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11 Auf die Cima Rocca

Alto Garda
mittel
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Informationen zur Tour 11 Auf die Cima Rocca

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:00 h
  • Strecke
    4.0km
  • Höhenmeter
    620 hm
  • Höhenmeter
    620 hm
  • Max. Höhe
    1059 m
Der wildeste Graben am Rocchetta-Massiv ist das Val Sperone, und wer von der alten Ponalestraße durch den Höllenschlund hinaufschaut zu den Gipfeln der Cima Capi (909 m) und der Cima Rocca (1089 m), kann kaum glauben, dass in Kamm- und Gipfellagen vier markierte und abschnittweise gesicherte Wege verlaufen. Die beiden leichteren, der »Sentiero delle Laste« und der »Sentiero dei Camminamenti «, vermitteln einen spannenden Aufstieg zur Cima Rocca. Etwas anspruchsvoller ist der »Sentiero Susatti« am Südostgrat der Cima Capi, aber natürlich nicht zu vergleichen mit jenen Kletterrouten, die durch ihre senkrechte Ostwand verlaufen, wie etwa die »Magic Line« (VI). Wanderern, die festen Boden unter den Füßen mögen, mag die Überschreitung der Cima Rocca mit ihren schwindelnden Tiefblicken und den leichten Felspassagen ausreichend »magische« Gefühle vermitteln . . . Natürlich hat der »Sentiero dei Camminamenti« seinen Namen nicht zufällig. Im Ersten Weltkrieg bauten die Kaiserjäger den »Felsen « (Rocca) zu einer richtigen Festung hinter der Frontlinie aus: Schützengräben, Unterstände und ein ganzes Stollensystem im Gipfelbereich. Diesen Stellungen folgt die gesicherte Route über und durch den Berg. Im etwa hundert Meter langen Gipfelstollen ist es stockfinster; er verzweigte sich mehrfach, doch sind diese Löcher teilweise verschüttet, also nicht mehr begehbar.

Wegbeschreibung

Man verlässt Biacesa (418 m) über ein Sträßchen, das erst sanft, dann kräftiger steigend zur Weggabelung an der Mündung des Val Vasotina führt. Hier biegt man rechts in den »Sentèr dei Bech« ein, der an der Nordflanke des Ledrotals hinausläuft zum Südgrat der Cima Capi. Bereits nach ein paar hundert Meter zweigt links (Schild) der »Sentiero delle Laste« ab. Er zieht über ein paar Schleifen an gegen die Felsen, schlängelt sich dann, den Steilaufschwüngen ausweichend, durch Rinnen und über Bänder bergan, teilweise mit Drahtseilen gesichert. An zwei Stellen sind zusätzlich ein paar Eisenbügel montiert. Bei einer alten Kriegsstellung verzweigt sich die Route: links quert eine Spur unter den Felsen hinüber zum Kirchlein San Giovanni (858 m), rechts leiten die Sicherungen direkt hinauf zum Bivacco Arcione (860 m). Hinter dem Gotteshaus weist ein Schild zum »Schützengrabenweg « (Sentiero dei Camminamenti). Er folgt dem verzweigten Stollen- und Laufgrabensystem an der Cima Rocca (1089 m) und ist abschnittweise mit Drahtseilen, da und dort zusätzlich mit ein paar Krampen gesichert. Zweimal verschwindet die Route kurz im Berg; dem ersten Loch entsteigt man über eine senkrechte Leiter. Dann muss man sich entscheiden: oben drüber oder unten durch. Der Gipfelsteig ist gut markiert; in dem langen Hauptstollen, der sich mehrfach verzweigt, sind Irrwege entsprechend beschriftet (senza uscita, pericoloso!). Vom Gipfel bzw. vom Stollenausgang geht es – teilweise gesichert – durch Schützengräben hinunter zur Wegspinne an der Bocca Pasumèr (980 m). Dabei kommt man zwei-, dreimal dem ostseitigen Wandabbruch ganz nahe, was schwindelnde Tiefblicke beschert. Von der Scharte führt ein gut markierter Weg in Kehren an dem bewaldeten Hang hinunter ins Val Vasotina. An seiner Mündung rechts und zurück nach Biacesa.

Startpunkt

Biacesa (418 m)

Zielpunkt

Biacesa (418 m)

Parken

Parkplätze im Ort

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie zum Ledrosee

Anfahrt

Von der Brenner-Autobahn (Ausfahrt »Rovereto Sud – Lago di Garda Nord«) via Torbole nach Riva, dann durch den großen Tunnel weiter ins unterste Val di Ledro nach Biacesa (418 m).

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Die schönsten Wanderungen: Gardasee Monte Baldo - Monti di Ledro - Parco Regionale Alto Garda Bresciano

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