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094 Heini-Holzer-Klettersteig (Kleiner Ifinger, 2552 m)

Hafling
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Informationen zur Tour 094 Heini-Holzer-Klettersteig (Kleiner Ifinger, 2552 m)

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    5:30 h
  • Strecke
    6.3km
  • Höhenmeter
    700 hm
  • Höhenmeter
    700 hm
  • Max. Höhe
    2559 m
Der Ausblick vom Klettersteig reicht weit über den Meraner Raum bis hinunter in den Süden Südtirols. Die Umgebung, durch die man steigt, ist wild und beindruckend. Obwohl die Tour dem Kletterer eine relativ gute Kondition abverlangt, halten sich die Schwierigkeiten in Grenzen und schenken auch dem weniger versierten Bergsteiger ein wunderbares Gesamterlebnis! Für die Begehung des Klettersteiges sind ein früher Aufbruch sowie eine gute Gesamtkondition Grundvoraussetzung. Entlang des Aufstieges gibt es kein Wasser und keine Fluchtwege. Ein eventueller Rückzug ist nur nach unten möglich.

Wegbeschreibung

Zustieg: Von der Bergstation (erreichbar auch vom Parkplatz in Falzeben, Hafling mit einer Umlaufbahn) der Großkabinenbahn Meran 2000 (Piffinger Köpfl) verläuft der Weg ein kurzes Stück über einen breiten Fahrweg bis zu einer Weggabelung, wo eine Beschilderung auf den Klettersteig verweist. Dort zweigt man links auf den Weg Nr. 18 (Schartlweg – teilweise gesichert) ab. Dieser führt zuerst leicht abwärts, vorbei an zwei Abzweigungen zum beschilderten Zustieg kurz unterhalb des gut ersichtlichen Anseilplatzes. 

 

Charakteristik und technische Details: Der Klettersteig ist komplett mit Stahlseilen gesichert, es gibt keine Passagen, die in freier Kletterei oder im ungesicherten Gelände bewältigt werden müssen. Viele steile und schwierigere Stellen wurden durch Tritthilfen entschärft. Trotzdem stellt der letzte Teil des Klettersteiges, die sogenannte Engelskante, eine sehr beindruckende Felspassage dar. Die Ausrichtung des Aufstiegs nach Südwesten erlaubt eine sehr frühe Begehung des Kletterstei- ges und reicht bis weit in den Spätherbst hinein. Für den versierten Bergsteiger wird der Heini-Holzer-Steig auch während vieler Wintermonate begehbar sein.

 

Abstieg: Am Ausstieg folgt man der Beschilderung zur Abzweigung „Kleiner und Großer Ifinger“. Dort beginnt auch der Abstieg hinunter zur gut sichtbaren Kuhleitenhütte. Wer spät dran ist oder nicht in der Hütte einkehren möchte, der biegt kurz vor Kuhleiten nach rechts ab und gelangt auf einem Steig, der durch die Grasflanke hinunter zum breiten Weg (Naturstraße) führt, zurück zum Ausgangspunkt. Der Kleine Ifinger (2552 m) kann von der Abzweigung in 10 Minuten bestiegen werden, während der Weiterweg zum Großen Ifinger (2581 m) erneut über einen Klettersteig verläuft. Der Rückweg vom Gipfel des Großen Ifinger er- folgt über den Aufstiegsweg. 

Variante

Alternative Zustiege:

- Schenna–TalstationTaser Seilbahn. Auffahrt mit der Bahn.Über die Ifinger Hütte zur Ifinger Scharte und von dort dem Schartlweg Nr. 18 (auf Abschnitten gesichert) zum beschilderten Einstieg folgen. 

- Gsteier (Mittelstation Großkabinenbahn Meran 2000 – kurzer Aufstieg nach Gsteier). Dem Weg Nr. 3 zum Ochsenboden folgen. Weiter zum Schartlweg (Nr. 18 – teilweise gesichert). Über diesen nach links zum beschilderten Einstieg. 

Startpunkt

Bergstation Meran 2000

Zielpunkt

Bergstation Meran 2000

Besonderheiten

Schwierigkeiten und allgemeine Informationen: Der Heini-Holzer-Klettersteig ist der erste Aufstieg im Meraner Raum, der die Bezeichnung Klettersteig verdient. Der 550 Höhenmeter lange Aufstieg, der mit 1000 Metern Stahlseil perfekt gesi- chert ist, weist mittlere Schwierigkeitsgrade (A–B–B/C) auf und ist deshalb auch für den weniger starken Alpinisten oder für Familien mit geh- und kletterfreudigen Kindern geeignet. 

Parken

Parkplatz an der Talstation der Seilbahn Meran 2000

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Anfahrt und Ausgangspunkt: Von Meran mit dem Auto zuerst der Beschilderung nach Schenna folgen und dann weiter Richtung Hafling bis zur Talstation der Groß- kabinenbahn Meran 2000. Auffahrt mit der Bahn zur Bergstation. Die Talstation kann von Meran aus mit dem Linienbus erreicht werden. 

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Klettersteigatlas Südtirol – Dolomiten – Gardasee

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