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Klettern durch den Rio Secco

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Informationen zur Tour Klettern durch den Rio Secco

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    3:30 h
  • Strecke
    2.2km
  • Höhenmeter
    400 hm
  • Höhenmeter
    400 hm
  • Max. Höhe
    625 m
Nach vielen schönen Wanderungen ist diesmal das Klettersteig-Eldorado in den Kalkfelsen des Rio Secco unser Ziel. Ein besonderes Erlebnis mit lohnenden Kletterpassagen für Schwindelfreie

Wegbeschreibung

Wir fahren bis zur Autobahnausfahrt von Mezzocorona und biegen nach der Brücke über die Etsch wieder Richtung Norden ab. Vorbei am Castel Monreale parken wir zu unserer Linken beim Gasthaus Cadino. Wir überqueren vorsichtig die stark befahrene und teils unübersichtliche Staatsstraße und gehen an der Kapelle vorbei. Dort sehen wir auch gleich das Schild, das uns den Weg zum Ziel unseres heutigen Abenteuers aufzeigt: Der Klettersteig Rio Secco – ein toller Canyon.



Vom „salto del capriolo“ …: Wir folgen dem Weg Nr. 490 ca. 20 Minuten aufwärts und wärmen uns richtig ein. Auf einer kleinen Bank vor dem Einstieg zum Klettersteig bereiten wir uns vor: der Klettergurt wird angelegt, der Helm aufgesetzt und auch die Seile und Karabiner kontrolliert, dass alles richtig passt und auch hält. Nach wenigen Metern kommen wir schon zur ersten Stufe. Der „salto del capriolo“ zeigt manchen schon die Grenzen auf, aber es soll noch schwieriger werden. Wir klemmen uns aufwärts bis zu einem kleinen Aussichtspunkt, dem „Belvedere“, der uns einen herrlichen Ausblick auf die Rebenhänge des Etschtales frei gibt. Nun geht es weiter in die Schlucht. Die Kinder freuen sich über die vielen „ Stoanmandln“ und bauen selbst noch welche, bevor es nach einem kleinen Waldstück, dem „passaggio dei gabbiani“, gleich wieder in eine kräfteraubende, steile Rampe hinaufgeht. Hier oben besteht zwar die Möglichkeit, den Klettersteig zu verlassen, wer es aber bis hierher geschafft hat, sollte sich das letzte Stück auch noch geben. Wir wechseln von einer Seite zur anderen, vorbei an bizarren Felsformationen und durch das steinige, ausgetrocknete Bachbett hinauf zur majestätischen „grotta della mariotta“.



… bis zum „Rifugio Sauch“: Bevor wir nochmals unsere Kräfte für den letzten Aufstieg mobilisieren, verewigen wir uns noch im Gipfelbuch, das in einer Höhle verstaut ist. Oben angekommen, haben wir ohne es zu bemerken, ein fast zweieinhalbstündiges Klettererlebnis hinter uns gebracht. Wir stärken uns auf einem kleinen Rastplatz, wo wir rechts zum bekannten „Rifugio Sauch“ auf den Dürerweg gehen könnten, wir aber schlendern wieder links abwärts, dem Tal entgegen. Den Abstieg sollte man nicht unterschätzen, da ein Stolperer auch hier noch gefährlich sein könnte. Hinab über Eisenleitern kommen wir nach etwa einer Dreiviertelstunde zum Ausgangspunkt zurück. Müde, aber auch glücklich, es geschafft zu haben, treten wir den Heimweg an, wohl wissend, dass dies nicht der letzte Klettersteig gewesen ist, den wir in dieser Gegend bezwingen werden.

Startpunkt

Gasthaus Cadino

Zielpunkt

Gasthaus Cadino

Besonderheiten

Der Klettersteig gilt als sehr schwierig. Bei Nässe sollte er
vermieden werden. Ideal ist er von Juni bis Oktober. Am besten bewältigt man ihn sehr zeitig, da es sonst „Staus“ bei den schwierigen Passagen gibt. Einige Passagen sind sehr abgegriffen, daher empfiehlt sich gutes Schuhwerk mit Profil. Ausrüstung: Komplette Klettersteigausrüstung mit Helm.

Parken

Gasthaus Cadino

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Über die Brennerautobahn bis nach San Michele, dann über die Brücke links hinauf bis nach Cadino.

Quelle

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Autor: Olav Lutz

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