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9 Die »Via dell’Amicizia«

Alto Garda
mittel
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Informationen zur Tour 9 Die »Via dell’Amicizia«

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    6:00 h
  • Strecke
    4.5km
  • Höhenmeter
    1160 hm
  • Höhenmeter
    1160 hm
  • Max. Höhe
    1247 m
Was wäre die Sportarena Gardasee ohne ihre Klettersteige? Tausende dürften in den Steilfelsen über Riva erstmals auf einer Via ferrata gewesen sein, viele sind auf den Geschmack gekommen und kennen mittlerweile auch die Gänsehautrouten am Monte Albano oder über Sarche. Mit denen kann sich die »Via dell’Amicizia«, 1972 zum hundertsten Geburtstag der Società degli Alpinisti Tridentini (SAT) angelegt, natürlich nicht messen. Als »wandern vertikal« könnte man den sehr beliebten Klettersteig definieren, der beiden legendären, ewiglangen Leitern wegen. Absolute Schwindelfreiheit ist hier unerlässlich, auch Trittsicherheit in felsigem Gelände und eine gute Kondition. Dann wird der lange Anstieg zu dem winzigen Felszacken, der natürlich nicht zufällig das Kürzel SAT im Namen trägt, zum reinen Vergnügen. Geradezu atemberaubend sind die Tiefblicke auf die Dächerlandschaft des Hafenstädtchens Riva.

Wegbeschreibung

Direkt oberhalb der »Gardesana Occidentale«, am breiten, in angenehmen Serpentinen verlaufenden Weg zur Bastione (211 m), informiert eine Schautafel über das verzweigte Wegenetz am Rocchetta-Massiv. In knapp ½ Std ist die Burgruine erreicht, gibt es den ersten Tiefblick auf Riva. Nur gelegentlich Aussicht bietet dann der Weiterweg zur Capanna Santa Barbara (560 m). Wenig oberhalb der Hütte gabelt sich der Weg (Schilder): Links geht’s zum Kirchlein Santa Barbara, das weiß aus der felsigen Steilflanke leuchtet, rechts zu einer Picknickwiese, wo Klettersteigler sich anseilen (ca. 620 m). Mit Drahtseilhilfe übersteigt man die ersten, stark gestuften Felsen, dann folgt Gehgelände bis zur ersten echten Herausforderung: der berühmten Doppelleiter. Sie ist bis zum eisernen Podest auf halber Höhe steil, dann fast senkrecht. Nach diesem luftigen Intermezzo, das für leicht erhöhten Adrenalinspiegel sorgt, wird die Ferrata wieder zum Wanderweg, der über den mit Büschen bewachsenen Hang zur zweiten Felsbarriere ansteigt. Hier wartet die längste Sprossenfolge über dem Gardasee. Sie verläuft parallel zu einer markanten Verschneidung, wird zunehmend steiler und mündet schließlich auf einen Absatz. Durchatmen! Dann geht’s weiter, im Wechsel wandernd und kraxelnd, mit packenden Tiefblicken auf Riva, seine Seebucht und das eigenwillige Profil des Monte Brione. Die letzte (kurze) Leiter läuft knapp unter dem Gipfel der Cima SAT (1276 m) aus, den – wie passend! – eine Fahne aus Eisen krönt. Etwas Eisen gibt’s auch noch am Abstieg: gut zehn Meter sehr steil am Drahtseil hinab ins Flache. Anschließend quert man hinüber zum »Sentiero Crazedei« mit der SAT-Nummer 418. Er läuft im Links-rechts-Takt durch den Graben des Val Mera bergab, mündet schließlich in einen Fahrweg. Auf ihm spaziert man zurück nach Riva.

Startpunkt

Riva del Garda (70 m)

Zielpunkt

Riva del Garda (70 m)

Parken

Parkmöglichkeiten am See, neues Parkhaus an der Straße nach Brescia.

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinien

Anfahrt

Nach Riva kommt man von der Brenner-Autobahn (Ausfahrten »Trento Centro« oder »Rovereto Sud – Lago di Garda Nord«) via Sarche und Arco bzw. Nago.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Die schönsten Wanderungen: Gardasee Monte Baldo - Monti di Ledro - Parco Regionale Alto Garda Bresciano

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