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La Val - Wengen

Es war einmal...

eine kleine Gemeinde namens La Val - Wengen im Gadertal - Alta Badia. Nur Wenige fanden den Weg zu den urigen Höfen und verstreuten Weilern in einem vom Gadertal abzweigenden Nebental, von hohen Gipfeln umgeben. Auch wenn La Val in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen ist - ein beschauliches Wanderdorf, in dem sich der Gast wohlfühlt.

Heute hat La Val - Wengen im Gadertal - Alta Badia ca.1300 Einwohner. Eine gut ausgebaute Straße führt von Pederoa aus in das einst so abgelegene Dorf. Ein gutes Dutzend verstreuter Weiler im Talboden bilden die Gemeinde La Val - Wengen, die sich trotz großer Veränderungen viel von ihrem Charme bewahrt hat. Bis in die 80er Jahre waren nämlich einige der abgelegenen Höfe nicht ans Verkehrsnetz angebunden. Nur mit Geländewagen und Pferdekutschen konnte man Wengen erreichen.

Das obere Wengental gehört teilweise zum Fanes-Sennes-Prags Naturpark, rundum ist das Tal von hohen Gipfel umgeben. Im Osten stehen der Neuner, der Zehner und der Heiligkreuzkofel, während im Westen der Wengenbach in die Gader mündet. Im Süden des Tales liegt die weite und noch relativ unbekannte Armentaraalm, im Norden formen Berg- und Hügelketten das Tal. Die meist Viehwirtschaft betreibenden Höfe sind weit über die Talhänge verstreut, alte, sonnenverbrannte Heuhütten zieren die weiten Almen.

Als älteste Weiler gelten Tolpëi und Alt-Wengen. Erste Bauten stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert. An der sich vom romanischen Haus zum gotischen Haustyp weiterentwickelden Bauweise kann man fortan die Entstehungsdaten der einzelnen Gehöfte ablesen. Von der beschaulichen Gemeinde Wengen, die vor den 60er Jahren nur aus einer Kirche, einem Gasthaus und wenigen Wohnhäusern bestand, ist in den letzten Jahrzehnten eine kleine Siedlung entstanden. Geschäfte, Wohnhäuser und Pensionen bereichern nun den Ortskern.

Heilbad in Rumestluns
Wo der von der Armentaraalm kommende Bach Rü da la Gana in den Wengenbach mündet, badete man im 19. Jahrhundert in einem Schwefelbad mit radioaktivem Wasser. Englische Touristen und auch Max Planck kamen der Quelle wegen nach Rumestluns. Medizinische Auflagen machen den Betrieb heute jedoch nicht mehr rentabel; an der Stelle wird nun ein Gasthaus betrieben.

Ganes
Das weibliche Poptrio Ganes stammt aus dem beschaulichen Wengen. Die Schwestern Elisabeth und Marlene Schuen und ihre Kusine Maria Moling singen meist mit elektroaukustischer Begleitung in Ladinisch und haben mittlerweile ihr drittes Album herausgebracht.

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