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Kuens

Laues Klima vor alpinem Hintergrund

Versonnen ruht Kuens am Fuße der eindrucksvollen Texelgruppe. Vor Gebirgszügen mit rauen Felswänden und karger Vegetation liegen Kuens grüne Obstwiesen und Weinberge in der Sonne.

Mit seinen 400 Einwohnern ist Kuens eine der kleinsten Gemeinden Südtirols. Hier, am Waldrand des Naturparks der Texelgruppe, liegen die Gehöfte verstreut, das Dorf hat sich seinen bäuerlichen Charme behalten.
Auf hölzernen Balkonen nicken die Geranien im Wind, die Weinreben und Apfelbäume wachsen bis vor die Haustür. Alte Nussbäume werfen Schatten. Die Glocke der romanischen Kirche durchbricht die Stille. Kaum zu glauben, dass die Kurstadt Meran nur 5 km entfernt liegt.

Ins Museum mit dem Traktor!
Im Ortskern von Kuens befindet sich ein Traktormuseum. Über 30 seltene Modelle aus dem letzten Jahrhundert werden im Ungericht Hof ausgestellt, unterschiedliche Baujahre, Maschinentypen und Marken sind vertreten. Zwischen Tür und Armaturenbrett erfährt man Wissenswertes über das Fahrzeug, das in Südtirols Landwirtschaft eine enorme Rolle spielt.

Ein Wanderparadieses im Rücken
Landschaftlich hat Kuens einiges zu bieten. Über die Gras- und Obstwiesen schlängeln sich schmale Pfade in den dichten Wald.
Entlang des Finelebachs führt der Kuener Waalweg, er ist über 600 Jahre alt. Fröhlich gluckert sich das Wasser seinen Weg über den Waldboden. Waalwege laufen oft über weite Entfernungen hinweg und dienen zur Bewässerung der Obstgüter, viele der Waalwege Südtirols sind durch moderne Bewässerungsmaßnahmen obsolet geworden, die historischen Wassergräben wurden zu Spazierwegen ausgebaut. Da der Weg dem Wasserlauf folgt, verläuft der Kuensner Waalweg größtenteils eben.

Nahe an Kuens liegt der bekannte Meraner Höhenweg, der am Rande des Naturparks die Texelgruppe umrundet. Über 100 km umfasst der spannende Wanderweg, auf steinigen Wegen lernt man die vielseitige Natur von Kuens Umgebung kennen.
Der Naturpark der Texelgruppe beherbergt eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, im Schatten der alten Nadelbäume gedeihen Farne, Blumen und Gräser. Das kristallklare Wasser der Spronser Seen reflektiert den eisblauen Himmel. In luftigen Höhen ist die Fauna kärger, Lärchen- und Fichtenwälder lichten sich, über der Baumgrenze wächst borstiges Gras auf den nackten Felsblöcken.
 

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