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085 Via Ferrata Gianni Costantini (Cima Moiazza Sud, 2878 m)

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Informationen zur Tour 085 Via Ferrata Gianni Costantini (Cima Moiazza Sud, 2878 m)

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    10:00 h
  • Strecke
    11.0km
  • Höhenmeter
    1250 hm
  • Höhenmeter
    1250 hm
  • Max. Höhe
    2824 m
Langer und zum Teil auch recht monotoner Anstieg. Sehr steile Passagen wechseln mit langweiligen Teilstücken über geneigtes Plattengelände, das große Ansprüche an die Unterschenkel stellt. Dickes, gut verspanntes Stahlseil mit kurzen Abständen zwischen den Verankerungspunkten. Zudem sind An- und Abstieg streckenmäßig sehr lang. Der Aufstieg ist bei unsicherem Wetter unbedingt zu unterlassen!

Wegbeschreibung

Zustieg: Vom Passo Duran (der Steig Nr. 549 beginnt beim Rifugio Tomè direkt am Pass gelegen) zum Rifugio Carestiato aufsteigen (Übernachtungsmöglichkeit); weiter in nördliche Richtung zum nahen Einstieg, den man vom Rifugio Carestiato aus sehen kann.

 

Routen-Info: Äußerst lange, anspruchsvolle und alpine Bergtour, die keine „schnellen“ Fluchtmöglichkeiten bietet. Streckenmäßig langer Anstieg, der dem Bergsteiger nach Erreichen der Cresta delle Masenade noch einiges abverlangt. Eine lange Strecke am Grat, ein Abstieg, Gegenanstieg mit schwierigen Stellen am Klettersteig und zum Schluss noch der steile Anstieg zur Cima Moiazza Sud. Der Gipfel selbst kann allerdings – sollte Zeitmangel bestehen – ausgelassen werden (Zeitersparnis bis zu 1 Stunde). Am Ab stiegsweg, der eigentlich die Verlängerung der Ferrata Costantini (Westroute) ist, befindet sich eine Biwakschachtel (Bivacco Ghedini – Passo delle Nevere, 2601 m), die als Notunterkunft immer offen ist.

 

Abstieg: Von der Cima Moiazza Sud auf demselben Weg zurück zum Sattel, dann der Markierung folgend über die Cengia Angelini und hinunter zur Biwakschachtel (Bivacco Ghedini) in der Forcella delle Nevere; vom Sattel zum Teil am Stahlseil, zum Teil recht schotterig und ohne Sicherungen absteigen, bis man auf den Weg Nr. 554 trifft; über diesen mit ca. 50 Hm Gegenanstieg zurück zum Rifugio Carestiato und weiter zum Passo Duran; 2 ½–3 ½ Stunden.

Startpunkt

Passo Duran

Zielpunkt

Passo Duran

Besonderheiten

Schwierigkeiten und allgemeine Informationen: Höhenmeter- und streckenmäßig langer Klettersteig mit sehr langem Abstieg; ein äußerst alpiner Klettersteig mit einigen ausgesprochen kraftraubenden Stellen im Mittelteil, die Armkraft und sehr gute Tritttechnik verlangen; der größte Teil des Anstieges ist mit ausgezeichnet verspanntem und gut gewartetem Stahlseil gesichert; der lange Abstieg verlangt absolute Trittsicherheit, da er nur teilweise gesichert ist; extrem gute alpine Erfahrung, ausgezeichnete Kondition und bestes Wetter sind Grundvoraussetzungen für diese Klettertour.

 

Hinweis: In der Bandzone der Pala del Belia führt ein markierter Steig über ein Bandsystem nach Westen zum südseitigen Wandfuß (absolute Trittsicherheit, zum Teil leichte Kletterei im I.–II. Grad) und von der Forcella delle Masenade leitet eine Steigspur ins Val della Moiazza zum Bivacco Grisetti (von der Cresta delle Masenade gut sichtbar) und hinunter zum Passo Duran (zwei „Notabstiege“).

Parken

Passo Duran

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Von Agordo im Val Cordevole oder von Forno di Zoldo über Chiesa zum Passo Duran, 1601 m. Übernachtungsmöglichkeit im Rifugio San Sebastiano.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Klettersteigatlas Südtirol – Dolomiten – Gardasee

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