jeden mit Steinen beworfen haben, der sich ihm näherte. Das würde die überdimensionalen Felsbrocken, die die Grenze zum ladinischen Nachbartal markieren, erklären. Heutzutage präsentiert sich Lajen entschieden gastfreundlicher.

Alte Bauernhöfe liegen verstreut auf den weichen Hügeln, ringsum breitet sich der Nadelwald aus. Mittendrin liegt das sonnige Lajen, über historische Ansitze und beschauliche Wohnhäuser ragen die Zwiebeldächer zweier Kirchen. Die spektakuläre Kulisse des Dolomitenmassivs bildet einen spannenden Kontrast zur Dorfidylle.

Ausgrabungen zeigten, dass sich im Gebiet in der Bronzezeit die ersten Menschen ansiedelten: Künstlich angelegte Terrassen und der Steinsockel einer Hütte wurden freigelegt. In historischen Urkunden taucht Lajen im Bezug auf eine Güterschenkung erstmals 993 auf. Heute umfasst die Gemeinde die Fraktionen Freins, Albions, Ried, St. Peter, Tschöfas, Tanirz und Teile des Grödnertales von Waidbruck bis Pontives. Der Hauptort ist das Dorf Lajen auf 1093 m ü.d.M.

Auf den Spuren von Minnesängern und Postboten
Lajen wurde als Heimatort des bekannten Minnesängers Walther v. d. Vogelweide in Betracht gezogen. In der Fraktion Ried kann sein angebliches Geburtshaus, der Vogelweiderhof, nach Voranmeldung besichtigt werden. Ein idyllischer Rundwanderweg führt durch schattige Wälder und über Wiesen nach Albions, vorbei an der Kirche zum Hl. Nikolaus.

Nostalgisch mutet auch der Postpfad an, der von Lajen über Tschöfas nach St. Peter führt. Wer von der malerischen Landschaft und vom Wandervergnügen noch nicht genug hat, kann weiter bis nach St. Ulrich marschieren. Bis zum Bau der Talstraße im Jahre 1856, die von Waidbruck ins Grödner Tal führt, wurde die Post über diesen Steig zu Fuß nach St. Ulrich gebracht. Heute wie damals genießt der Wanderer einen spektakulären Ausblick auf den Langkofel.
Durch die ursprüngliche Natur von Lajen führen zahlreiche Wanderwege. In luftige Höhen führen steinige Pfade auf die Raschötz, auf gemütlicheren Pfaden lässt sich zum Beispiel der Fischweiher von Tschöfas erwandern.
Im Winter bietet Lajens Umgebung sportliche Abenteuer auf Skiloipen und Schlittenbahnen.

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